Phoenix gewinnt auch Spiel drei / Philly erobert Heimvorteil zurück

Die Phoenix Suns stehen nach dem Sieg in Spiel drei bei den Denver Nuggets mit einem Bein in den Conference Finals. Philadelphia war ebenfalls in der Fremde erfolgreich.

Die Phoenix Suns sind nur noch einen Sieg vom Erreichen der Conference Finals entfernt. Nach zwei Heimsiegen gewann das Team von Coach Monty Williams auch Spiel drei bei den Denver Nuggets mit 116:102. Angeführt wurden die Gäste einmal mehr von ihrem Backcourt-Duo Chris Paul (27 Pkt, 8 Ast, 6 Reb) und Devin Booker (28 Pkt, 6 Reb, 4 Ast).

Die Suns starteten stark ins Spiel und führten Mitte des ersten Viertels bereits mit 13 Punkten (8:21). Zum Ende der ersten Halbzeit gelang es den Nuggets, dank einiger guter Offensivaktionen von Nikola Jokic den Rückstand auf vier Punkte zu verkürzen (55:59). Der Center kam letztlich auf starke 32 Punkte, 20 Rebounds und zehn Assists.

Das dritte Viertel dominierte aber wieder Phoenix. Booker, Paul und Co. stellten den zweistelligen Vorsprung wieder her und stellten damit die Weichen für den Erfolg. Denn nachdem die Suns die Führung Anfang des vierten Viertels auf 20 Punkte ausbauten hatten (76:96), fanden die Gastgeber keine Antwort mehr.

Ausschlaggebend war die höhere Qualität abseits der Stars bei Phoenix, wo auch Mikal Bridges, Jae Crowder und Deandre Ayton gute Leistungen zeigten. Bei Denver fehlte, auch aufgrund einiger Verletzungsprobleme, der Supporting Cast für Jokic. Mit Ausnahme von Guard Monte Morris (21 Pkt, 8/12 FG, 5 Ast) waren die Rollenspieler nicht effektiv genug. Die Nuggets trafen nur 41,1 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, auf der anderen Seite warfen die Suns 53,1 Prozent. Dies konnte Denver auch nicht mit der Überlegenheit am offensiven Brett (18:4 OREB) ausgleichen.

Rein statistisch sind Phoenix die Conference Finals nun nicht mehr zu nehmen. Noch nie in der Geschichte der NBA ist es einem Team gelungen, nach einem 0-3-Serienrückstand noch zurückzukommen und die Serie zu gewinnen. In der Nacht auf Montag haben die Suns in Spiel vier den ersten Matchball zum Weiterkommen.

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Sixers gewinnen trotz Green-Verletzung

Die Philadelphia 76ers haben Spiel drei bei den Atlanta Hawks für sich entschieden und damit den Heimvorteil zurückerobert. Dank des 127:111-Auswärtssiegs führen die Sixers in der Serie nun mit 2-1.

Dabei verlief der Start für Philly nicht nach Plan. Flügelspieler Danny Green musste bereits nach knapp vier Minuten mit einer Wadenverletzung die Partie verlassen. Statt Green erhielten Furkan Korkmaz und Shake Milton mehr Minuten. Ersterer zeigte mit 14 Punkten (3/6 3FG) eine gute Leistung. Korkmaz lief gleich im ersten Viertel heiß, wo er elf Punkte in Folge erzielte und maßgeblich am 16:5-Lauf der Sixers beteiligten war, mit denen die Gäste sich erstmals leicht absetzen konnten.

Für eine Vorentscheidung sorgte Philly im dritten Viertel, das die Gäste mit 34:19 gewannen. Beim Stand von 75:95 ging es ins Schlussviertel. Atlanta verkürzte den Rückstand zwar noch einmal bis auf 13 Punkte, spannend wurde die Begegnung allerdings nicht mehr. Die Hawks waren insbesondere von der Dreierlinie nicht treffsicher genug, um Philadelphia zu gefährden. Die Gastgeber verwandelten nur sechs ihrer 23 Distanzwürfe (26,1% 3FG).

Top-Scorer des Spiels war Hawks-Point Guard Trae Young mit 28 Punkten (9/17 FG) und acht Assists. Auf der anderen Seite legte Joel Embiid 27 Punkte (7/14 FG), neun Rebounds und acht Assists auf.