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Neue Wege und große Ziele für die Oettinger Rockets

20.07.2016 || 11:17 Uhr von: ,
Die Oettinger Rockets gehen ab der Saison 2016/17 neue Wege und stecken sich ambitionierte Ziele. basketball.de hat sich darüber mit Wolfgang Heyder und Thomas Fleddermann unterhalten.

Wolfgang Heyder (59) ist seit kurzem als Berater der Oettinger Rockets tätig und unterstützt die Organisation bei ihrem Umzug nach Erfurt und dem „Nahziel BBL“.

Thomas Fleddermann (31) war bereits seit Jahren als Leiter der Geschäftsstelle für die Oettinger Rockets tätig und leitet nun die Geschicke des Klubs als neuer Geschäftsführer.


„In Bamberg war das schon ein bisschen anders“

basketball.de: Vor uns sitzt nicht nur der neue Geschäftsführer, sondern auch ein neuer Berater der Oettinger Rockets. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit, Herr Heyder?

Wolfgang Heyder: Ich hatte bereits seit sechs oder sieben Jahren einen sehr engen Draht und vor allem über Dirk Kollmar erste Kontakte nach Gotha. Damals war Oettinger für drei Jahre einer der Hauptsponsoren in Bamberg, und wir standen in regem Austausch. Daher war ich auch mehrere Male zu Besuch und habe Herrn Kollmar sogar zu einem Treffen beim Gothaer Oberbürgermeister begleitet, als es bereits damals um einen Hallen-Neubau ging.

Als mich Frau Kollmar im Frühjahr schließlich kontaktierte und bezüglich des Umzugs nach Erfurt nach meiner Unterstützung fragte, hat mich das Thema natürlich sehr gereizt. Nachdem die Entscheidung, in die Messehalle umzuziehen, bereits bekanntgegeben worden war, habe ich schließlich meine Mitarbeit zugesagt, und seitdem arbeiten wir gemeinsam an diesem spannenden Projekt.

Inwiefern ist die Situation mit ihrer damaligen Aufgabe in Bamberg zu vergleichen? Dort hat sich auch dank der starken Fan- und Sponsorenbasis mittlerweile ein europäischer Spitzenklub entwickelt.

Heyder: In Bamberg war das schon ein bisschen anders. Als ich begonnen habe, gab es dort bereits 35 Jahre Basketball und eine große Tradition. Allerdings gab es damals keinen starken Sponsor, und wir haben das Projekt damals quasi kurz vor der Insolvenz übernommen. Das Budget für unsere Bundesliga-Saison 1999 betrug gerade mal 800.000 D-Mark. Erst nach dem Umzug in die neue Halle zur Saison 2002/2003 und dann im Jahr 2007 kamen die großen Sponsoren wie Brose dazu.

Doch auch wenn die Rockets mit Oettinger über ein starkes Rückgrat verfügen, das den Basketball hier seit jeher getragen hat, wird es eine Aufgabe sein, das ganze Projekt unabhängiger von Oettinger zu machen und viel breiter aufzustellen. Das ist eine der absoluten Hauptaufgaben.

OeTTINGER Rockets

Zur Saison 2016/17 ziehen die Oettinger Rockets in der Erfurter Messehalle ein.

Wie genau geht man bei der Sponsoren-Akquise nun vor? Im ländlichen Raum und gerade in Erfurt kennen viele Menschen nach wie vor ausschließlich den „König Fußball“, der bis in die Kreisligen gesponsert wird. 

Thomas Fleddermann: Grundsätzlich werden in Erfurt dabei zunächst zwei Faktoren wichtig sein. Zum einen müssen wir natürlich sportlich erfolgreich sein und eine schlagkräftige Mannschaft für die kommende Saison auf das Parkett stellen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten beiden Jahre in die BBL aufzusteigen und somit einen Erfolgsfaktor ausgegeben, der sehr wichtig sein wird. Zum anderen möchten wir in der Messehalle natürlich ein hervorragendes Event präsentieren und dafür sorgen, dass das ganze Drumherum stimmt. Ich denke auch, dass es etwas Vergleichbares in Erfurt bisher noch nicht gibt und man dafür jede Menge Personen und auch Sponsoren begeistern kann. Dabei gehen wir unseren eigenen Weg und stehen auch in keinerlei Konkurrenz zum Fußball oder zu Rot-Weiß Erfurt.

