Phoenix Suns schalten Nuggets per Sweep aus

Die Phoenix Suns stehen zum ersten Mal seit 2010 wieder in den Western Conference Finals. Per Sweep schalten Chris Paul, Devin Booker und Co. die Denver Nuggets aus

Als die Phoenix Suns das letzte Mal in den Western Conference Finals standen, absolvierte Chris Paul noch seine erste NBA-Station bei den New Orleans Hornets. Devin Booker war fünf Jahre davon entfernt, überhaupt in die Liga zu kommen. Nun haben es die Suns – nach einer zehnjährigen Playof-Flaute – wieder geschafft.

Die Suns zogen per Sweep gegen die Denver Nuggets in die Conference-Finals ein, im vierten Spiel setzte sich das zweitplatzierte Team mit 125:118 durch. Nur in der Anfangsminute lagen die Suns zurück, vor dem vierten Viertel wiesen sie eine 13-Punkte-Führung auf.

Dabei überragte das Guard-Duo Phoenix‘: Chris Paul markierte mit 37 Zählern seine höchste Ausbeute seit dem 26. Januar 2018. Dabei netzte der Point Guard 14 seiner 19 Feldwürfe und jeden seiner neun Freiwürfe ein. Booker folgte mit 34 Zählern und elf Assists.

„Man muss Chris Paul die Ehre erweisen, er hat unglaublich gespielt“, musste Nuggets-Coach Mike Malone anerkennen. „Es war für ihn eine großartige Serie.“ Wie schon in der ersten Playoff-Runde gegen die Los Angeles Lakers gelang Paul auch in einer Partie gegen Denver das Kunststück, ein Spiel mit einer Menge Assists und ohne Ballverlust zu beenden: 15 Assists bei keinem Turnover standen für Paul in der zweite Partie zu Buche.

Die Nuggets mussten das vierte Spiel gegen die Suns ohne den MVP beenden: Nikola Jokic beging vier Minuten vor Ende des vierten Viertels ein Flagrant-II-Foul, als er Cameron Payne bei der Deflection hart im Gesicht traf. Jokic beendete die Begegnung mit 22 Zählern, elf Rebounds und vier Assists.

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In der zweiten Sonntags-Partie gelang in den Eastern Conference den Milwaukee Bucks gegen die Brooklyn Nets der Ausgleich zum 2-2 in der Serie. Mit 107:96 entschieden die Bucks zuhause die vierte Begegnung für sich.

Giannis Antetokounmpo führte die Bucks mit 34 Zählern und zwölf Rebounds an, Khris Middleton (19 Pkt) folgte als einer von vier weiteren zweistellig punktenden Bucks-Akteuren. Durch einen 21:4-Lauf im zweiten Viertel setzten sich die Hausherren ab.

Bei den Nets war Kevin Durant (28 Pkt, 13 Reb, 5 Ast) auf sich alleine gestellt. Denn Co-Star Kyrie Irving verletzte sich im zweiten Durchgang am Sprunggelenk und musste die Partie vorzeitig beenden. James Harden hat verletzungsbedingt nur die Auftaktpartie bestritten.