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Dank 30-Punkte-Turnaround: Würzburg besiegt Bayreuth

29.10.2018 || 08:05 Uhr von:

s.Oliver Würzburg hat im vierten Saisonspiel den ersten Sieg in der BBL eingefahren. Das Team von Head Coach Denis Wucherer schlug im Frankenderby medi bayreuth mit 73:69. Einen entscheidenden Beitrag leisteten dabei zwei Akteure, die in den ersten Saisonwochen noch nicht so viele Akzente setzen konnten: Brad Loesing (11 Pkt, 4 Ast) und Johannes Richter (10 Pkt, 3 Reb). Beide waren maßgeblich an der großen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit beteiligt.

Bayreuth dominiert erste Halbzeit

In der ersten Hälfte und auch zu Beginn des dritten Viertels sah noch wenig nach einem Heimsieg der Würzburger aus. Bayreuth war unter dem Korb überlegen, erarbeitete sich mehr Freiwürfe und wandelte die vielen Ballverluste der Hausherren in einfache Korberfolge um. Gleichzeitig machten die Gäste Würzburg das Leben in der Offensive schwer. Nicht nur forcierte medi Turnover, auch ließen sie im ersten Viertel kaum freie Würfe zu, weshalb die Wurfquoten der Unterfranken sowohl im Zwei- als auch Dreipunktebereich schwach waren.

Im zweiten Viertel setzte sich der Spielverlauf zunächst fort. Folglich führte Bayreuth knapp vier Minuten vor der Halbzeitpause mit 20 Punkten (22:42). „Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf wenige Augenblicke Ende des zweiten Viertels nahezu Eins-zu-eins das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Druck auszuüben und unsere physischen Vorteile unter dem Korb auszunutzen“, bilanzierte Bayreuths Head Coach Raoul Korner.

Würzburg gelingt die Wende

Würzburg machte kurz vor der Pause etwas Boden gut, doch die Gäste vergrößerten das Polster zu Beginn des dritten Viertels mit einem 6:0-Lauf wieder (35:52). Doch danach startete das Wucherer-Team die große Aufholjagd: Bis Ende des Viertel legten die Würzburger einen 20:4-Run hin und verkürzten den Rückstand auf einen Zähler. Die Gastgeber verteidigten aggressiver und trafen auf der anderen Seite alles.

Im vierten Viertel rollte Würzburg weiter. Sechs Minuten vor Schluss hatten sich die Unterfranken selbst eine Zehn-Punkte-Führung herausgespielt (70:60). „Wir haben eine Fünf gefunden, die die Energie der Fans mitgenommen hat“, sagte Wucherer nach dem Spiel. Zu dieser gehörten eben auch Loesing und Richter. Eindeutiger Beleg dafür: Letzterer wies in etwas mehr als 11 Minuten einen Plus-Minus-Wert von plus 26 auf. Korner haderte vor allem mit dem fehlenden Wurfglück:

„Wir haben nichts mehr getroffen und Würzburg hat Feuer gefangen. Sie haben den Rhythmus bekommen, den die Mannschaft braucht und dann sind sie gerollt. Wir waren immer mehr verunsichert und konnten die Kurve letztendlich nicht mehr kriegen.“ Bayreuth verwandelte in der zweiten Halbzeit nur 9 von 35 Würfen und einen von 13 Dreiern. Die Würzburger, die in der bisherigen Saison des Öfteren von Wurfpech verfolgt wurden, waren dieses Mal der Nutznießer, wie auch Wucherer mit einem Augenzwinkern feststellt: „Schön, dass es heute mal die andere Mannschaft erwischt hat.“

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