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Champions League ohne Oldenburg

28.06.2018 || 09:59 Uhr von:

Die Basketball Champions League hat das vollständige Teilnehmerfeld für die Saison 2018/19 bekannt gegeben. Zu den 26 direkt qualifizierten Vereinen gehören neben Titelverteidiger AEK Athen aus Griechenland wie erwartet drei deutsche Vertreter: die MHP RIESEN Ludwigsburg (Platz 4 in 17/18), Brose Bamberg und die Telekom Baskets Bonn. Zudem wird medi bayreuth über die Qualifikation versuchen, einen Platz in der BCL zu ergattern. Die Franken hatten in der abgelaufenen Spielzeit das Viertelfinale erreicht.

Der Modus der FIBA Champions League hat sich im Vergleich zur Vorsaison nicht geändert. Nach Abschluss der Qualifikation werden 32 Teams in 4 Achtergruppen spielen. Anschließend folgen die KO-Runden beginnend mit dem Achtelfinale, die in Hin- und Rückspielen entschieden werden, bis zum abschließenden Final Four. Die Auslosung der Qualifikationsspiele und die der Gruppen in der regulären Saison wird am 11. Juli stattfinden.

Alle Teilnehmer an der Champions League im Überblick

Verärgerung in Oldenburg

Nicht dabei sind damit die EWE Baskets Oldenburg, die darauf mit großer Unzufriedenheit reagieren. „Wir sind extrem verärgert“, sagt Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. Er richtet seine Kritik vor allem an Brose Bamberg. Demnach habe Bamberg den Oldenburgern durch deren überraschende Teilnahme an der Champions League „die Tür vor der Nase zugeschlagen“. Bamberg hätte auch im EuroCup starten können, verzichtete aber. „Es kann nicht sein, dass jeder Club aus der BBL seine singulären Interessen vertritt und von heute auf morgen von dem einen in den anderen Wettbewerb wechselt. Das hat mit Fairplay nichts zu tun und ist eine Sauerei“, führt Schüller weiter aus. Durch die Anmeldung der Franken für die BCL war der letzte deutsche Startplatz vergeben und Oldenburg, die sich aufgrund der schlechteren Platzierung in der abgelaufenen BBL-Saison auch hinter Ludwigsburg, Bonn und Bayreuth anstellen mussten, damit raus.

Zudem beklagt Schüller, zu spät über die Teilnahme der Bamberger an der Champions League informiert worden zu sein. Dies führte dazu, dass sich Oldenburg nicht frühzeitig um einen Startplatz im EuroCup bewerben konnte, in dem ALBA Berlin, die FRAPORT SKYLINERS und ratiopharm ulm antreten. Die beiden Letztgenannten hatten die vergangene BBL-Saison hinter den Norddeutschen abgeschlossen. Die Baskets werden nun stattdessen vermutlich am FIBA Europe Cup teilnehmen, die Schüller als „allerschlechteste Lösung“ bezeichnet. Nun müsse man „aus der Situation das Beste machen. In den Europe Cup werden wir auf jeden Fall mit der Ambition starten, sehr weit zu kommen“.

Quelle: Nordwest-Zeitung

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