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#7

Die Minnesota Timberwolves wählen:

Lauri Markkanen

  • Arizona, PF
  • Klasse: Freshman
  • Größe, Gewicht: 213cm, 104kg
  • Geburtstag: 1997-05-22
  • Stats: 15.6 PpG, 7.2 RpG, 0.9 ApG
  • Vergleich: Nikola Mirotic, Channing Frye, Ryan Anderson

Auf einen Blick

Stärken:

Distanzwurf, wurfstark, Explosivität, Größe

Schwächen:

Rebounding

Draft-Profil

Offense

Lauri Markkanen ist der vermutlich beste pure Shooter der Draft. Und das als Seven Footer. Der Finne hat jetzt schon eine wunderschöne Wurfbewegung und weiß diese Facettenreich anzuwenden.

Im Pick and Pop, nach dem Laufen um Screens, bei dem Catch and Shoot, oder gelegentlich nach dem Dribbling drückt Markkanen von hinter der Dreierlinie ab. 42% traf der Wildcat in der letzten Saison. Bei 4,4 Versuchen. Fast 50/40/80 warf der Finne in der letzten Saison. Sein Jumpshot ist eine wahre Augenweide, den er bei gefühlt einem Zentimeter Platz ansetzen kann. Wenn er diesen Zentimeter nicht hatte kam es jedoch zu Problemen.

Noch ist sein Spiel sehr eintönig. Kopfschmerzen bereitet den Scouts und GM’s der Liga alles, was nicht mit dem Werfen zu tun hat. Europa, Seven-Footer und Dreier? Trotz dieser Parallele zu Dirk Nowitzki hängt dieser Vergleich gewaltig. 
Markkanens Spiel ist einseitig. Er hat sehr wenig im Post gespielt, noch weniger gedribbelt. Wenn er für sich selbst mit dem Ball kreieren sollte, war der Seven-Footer überfordert. 

Er ließ sich von physischen Gegenspielern einschüchtern und konnte auch gegen kleinere Spieler seine Größenvorteile nicht ausspielen. 

Defense

Der größte Minuspunkt ist jedoch seine Defense. Sein Rebounding war statistisch ganz ordentlich. Gleichzeitig konnte beobachtet werden, dass er von kleineren und leichteren Gegenspieler regelmäßig das Duell um das orangene Leder verlor.

Noch schlechter war jedoch seine Defense im Allgemeinen. Im Pick and Roll „unterzeugte“ er mit schlechtem Timing bei dem Helfen und zurück-Switchen, Im eins gegen eins sah er gegen physisch-spielende Gegenspieler schlecht aus. 

Am Perimeter verlor er regelmäßig das Duell gegen größere und kleinere Gegenspieler. In der Helpside fehlt es ihm an Athletik, Timing und körperlichen Voraussetzungen (kurze Arme).

Er ist ein Spieler, den man am eigenen Korb verstecken muss. 

Ausblick

Um in der NBA bestehen zu können, muss er sich an das physische Spiel gewöhnen. Mit seinem Shooting kann er jetzt schon jedem Team in der Offense helfen. Doch was bringt einem Coach der Vorteil, wenn er Defensiv so eine große Schwachstelle ist?

Sollte er zumindest ordentlich Rebounden und ein akzeptabler Verteidiger werden, dann sollte er eine lange Karriere in der NBA haben. Seven Footer mit seinem Wurfgefühl fallen schließlich nicht von den Bäumen. 

Ohne Defense: Bust Potential! 


Highlights von Lauri Markkanen

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