„Mit Oettinger besteht ein sehr gutes Rückgrat, das bereits viele Dinge angestoßen hat. Zudem glaube ich, dass Erfurt sein sehr gutes Pflaster für Basketball sein kann, um einen schlagkräftigen BBL-Standort aufzubauen.“ (Wolfgang Heyder)

Heyder: Es wird am Anfang sehr entscheidend sein, die Marke „Oettinger Rockets“ in Erfurt zu platzieren und aufzubauen. Das ist der wichtigste Schritt, den wir in den nächsten Monaten angehen werden, ohne dabei die Gothaer zu vergessen. Wir wollen gerne alle 1.800 Fans, die regelmäßig in der Blauen Hölle waren, nach Erfurt mitnehmen.

„Wir werden die Messehalle voll machen“

Mit ALBA BERLIN kommt im August ein BBL-Spitzenklub nach Erfurt, der eigentlich keine Testspiele gegen ProA-Teams durchführt. Ein starker Auftakt für das Event in der Messehalle…

Fleddermann: Absolut. Wir sind froh, dass wir dieses Spiel durch die Mithilfe von Wolfgang Heyder auf die Beine stellen konnten, und hoffen, dass die Messehalle bereits das erste Mal voll sein wird. Zudem bietet der Spielplan mit den beiden Derbys gegen Chemnitz und Dresden eine sehr gute Ausgangssituation, um mit einer begeisternden Atmosphäre in der Messehalle in die neue Saison zu starten.

Heyder: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gute Karten haben, die Halle gegen ALBA voll zu machen und dadurch die Marke weiter zu entwickeln. Abgesehen davon bietet die Stadt Erfurt weitere gute Voraussetzungen, wie zum Beispiel 800 Mitglieder in den bestehenden Basketball-Klubs und viele junge Leute, Studenten, die es für den Basketball zu begeistern gilt.

Der bisherige Kooperationspartner, BC Erfurt, hat seine Mannschaft zuletzt zurückgezogen. Wird es zur neuen Saison noch Doppellizenzspieler geben, oder wie sehen die neuen Pläne dahingehend aus?

Heyder: Eine unserer großen Aufgabenstellungen wird sein, den Basketball in Gotha massiv weiter voranzutreiben. Gotha wird der Standort sein für Leistungssport im Jugendbereich, für Breitensport, und dazu gehört auch, dass wir die Zweite Mannschaft der Rockets in die Regionalliga bringen wollen. Da werden wir hart dran arbeiten, genauso wie für den Aufbau der JBBL- und NBBL-Teams.

Die Kooperation mit dem BC Erfurt besteht natürlich weiterhin und konzentriert sich vor allem auf die Jugendarbeit und die Talentförderung. Es soll eine Basketball-Community in Erfurt entstehen, und diese soll von ganz unten aufgebaut werden. Deswegen haben wir letztlich auch Florian Gut ins Boot geholt, der solche strategischen Konzepte entwickeln kann wie kein Zweiter in Deutschland.

OeTTINGER Rockets Halle Erfurt

Die neue „Messe-Hölle“ bietet künftig Platz für über 3.200 Zuschauer und soll die Heimspiele in ein einzigartiges Event verwandeln.

Fleddermann: Gerade was die NBBL angeht, liegt natürlich noch viel Arbeit vor uns, da die Mannschaft dieses Jahr leider die Qualifikation verpasst hat. Dennoch sind wir da sehr optimistisch und haben, wie Wolfgang [Heyder] bereits sagte, mit Florian Gut einen sehr erfahren Mann geholt, der sechs Jahre für Bamberg und zuletzt vier Jahre für die BBL gearbeitet und deren Jugendleistungskonzept entwickelt hat.

