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Bayern holt sich den Matchball!

10.06.2018 || 20:31 Uhr von:
Spielerisch konnte das dritte Finalspiel zwischen dem FC Bayern und ALBA Berlin nicht an die ersten beiden Duelle anknüpfen, aber am Ende setzten sich die Münchner durch und haben nun Matchball.

„Wir dürfen jetzt nicht hochfliegen“, meinte Bayerns Nihad Djeovic nach dem deutliche 96:69-Auswärtserfolg seines FC  Bayern unter der Woche in Berlin. Und der Flügelspieler sollte Recht behalten: Spiel 3 der Finalserie war hart umkämpft, letztlich setzten sich aber die Hausherren mit 72:66 durch und sicherten sich so das 2:1 in der best-of-five Serie.

Den Bayern fehlt somit nur noch ein Sieg, um die erste deutsche Meisterschaft seit 2014 in trockene Tücher zu bringen.

Vom spielerischen Niveau her, konnte das Spiel allerdings nicht an die vorangegangenen beiden Partien anknüpfen. Beide Teams leisteten sich erstaunlich viele Fehler, was 16 Ballverluste allein im ersten Viertel unterstreichen. Am Ende standen auf Bayern-Seite sogar unglaubliche 27 Turnover auf dem Scouting-Bogen.

Das Radonjic-Team setzte sich aufgrund einer besseren Quote von außen schnell auf neun Zähler ab (25:16), aber ALBA hielt konsequent dagegen und blieb lange in Schlagdistanz.

Bayern setzt sich vor der Pause ab

Erst als Coach Aito Reneses gegen Ende des zweiten Viertels auf seine zweite Fünf zurückgriff, wuchs das Münchner Polster wieder an. Vier Dreier von Reggie Redding sorgten für den deutlichen 46:29-Pausenstand.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte dann auch direkt der FC Bayern. Durch zwei Fastbreaks wuchs die Differenz direkt auf mehr als 20 Zähler an. Berlin versuchte zwar nochmal alles, doch vor allem die Würfe von außen wollten nichts ins Ziel.

Bayern leistete sich noch den ein oder anderen Ballverlust, wodurch die Hauptstädter zwischenzeitlich auf elf Zähler verkürzen konnten. Zum Ende des dritten Viertels betrug der Vorsprung der Bayern aber immer noch komfortable 13  Zähler angewachsen (61:48).

Spiel 4 wieder in Berlin

Im Schlussabschnitt übertrafen sich beide Teams teils mit Unzulänglichkeiten, was einer Berliner Aufholjagd genauso im Weg stand wie einer höheren Führung des FC Bayern. Näher als auf vier Punkte kam Berlin nicht mehr heran und musste sich folglich mit 72:66 geschlagen geben.

Für die Albatrosse ist trotz der Niederlage noch nichts verloren. Bereits am kommenden Mittwoch können sie in eigener Halle die Serie ausgleichen und ein entscheidendes fünftes Spiel erzwingen. „Wir haben im ersten Spiel viel Kraft gelassen, sodass unsere Wurfquoten leider nach unten gegangen sind. Dennoch möchte ich das nächste Spiel gewinnen“, sagte Coach Aito nach dem Spiel.

Hochfliegen dürfen die Bayern aber auch in Spiel 4 nicht, das sollte nach diesem Fehlerfestival definitiv klar sein.

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