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Ludwigsburg klaut Spiel 2 in Bayreuth

12.05.2018 || 23:16 Uhr von:
In einem spannenden und playoffwürdigen Spiel setzten sich die MHP Riesen Ludwisgburg gegen medi bayreuth knapp mit 75:79 durch und stellten somit auf 2-0 in der best-of-three Serie.

Das erste Viertel gehörte klar den Bayreuthern, die merklich die deutliche Niederlage aus Spiel 1 wett machen wollten. Vor allem von außen trafen die Gastgeber fast wie sie wollten. Im zweiten Viertel wurde allerdings immer mehr Ludwigsburg Basketball gespielt – schnell, ziemlich wild und sehr hart. Somit ging es mit dem ausgeglichenen Score von 41:40 in die Halbzeit. Danach schien es zuerst als könnte sich Ludwigsburg absetzen. Bayreuth blieb in den ersten vier Minuten komplett ohne Korberfolg. Diese kämpften sich aber zum Ende des Viertels wieder heran. Das letzte Viertel bot einige Führungswechsel. Letztendlich trafen aber Waleskowski und Peter-McNeilly die Big Shots von draußen, wodurch die MHP Riesen das glücklichere Ende für sich hatten.

Bester Spieler auf Seite der Oberfranken war De’Mon Brooks der 21 seiner 24 Punkte allerdings bereits in der ersten Halbzeit erzielte. Ihm folgte Gabe York mit 19 Punkten. Bei Ludwigsburg war einmal mehr Elgin Cook Topscorer mit 18 Punkten. Thomas Walkup erzielte 16 Punkten. Erwähnenswert is vor allem auch Adam Waleskowski, der in der Serie bisher ganz stark trifft und vor allem den Game-Winner in Spiel 2 einnetzte. Die vermeintliche Stärke von Bayreuth auf der Center-Position kommt bisher nicht zu tragen, da Ludwigsburg viel kollabiert und so die Zone dicht macht.

Erwähnenswert ist noch die Leistung der Schiedsrichter, die aus Bayreuther Sicht des Öfteren mehr als unglücklich war. Vor allem hinsichtlich Zug zum Korb haderten die Gastgeber mit dem zweierlei Maß mit dem die Unparteiischen zu Werke gingen. Der zwischenzeitliche Höhepunkt war erreicht als Basti Doreth beim Ballvortrag klar gefoult wurde, aber das Vergehen nicht geahndet wurde. Die Linie änderte sich erst, als im folgenden Angriff Doreth von Walkup von den Beinen geholt wurde und York von Senglin umgerannt wurde. 40 Sekunden vor Schluss bekamen die Bayreuther allerdings noch mal einen Nackenschlag: Doreth täuschte an der Dreier-Linie den Wurf an. Der Schiedsrichter sah Doreths Beine fälschlicherweise beim Fake in der Luft und pfiff beim darauffolgenden Dribbling demzufolge Schrittfehler. Wenig tröstend für das Team von Coach Korner ist, dass auch Jena Coach und Telekom Co-Kommentator Björn Harmsen die Zeitlupe bemühte, um den falschen Pfiff zu erkennen. Doppelt bitter: Im direkten Gegenzug traf Waleskowski zum entscheidenden fünf Punkte Vorsprung für die Gäste.

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