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Andi Seiferth: „Wir haben unseren Stil gefunden“

09.01.2019 || 07:38 Uhr von:
Andreas Seiferth, medi bayreuth
Einige Teams mischen in diesem Jahr die easyCredit BBL auf. So tummeln sich auch Andreas Seiferth mit medi bayreuth und Thomas Klepeisz mit den Basketball Löwen Braunschweig auf den Playoff-Plätzen und im neuen Podcast von MagentaSport.

Seit Raoul Korner 2016 Trainer in Bayreuth wurde, sind die Oberfranken Dauergast in den Playoffs der easyCredit BBL. Einen großen Anteil daran, dass es trotz schwachem Start auch dieses Jahr soweit kommen könnte, trägt Center Andreas Seiferth. Im ersten Podcast der „MagentaSport Abteilung Basketball“ im Jahr 2019 spricht der Nationalspieler unter anderem über den Saisonstart: „In erster Linie hat uns die Zeit geholfen. Wir haben unseren Stil gefunden, den wir am Anfang der Saison gesucht haben. Wir waren sehr unbeständig und hatten viele Spiele, wo wir nicht 40 oder zumindest 35 Minuten unser Spiel spielen konnten. Das haben wir jetzt einfach hinbekommen und zu unserem schnellen Spiel gefunden, was ja immer unsere Stärke war.“

Durch die Verpflichtung Eric Mikas als Ersatz für den verletzten Hassan Martin kam die Frage nach Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaften auf. Seiferth, der auch schon bei ALBA Berlin oder dem FC Bayern München unter Vertrag stand, bejahte dies: „Das kann Reibungen geben, innerhalb einer Mannschaft, je nachdem wie Sachen von vornherein kommuniziert werden: wie große oder kleine Rollen aussehen sollen. Wenn man dann positiv oder negativ überrascht ist, kann das zu Spannungen führen. Da kann man als Trainer vorbeugen.“

Als zweiten Gesprächsgast begrüßten Michael Körner und Alexander Dechant Thomas Klepeisz. Der österreichische Guard kann mit den Basketball Löwen Braunschweig auf sechs Siege in Folge zurückblicken, der letzte davon gegen ALBA Berlin. Das gute Gefühl hatten er und sein Team jedoch immer in den letzten drei Jahren.

„Es war im ersten Jahr eine riesige Umstellung von den österreichischen Turnhallen in die deutschen Arenen. Das ist schon wirklich eine Umstellung, und alleine von der Atmosphäre bist du etwas eingeschüchtert. Dann hat im ersten Jahr jeder von uns als Absteiger gesprochen. Auch wenn du versuchst, das auszublenden, bekommst du es irgendwie mit und macht dich klein, und die anderen natürlich auch größer. Wir hatten dann auch Klatschen mit 50 Punkten; das sind Spiele, die sich schrecklich anfühlen. Dadurch, dass ich mich eingewöhnt habe und die Gegner und Hallen kenne, fühlt sich das cooler an.“

Außerdem sprach der Österreicher über seine Karriere im Alpenland, die Rolle von Dennis Schröder in Braunschweig und die Aussprache seines Namens.

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