Phoenix fügt Lakers Pleite zum Playoff-Auftakt zu

Die Phoenix Suns haben das Auftaktspiel der Erstrunden-Serie gegen die Los Angeles Lakers gewonnen. Chris Paul und LeBron James verließen die Begegnung angeschlagen.

Elf Jahre mussten die Phoenix Suns auf Playoff-Basketball warten. Nun meldete sich das Team aus Arizona mit einem 99:90-Erfolg gegen Titelverteidiger Los Angeles Lakers eindrucksvoll auf der großen Bühne zurück. Bester Spieler war Suns-Guard Devin Booker mit 34 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds. Auf Seiten der Lakers kam LeBron James auf 18 Punkte, zehn Assists und sieben Rebounds.

Phoenix ging von Beginn an mit mehr Einsatz und Entschlossenheit zu Werke und zeigte, warum man sich als zweitbestes Team der regulären Saison für die Postseason qualifizierte. Die Suns erarbeiteten sich eine frühe Führung, indem sie immer wieder nach Schnellangriffen punkteten. Nach dem ersten Viertel hatte das Team von Coach Monty Williams bereits zehn Fastbreak-Punkte auf dem Konto, die Gäste aus L.A. keinen einzigen.

Zweieinhalb Minuten im zweiten Viertel waren gespielt, als die Suns jedoch einen Schockmoment erlebten. Point Guard Chris Paul verletzte sich an der Schulter und verschwand daraufhin in der Kabine, konnte aber wenig später weitermachen. Letztlich ging Phoenix mit einer 53:45-Führung in die Halbzeit. Kurios dabei: Die Suns gingen in der ersten Hälfte kein einziges Mal an die Freiwurflinie. Erst nach vier Minuten im dritten Viertel warf Jae Crowder die ersten beiden Freiwürfe für die Hausherren.

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Wer in der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd der Lakers erwartet hatte, wurde enttäuscht. Im Gegenteil: Phoenix baute seine Führung bis Ende des dritten Viertels auf 13 Punkte aus (81:68). Zu Beginn des vierten Abschnitts kam es zu einem weiteren Aufreger, als LeBron und CP3 zusammenstießen, wobei sich der Lakers-Star leicht verletzte. Infolgedessen kam es zu einer Rudelbildung, deren Protagonisten Alex Carruso, Montrezl Harrell und Cameron Payne waren. Letzterer flog dafür aus dem Spiel.

L.A. konnte die Suns im Anschluss nicht mehr gefährden. Ein Knackpunkt war auch, dass Phoenix‘ Center Deandre Ayton (21 Pkt, 10/11 FG, 16 Reb) das Big-Man-Duell mit Anthony Davis (13 Pkt, 5/16 FG, 7 Reb) klar für sich entschied. Im nächsten Spiel muss nun eine Leistungssteigerung der Lakers her, um in der Serie nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten.