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BBL: Ab 2017 neuer Mindestetat

07.10.2016 || 15:25 Uhr von:

Das kürzlich veröffentlichte easyCredit BBL-Lizenzstatut 2016/17 sieht erhebliche Veränderungen in den finanziellen Voraussetzungen für die Erteilung einer Lizenz vor.

Neuer Mindestetat

So verdoppelt sich der Mindestetat, d.h. ganz genau der Mindestbetrag auf der Einnahmeseite der Erfolgsrechnung, ab der Saison 2017/2018 auf zwei Millionen Euro. Bisher musste der Verein Einnahmen in Höhe von einer Million Euro nachweisen. Für Aufsteiger von der ProA in die BBL gilt für die kommende Saison einmalig ein Betrag in Höhe von 1,6 Mio. Euro. Ab der Saison 2018/2019 müssen auch Aufsteiger ab der ersten Saison einen Etat von 2,0 Mio. Euro nachweisen.

Noch im Mai 2015 erklärte Jan Pommer, der damalige Geschäftsführer der Beko BBL, im Court-Review-Interview:

„Mit Blick auf eine gute Entwicklung in der ProA und mit Blick auf eine „Willkommenskultur“ für künftige Aufsteiger werden wir diese Vorgaben aktuell wohl so belassen, wie sie sind.“

Nun, mittlerweile zwei Jahre später und mit neuem Geschäftsführer, wird die schon länger geplante Mindestetat-Erhöhung schließlich umgesetzt.

Neu ist zudem, dass mit der Meldung zum 30.06. mindestens 80% der geplanten Sponsoreneinnahmen durch unterschriebene Verträge nachzuweisen sind.

Steigendes Stamm-/ Grundkapital

Das Stamm- bzw. Grundkapital bleibt bei Kapitalgesellschaften zunächst bei 100.000 Euro.

Neu aufgenommen wurde eine Bestimmung, nach der – sofern der Antragsteller ein Verein ist – dieser eine Bilanz nach § 264 ff. HGB aufstellen muss, in der das mindesthaftbare Vereinsvermögen mindestens eben jene 100.000 Euro beträgt.

Zu Beginn der Saison 2018/2019 – also ein Jahr später – haben die Klubs diesen Betrag auf 250.000 Euro zu erhöhen. Alternativ kann die Erhöhung auch durch folgende Eigenkapitalpositionen dargestellt werden: I. Kapitalrücklage; II. Gewinnrücklagen: 1. Gesetzliche Rücklage, 2. Rücklage für eigene Anteile, 3. Satzungsmäßige Rücklagen, 4. Andere Gewinnrücklagen; III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag; IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag.

Für den BBL-Klub zur Verfügung stehende Trainingshalle

Schon zur aktuell laufenden Saison sollten die Vereine nachweisen, dass sie über eine Trainingshalle verfügen, auf die sie bei Bedarf ohne Einschränkungen zugreifen können. Wurde der Nachweis nicht erbracht, so wurde die Lizenz in dieser Saison trotzdem erteilt. Ab kommender Saison ist der Nachweis zwingend zu erbringen.

Das gesamte Lizenzstatut kann auf der Seite der BBL unter Ordnungen und Standards abgerufen werden.

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