„Haben einen Paradigmenwechsel eingeläutet“

Durch die Umstrukturierungen und die neuen Ambitionen haben sich bestimmt auch Veränderungen in der Zusammenarbeit ergeben. Wie läuft die aktuelle Offseason bisher, und wie arbeitet man mit den Coaches um Chris Ensminger zusammen? 

Fleddermann: Im Prinzip gehen Wolfgang und ich in Sachen Vermarktung, Sponsorengewinnung und Platzierung der Marke in Erfurt voran. Außerdem möchten wir natürlich alle Gothaer Fans dazu bewegen, uns nach Erfurt zu begleiten, da diese das Fundament der Oettinger Rockets sind und auch bleiben.

Chris Ensminger ist für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich und arbeitet dabei ebenfalls sehr eng mit uns zusammen. Zudem werden wir ab August auch die Geschäftsstelle noch einmal personell verstärken, um uns auch auf dieser Ebene Stück für Stück an die BBL anzunähern. Mit der Messehalle haben wir letztlich nun auch die strukturellen Voraussetzungen, die wir mit der Blauen Hölle nie hätten erfüllen können.

Heyder: Sportlich muss man sagen, dass sich insofern natürlich was ändert, da es bisher diese konkreten Ziele nicht gab. Grundsätzlich ist es auch für den Head Coach eine neue Situation. Bisher hat man mit gutem Budget in der ProA gespielt und war mit den Ergebnissen, ob Platz drei oder Platz sechs, sehr zufrieden. Jetzt wollen wir innerhalb der nächsten beiden Jahre aufsteigen und haben somit auch einen Paradigmenwechsel eingeläutet. Wir wollen eine Mannschaftshierarchie entwickeln und vor allem auf Spieler setzen, die ehrgeizig sind und aufsteigen wollen. Gleichzeitig sollen auch junge Spieler gefördert werden und Gotha zu einem Ausbildungsstandort reifen.

Die neuen sportlichen Ambitionen und der Standort Erfurt passen sehr gut zusammen, das mussten zuletzt auch die meisten Kritiker einsehen. Gehen wir dennoch kurz einen Schritt zurück: Wären die beschriebenen Ziele am Ende auch in Gotha umsetzbar gewesen?

Fleddermann: An aller erster Stelle haben wir in Gotha einfach keine BBL-taugliche Halle. Auch die Realisierung eines Hallenneubaus in der nahen Zukunft ist nicht gegeben. Außerdem hatten wir, was die wirtschaftliche Komponente betrifft, in Gotha recht viel ausgeschöpft und sind bereits an Grenzen gestoßen.

Chris Ensminger

Führen die Rockets in Zukunft weiter an: (v.l.n.r.) BIG-Präsidentin Astrid Kollmar, Wolfgang Heyder, Thomas Fleddermann und Head Coach Chris Ensminger (rechts).

Heyder: Ich glaube, dass man in Gotha auch eine Halle mit 3.500 oder 4.000 Leuten hätte vollbekommen können. Dennoch war die politische Unterstützung nie gegeben. Wenn man eine Halle hätte bauen wollen, hätte man das schon lange umsetzen können. Ich kenne die Angebote, die bereits Dirk Kollmar der Stadt vorgelegt hat. Solche Möglichkeiten wird es wohl nicht wieder geben.

Aber klar: Ein kleiner Standort wie Gotha hat wirtschaftlich nur begrenzte Möglichkeiten und in Verbindung mit Erfurt besteht ein viel größeres Potenzial. Wir leben im Basketball nun mal von der Regionalität des Standorts. Das sehen wir auch in der gesamten Beko BBL. Mit den momentanen Reichweiten – gerade im TV – tun wir uns einfach schwer, neue Partner im überregionalen oder nationalen Bereich für Basketballvereine zu finden.

Eine Symbiose aus Gotha und Erfurt also. Wie werden die beiden Standorte logistisch miteinander verknüpft? Wo werden die Teams trainieren und wo werden die Profis untergebracht? 

Fleddermann: Die Spieler werden weiterhin in Gotha wohnen. Auch die gesamte Geschäftsstelle bleibt weiterhin in der Leinastraße. Außerdem haben wir mit der Sporthalle am Ernestinum einen Traditionsstandort für unsere Jugendmannschaften und das Farmteam, den wir auch langfristig für die Regionalliga, aber auch für JBBL- und NBBL-Spiele nutzen wollen. Die Trainingssituation der Profis hatte sich bisher etwas schwieriger gestaltet, da wir keine geeignete Halle gefunden haben: Wir konnten allerdings vor kurzem eine Kooperation mit der Organisation in Elxleben [RSB Thuringia Bulls, Anm. d. Red.] eingehen. Dort finden wir für unser Profiteam hervorragende Bedingungen vor.

Heyder: In Elxleben wurden wir vom Deutschen Meister im Rollstuhl-Basketball sehr herzlich aufgenommen und sind froh, dass wir deren hervorragendes Sportzentrum mit nutzen können. Dort findet man nicht nur vier Korbanlagen, sondern auch Fitnessräume sowie Reha- und Wellnessbereiche, die uns beste Bedingungen versprechen. Es gibt lediglich die Trainingseinheiten des Rollstuhl- und unseres Teams zu koordinieren, was jedoch kein Problem sein wird.

Einen gewissen Koordinierungsbedarf gab es auch bei der Erstellung des neuen ProA-Spielplans. Die Rockets starten zwar mit zwei attraktiven Heimspielen in die Saison, bestreiten dann allerdings auch vier Auswärtsspiele in Folge oder müssen mehrmals unter der Woche antreten…

Fleddermann: Grundsätzlich ist es natürlich so, dass die Messehalle sehr gut gebucht und mit anderen Veranstaltungen ausgelastet ist. Insofern mussten wir uns natürlich gemeinsam mit der Messe Erfurt GmbH etwas strecken. Dennoch haben wir ausreichend Termine zur Verfügung gestellt. Leider ist es im Moment der Fall, dass fünf Spiele unter der Woche stattfinden werden, wie es auch in der BBL schon seit längerem gehandhabt wird. Bis zur Bekanntgabe des endgültigen Spielplans, Anfang August, können wir eventuell noch das ein oder andere Heimspiel an einem Wochenende dazugewinnen. Wir stehen da im ständigen Kontakt mit der Messe und auch der Liga.

„Wir brauchen absolute Führungsspieler“

Bleibt noch ein ganz entscheidendes Thema zu besprechen: Bei wie viel Prozent stehen nicht nur die strukturellen Entwicklungen, sondern auch die sportliche Kaderplanung für die neue Saison?

Fleddermann: Strukturell ist es aktuell sehr schwierig einzuschätzen. Ich würde aber sagen, dass wir da aktuell bei 50% stehen. Im Moment geht es wirklich darum, die Marke in Erfurt zu platzieren. Alles Weitere, wie Sponsoring oder Netzwerkbildung, ist Teil eines großen Prozesses, der sich über die ganze Saison hinziehen wird. Das Heimspiel muss natürlich von Beginn an als Event mit sämtlichen Show-Elementen funktionieren und wird den Fans auch sehr viel mehr bieten als zuvor.

Heyder: Prinzipiell ist es auf der sportlichen Seite wichtig, dass wir in die Mannschaft eine Struktur hineinbekommen und Spieler verpflichten, die sich bereits als Führungsspieler bewiesen haben – als Scorer, als Verteidiger -, solche Typen suchen wir momentan.

Fleddermann: Wir haben mit sechs deutschen Spielern eine gute Grundlage geschaffen und zudem mit Robert Oehle einen Neuzugang geholt, der bereits in der ProA sehr etabliert ist. Gerade auf den großen Positionen ist es immer schwer, einen qualitativ hochwertigen Spieler mit der deutschen Flagge auf der Brust zu finden. Auch Elijah Allen und Janek Schmidkunz sind hungrige Spieler, die uns weiterhelfen werden.

