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Bamberg sweept sich ins Halbfinale

12.05.2018 || 19:05 Uhr von:
Sweep-City ist zurück! Auch im dritten Spiel der Playoff-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn geht der amtierende deutsche Meister aus Bamberg als Sieger vom Parkett.

Brose Bamberg steht als erstes Team im Halbfinale und ist nun saisonübergreifend seit zwölf Playoff-Spielen ungeschlagen. Wie schon in den vorangegangenen Partien lieferten die Bonner den Bambergern über 40 Minuten einen intensiven Basketball-Fight, konnten das Spiel im vierten Viertel jedoch nicht zu ihren Gunsten drehen. Einmal mehr wurde die Offensive Brose Bambergs von Dorell Wright (17 Punkte) und Augustine Rubit (16 Punkte) getragen. Auch Maodo Lo scorte mit 11 Zählern zweistellig. Auf Seiten der Bonner waren Julien Gamble und Anthony DiLeo mit jeweils 12 Punkten die auffälligsten Akteure. Aufbauspieler Josh Mayo erwischte hingegen einen gebrauchten Nachmittag und konnte lediglich zwei seiner zehn Versuche aus dem Feld verwandeln (6 Punkte).

Kampf über 40 Minuten

Den Zuschauern in der ausverkauften Brose Arena bot sich von Beginn an ein intensives und ausgeglichenes Playoff-Basketballspiel. Zum ersten Mal in der Serie brachte Brose Coach Luca Banchi Dejan Musli für den bislang blass gebliebenen Luka Mitrovic. Das erste Viertel war neben viel Kampf vor allem von Foulproblemen beider Teams geprägt. Lo und Rubit auf Bamberger, sowie Julien Gamble auf Bonner Seite mussten das Feld früh mit jeweils zwei Fouls verlassen. Bis zum dritten Viertel gelang es keiner der beiden Mannschaften sich abzusetzen (56:52).

Zu Beginn des Schlussabschnitts mobilisierten die Bamberger dann noch einmal alle Kräfte und starteten fulminant. Lo, Wright und Rubit sorgten für die erste zweistellige Führung der Partie (67:56). Der anschließende Monsterdunk von Rubit brachte die Halle endgültig zum Explodieren. Von diesem Moment an schien der Kampfgeist der Bonner gebrochen.

In der Folge war es der Bamberger Kapitän Nikos Zisis der wichtige Würfe traf und sein Team endgültig auf die Siegerstraße führte. Zwar machten die Hausherren das Spiel eine Minute vor Schluss durch ein Technisches Foul und einige Fehlwürfe noch einmal spannend, jedoch gelang es den Oberfranken den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen.

„Sehr stolz auf meine Mannschaft“

Einem sichtlich erschöpften Nikos Zisis war die Erleichterung über den Einzug ins Halbfinale deutlich anzumerken:

„Wir haben am Ende der regulären Saison alles dafür gegeben den vierten Platz und das damit verbundene Heimrecht zu erreichen. Bonn hat eine sehr starke Saison gespielt und ich hatte fast ein wenig das Gefühl wir hätten ihnen den vierten Platz geklaut. Es freut mich umso mehr, dass die Mannschaft gegen so eine gute Mannschaft bestehen konnte. Für uns war im vergangenen Monat jedes Spiel ein Endspiel. Wir haben im April wahnsinnig viel Energie aufgebracht. Das hat man auch heute gemerkt, als wir phasenweise wirklich erschöpft waren. Auch deswegen war dieser vierte Platz so wichtig für uns.

Ich bin nun seit drei Jahren in Bamberg und weiß was die Freaks für eine Bedeutung für unseren Erfolg haben. Auch heute, als wir etwas müde wurden, haben sie uns zum Sieg getragen. Es ist vollkommen egal auf wen wir in der nächsten Runde treffen. Sicherlich ist Bayern in diesem Jahr der Titelfavorit, aber für uns ist das wichtigste uns jetzt ein paar Tage erholen zu können.“

Was fehlt Brose Bamberg zum Contender?

Trotz des deutlichen 3-0 Erfolges über die Telekom Baskets Bonn, hat der deutsche Meister aus Bamberg noch ein paar Baustellen zu beseitigen, um noch größere Chancen auf einen Titelgewinn zu haben. Die Rotation in den ersten drei Spielen der Playoffs wirkte für Bamberger Verhältnisse äußerst dünn. Sowohl Ricky Hickman, als auch Ali Nikolic, Luka Mitrovic und Dejan Musli waren gegen Bonn quasi kein Faktor, nehmen aufgrund der Verletzungssorgen aktuell zwei der sechs Ausländerplätze innerhalb des Kaders ein. Hier müssen definitiv zwei gefunden werden, die die Rotation mit guten Minuten erweitern, um Hackett, Wright, Rubit, Zisis und Lo zu entlasten. Ebenso müssen Rollenspieler wie Lucca Staiger und Leon Radosevic mehr Konstanz in ihre Leistungen bringen um im Halbfinale bestehen zu können.

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