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Stoschek: „Wir wollen ein Projekt mehr in Richtung Franken“

04.06.2017 || 18:16 Uhr von:
Brose Bamberg in Nürnberg
In dieser Saison absolvierte Brose Bamberg zwei EuroLeague-Heimspiele in Nürnberg. Michael Stoschek will die Zusammenarbeit zwischen Bamberg und Nürnberg weiter verstärken.

Eigentlich wirkt die Bamberger Basketballwelt nach dem dominanten Auftakt in die Finalserie gegen Oldenburg schon fast etwas langweilig. Mit 96:60 ließ der Titelverteidiger dem Herausforderer EWE Baskets Oldenburg zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch einer Chance und fährt nun mit viel Selbstvertrauen zu Spiel zwei der Serie. Und dennoch verbreiteten sich rund um den Finalauftakt in der Brose Arena einige interessante Entwicklungen im Bezug auf die kommende Saison. Womöglich wird nicht nur der Kader einige einschneidende Veränderungen hinnehmen müssen.

„Um auf Dauer mit München mithalten zu können, ist Bamberg alleine sowie Brose und unsere Halle zu klein. Der Gedanke ist eigentlich, aus dem Projekt Bamberg ein Projekt mehr in Richtung Franken zu machen“, erklärte Michael Stoschek, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Brose Bamberg.

Eine größere Halle ist das Ziel

„Wir brauchen eine größere Halle, die wir alleine jedoch nicht füllen können. Auch ein wettbewerbsfähiges Team kann im nächsten Jahr nicht allein von Brose und den jetzigen Sponsoren finanziert werden. Die Idee ist es deshalb, sich mit Nürnberg zusammenzuschließen, da unsere Spiele dort bereits gut angenommen wurden. Denn warum sollten die Nürnberger nicht auch zu uns nach Bamberg kommen. Eine neue größere Halle braucht einfach auch das Einzugsgebiet aus Nürnberg“, so Stoschek weiter.

In dieser Saison trug Brose Bamberg die EuroLeague-Heimspiele gegen Real Madrid und Anadolu Efes Istanbul in der Arena Nürnberger Versicherung aus. Im Schnitt besuchten 8000 Zuschauer die Spiele in Nürnberg, in der Brose Arena in Bamberg haben momentan 6150 Besucher Platz.

Wie genau die Idee eines Projekt Frankens in der nächsten Saison umgesetzt wird, ist laut Stoschek jedoch noch nicht klar. Es ist jedoch vorstellbar, dass im nächsten Jahr, im Falle einer Teilnahme an der EuroLeague, noch mehr Spiele der Königsklasse in Nürnberg ausgetragen werden. Wie und ob sich die Bamberger Fans mit dieser Entwicklung anfreunden werden, bleibt abzuwarten.

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