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Braunschweig mit zweitem Sieg in Folge

11.11.2018 || 10:37 Uhr von:

Die Basketball Löwen Braunschweig haben nach dem überzeugenden Erfolg gegen Brose Bamberg nachgelegt und bei s.Oliver Würzburg ihren zweiten Sieg in Folge eingefahren. Das Team von Head Coach Frank Menz gewann auswärts mit 78:71. Bester Spieler war Scott Eatherton mit 21 Punkten (8/14 FG) und 12 Rebounds.

„Die Erste Fünf hat ihren Job nicht gemacht“

Nachdem die Würzburger die ersten sechs Punkte der Partie erzielt hatten, starteten die Gäste aus Braunschweig einen 18:2-Lauf. Hauptverantwortlich dafür war Big Man Eatherton, der mit acht Punkten, drei Rebounds und einem Assist bereits im ersten Viertel seine ganze Klasse zeigte. Die Gastgeber dagegen leistete sich in dieser Phase viele vermeidbare Fehler. Nach den ersten zehn Minuten hatte Würzburg bereits sieben Mal den Ball verloren.

Den 14:21-Rückstand nach dem ersten Viertel holten die Unterfranken dank ihrer gut funktionierenden zweiten Fünf aber schnell wieder auf. Jordan Hulls traf sicher aus der Distanz und auch Johannes Richter (7 Pkt in Q2, am Ende 13 Pkt mit 6/8 FG und 5 Reb) brachte jede Menge Energie. „Er macht das sehr gut in den letzten Wochen“, sagte Würzburgs Head Coach Denis Wucherer nach dem Spiel über den 24-Jährigen. „Er gibt uns genau das, was wir von ihm brauchen: eine gewisse Härte und Emotion. Er holt Offensiv-Rebounds und hält auch in der Verteidigung gut den Laden zusammen. Das einzige, was noch fehlt, ist der Wurf von außen, aber der kommt vielleicht noch.“

Im Anschluss an den Würzburger Ausgleich (23:23) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit der Rückkehr der Starter blieb die Offensive der Gastgeber treffsicher – insbesondere dank Cameron Wells und Skyler Bowlin. Auf der anderen Seite waren die Braunschweiger sehr von ihren beiden Top-Scorern Eatherton (14 Pkt und 5 Reb in Halbzeit 1) und DeAndre Lansdowne (10 Pkt, 2 Ast) abhängig. Die Gäste blieben im Spiel, da sie immer wieder an die Freiwurflinie kamen (14/15 FT). Mit einer 43:40-Führung ging Würzburg in die Halbzeit.

Zu Beginn des dritten Viertels liefen Lansdowne und Eatherton gleich erfolgreich ein Pick-and-Roll, doch danach schossen die Braunschweiger sich aus der Distanz in einen Rausch. Die Würzburger konzentrierten sich sehr darauf, die beiden Top-Spieler des Gegners zu kontrollieren und ließen dafür zu viel Abstand zu den Schützen. Das Team von Frank Menz bestrafte dies, indem es sieben Dreier im dritten Viertel versenkte. Da die Würzburger ihren Rhythmus in der Offense verloren, erarbeiteten sich die Gäste erneut eine zweistellige Führung (47:57). Die erste Fünf der Würzburger kassierte wie schon im ersten Viertel einen Run, weshalb Wucherer früh auf seine Bankspieler zurückgriff.

„Die Erste Fünf, die uns sowohl ins Spiel als auch ins dritte Viertel bringen sollte, hat heute nicht funktioniert und ihren Job nicht gemacht. Die Spieler von der Bank haben uns dann zurückgebracht“, bilanzierte Wucherer. Doch auch die Bankspieler konnten nicht verhindern, dass Braunschweig mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel ging (57:63).

„Unsere Verteidigung greift endlich“

Dort gelang es den Niedersachsen, den Vorsprung zu konservieren – und das, obwohl sie sogar einige freie Wurfgelegenheiten ausließen. Doch den Würzburgern gelang es aufgrund von unnötigen Ballverlusten und Fehlwürfen nicht, nach Stops in der Defense im Angriff nachzulegen. Die Braunschweiger trafen dagegen die entscheidenden Würfe, wie etwa Braydon Blake (14 Pkt, davon alle in Halbzeit 2) 30 Sekunden vor Schluss per And-one zum 71:78.

Würzburg versuchte sein Glück im vierten Viertel oft aus der Distanz, brachte aber keinen Dreipunktwurf im Korb unter. Insgesamt war die Trefferquote von Downtown zu schwach (21% 3FG), zudem hatten die Gastgeber mehr Turnover (16 TO) als Assists (15 Ast) auf dem Konto. Und so brachte Braunschweig das Spiel letztlich relativ ungefährdet ins Ziel. „Wichtig für uns ist, dass unsere Verteidigung jetzt endlich greift. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt in der Defensive“, lobte Menz vor allem die Verteidigung der Gäste, die nun im Heimspiel am nächsten Freitag gegen den Mitteldeutschen BC ihren Aufwärtstrend fortsetzen wollen.

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