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Oldenburg erzwingt Spiel 5 gegen Berlin

15.05.2018 || 20:58 Uhr von:
Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre Viertelfinalserie gegen ALBA Berlin ausgeglichen. Durch den 97:85-Erfolg steht es nun 2-2 und am Donnerstag kommt es in Berlin zum Showdown.

Die EWE Baskets Oldenburg gleichen nach einem 97:85-Sieg die Viertelfinalserie mit ALBA Berlin 2-2 aus und präsentierten sich mit den Hauptrunden-Zweiten auf Augenhöhe.

Spielverlauf

Oldenburg zeigt von Beginn an ein anderes Gesicht als in Berlin. Statt mit der Angst zu spielen, dass die Serie bei einer Niederlage verloren wäre, traten die Gastgeber mit viel Selbstbewusstsein an und führten nach sieben Spielminuten 22:14. Einzig Peyton Siva und Akeem Vargas waren bei ALBA Berlin früh im Spiel treffsicher, während der sonst starke Grigonis mehrere freie Distanzwürfe liegen ließ.

Mit dem Ergebnis des ersten Viertels von 26:24 konnten die Hauptstädter den Rückstand jedoch schnell wieder sehr knapp gestalten, obwohl Oldenburg sechs der ersten sieben Dreipunktewürfe verwandelte. Den zweiten Spielabschnitt beherrschten dann jedoch die Berliner und erspielten sich eine 48:53-Halbzeitführung. ALBA warf bis dahin 81 Prozent innerhalb der Dreierlinie und hatte in dieser Phase Vorteile im physisch geprägtem Spiel.

Die Halbzeitpause kam für die Gastgeber zur richtigen Zeit und sie waren im weiteren Spielverlauf wieder die Ton angebende Mannschaft. Beim 64:61-Zwischenstand gerieten Frantz Massenat und Bodgan Radosavljevic aneinander und kassierten jeweils ein unsportliches Foul. Ganz folgenlos blieb die dadurch enstandene Spielpause allerdings nicht: Anschließend hatten die EWE Baskets Oldenburg ihren größten Lauf und bauten ihre Führung im Abschlussviertel auf bis zu 18 Punkte aus.

Neben Rasid Mahalbasic, der mit 19 Punkten, sieben Rebounds und seasonhigh drei Dreiern lange eine zentrale Rolle spielte, überzeugten diesmal auch die Rollenspieler bei den Oldenburgern. Armani Moore (14 Punkte) macht den Ausfall von Maxime De Zeeuw vergessen und überzeugt wie Karsten Tadda (10) mit guter Verteidigung und Vielseitigkeit. Berlins Schlüsselspieler Luke Sikma blieb mit neun Punkten und sechs Rebounds eher unauffällig.

Ausblick

Den Showdown in der Best-of-5 Serie kann ALBA Berlin dann allerdings vor eigenem Publikum für sich entscheiden. Bisher hat immer jeweils das Heimteam gewonnen und die beiden Mannschaften haben sich im Verlauf der Serie immer mehr auf ähnlichem Spielniveau präsentiert. Lange Zeit zum Ausruhen wird es nicht geben. Bereits am Donnerstag um 19 Uhr findet das Entscheidungsspiel statt.


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