Über einen Max DiLeo, den wir aus der Vorsaison gehalten haben, brauchen wir in Sachen Intensität nicht reden. Aber auch bei ihm erwarten wir uns in seiner zweiten Profisaison nochmal einen Sprung nach vorn. Das Gleiche gilt für Gerard Gomila und Dilhan Durant. Alle sind noch sehr jung und dürfen sicherlich auch mal Fehler machen. Mittlerweile kennen sie aber die Liga und werden sicher eine wichtige oder sogar tragende Rolle für unser Team spielen.

Durant DiLeo Völler Mujic Gotha ProA

Weiter in Diensten der Rockets: Dilhan Durant (links) und Max DiLeo (Mitte). Identifikationsfigur Marco Völler (rechts) zieht es in die BBL zu den GIESSEN 46ers.

Die Spitze des Kaders soll also stärker besetzt werden. Fährt man bei der Zusammenstellung ein anderes Konzept als in den Vorjahren, als man immer sehr breite Teams aufgebaut hat?

Heyder: Ich denke, dass der Kader aus der Vorsaison in der Breite eher beliebig aufgestellt war. Wir wollen jetzt mehr auf Spieler setzen, die als Scorer vorangehen und Spiele entscheiden können. Das heißt nicht, dass die anderen weniger wichtig sind, aber es muss eine klare Hierarchie geben. Das braucht man einfach, wenn man aufsteigen will.

Fleddermann: Das war letztlich auch der Unterschied zu den beiden Aufsteigern aus Jena und Vechta in der vergangenen Saison. Beide Teams hatten zwei bis drei Spieler, die ihre Mannschaft über die komplette Saison getragen haben. In Jena waren das [Immanuel] McElroy, [Guido] Grünheid und [Wayne] Bernard – in Vechta waren das [Christian] Standhardinger, [Carlos] Medlock und [Derrick] Allen.

„Kein Grund in Panik zu verfallen“

Viele warten derzeit gespannt auf die ersten Import-Neuzugänge oder auf eventuelle Vertragsverlängerungen, nachdem es einige Führungsspieler in die BBL gezogen hat. Gibt es – Stand jetzt – noch bekannte Gesichter, die bleiben werden?

Fleddermann: Grundsätzlich ist es natürlich schade, dass uns mit Marco Völler und Carlton Guyton nicht nur zwei wichtige Spieler, sondern auch Identifikationsfiguren verlassen haben. Dennoch war der Schritt in die BBL nur logisch, und wir freuen uns natürlich für die Beiden. Ansonsten laufen derzeit keine Verhandlungen mit ehemaligen Spielern.

Wie würde denn ein idealtypischer Neuzugang aussehen, und wo werden die potenziellen US-Kandidaten gescoutet? Sucht man eher nach talentierten Rookies vom College oder nach erfahrenen Spielern in Europa?

Heyder: Ich finde es sehr wichtig, dass man Spieler in der Mannschaft hat, die schon in Europa Erfahrungen gesammelt haben. Natürlich kann man auch Rookies verpflichten, insgesamt kommt es aber auf diejenigen an, die in ihrer Karriere bereits etwas erreicht haben und den nächsten Schritt gehen wollen. Das wäre womöglich der Idealtyp; ein Führungsspieler mit europäischer Erfahrung, der mit Gotha in die BBL aufsteigen und sich für Höheres empfehlen will.

Für Rookies ist es zudem immer eine Sache, sich hier einzuleben und sofort zu funktionieren. Am College sind viele als Rollenspieler unterwegs und es nicht gewohnt, dass sie in Deutschland eine gewisse Multifunktionalität auf dem Feld ausüben und selber kreieren müssen.

Fleddermann: Wir arbeiten jedenfalls mit Ruhe und Bedacht an den nächsten Verpflichtungen. Die Spieler sollen absolute Qualität haben, weswegen wir uns bei der Suche nicht unter Druck setzen lassen. Mitte Juli gibt es noch keinen Grund in Panik zu verfallen. Der Markt wird weiterhin in Ruhe sondiert, und dann werden wir rechtzeitig eine schlagkräftige Mannschaft präsentieren können.

+++ Zur aktuellen Kaderübersicht der OeTTINGER Rockets +++

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