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Rockets schnappen sich den Derbysieg und beenden die NINERS-Serie

08.01.2017 || 20:32 Uhr von:
Die Siegesserie der Hausherren ist im Derby gegen die Oettinger Rockets gerissen. Mit einem verdienten 71:62 Auswärtserfolg gelingt den Thüringer ein Start nach Maß ins neue Jahr.

AUSGEGLICHENE ERSTE HÄLFTE

Es war angerichtet zum Ostderby in der ProA. Die NINERS aus Chemnitz empfangen zum Jahresbeginn die Oettinger Rockets. 2220 Zuschauer ließen sich dieses Spektakel in der Richard-Hartmann-Hölle nicht entgehen.

Gleich zu Beginn waren die Hausherren bemüht, das Heft in die Hand zu nehmen. Mit Erfolg. Mit einem Sieben-Punkte-Lauf konnten sich die Sachsen die erste größere Führung krallen (14:6). Aus einer sicheren Defensive heraus wurden die Gäste immer wieder zu Ballverlusten gezwungen, die dann die NINERS in Punkte ummünzten. Doch mit der Einwechselung vom Routinier Darrel Mitchell wendete sich langsam aber sicher das Blatt. Die Intensität in der Defense nahm zu und der Point Guard konnte nun selbst fünf schnelle Punkte einstreuen. Schlussendlich war es aber Chris Carter der mit einem Dreipunkt-Spiel die Führung zurückeroberte.

Das zweite Viertel startete so wie das erste Spielabschnitt endete. Die Rockets verteidigten aggressiv das Handoff der Hausherren und machten außerdem den Weg in die Zone dicht. In Folge dessen wurden die Chemnitzer dazu gezwungen viele wilde Würfe aus der Distanz zunehmen, die allesamt das anvisierte Ziel verfehlten. In der Offensive switchen die Gäste viel und stellte die Defensive der Sachsen vor erhebliche Probleme. Nutznießer waren vor allem die Scharfschützen der Rockets wie Maximilian DiLeo. Dazu sammelten die Big Men der NINERS fleißig Fouls, sodass Coach Pastore schon früh gezwungen war mit einer kleineren Aufstellung zu agieren. Das nutzen die Mannen von Chris Ensminger aus und gingen mit einem verdienten 42:37 in die Kabine zum Pausentee.

DAS LETZTE VIERTEL BRINGT DIE ENTSCHEIDUNG

Anfang des dritten Viertels schien es so als ob Coach Pastore die richtigen Worte gefunden hat. Die Mann-Mann-Verteidigung packte nun besser zu und auch die Scharfschützen der Rockets verfehlten aus dem Dreipunktland ihr Ziel. Dazu klappte nun auch besser das Ballmovement der Hausherren, zwar zu Anfang nur mit mäßigem Erfolg doch mit steigender Spielzeit wurde auch das besser. So war es nur eine Frage der Zeit, dass die Chemnitzer sich die viel umjubelte Führung zurückholten. Zwar hatten die Thüringer immer wieder die Antwort parat, doch die Sachsen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und verteidigten die Führung.

Zu Beginn des letzten Spielabschnittes verteidigten die NINERS weiter hart. Doch in dieser Sequenz des Spieles waren es zwei Big Plays, zwei verwandelte Dreier kurz vor Ablauf der Angriffszeit, die die Führung für die Thüringer bedeuteten. Gleichzeitig waren diese Big Plays auch die Initialzündung für die Rockets und der Neckbreaker für die NINERS. Die starke Defensive der Gäste griff nun wieder und das gefürchtete Ballmovement der Sachsen wurde nun endgültig kaltgestellt. So verstrickten sich die Chemnitzer nur noch in Einzelaktionen von Chris Carter. Nach vierzig gespielten Minuten stand ein verdienter 71:62-Auswärterfolg auf dem Scoreboard.

Fakten zum Spiel

Wie im Spielbericht angesprochen war es die starke Verteidigung, die die NINERS zermürbten. Dazu lieferten sich unter der Zone Joe Lawson und Dane Watts ein Kampf mit Haken und Ösen, den der Neuzugang der Thüringer gegen den letztjährigen Gothaer für sich entschied. Dazu feierte der Ex-Hagener Jonas Grof ein starkes Debüt. Vor allem seine Verteidigung machte dem Chemnitzer Routinier Virgil Matthews schwer zu schaffen. Insgesamt punkteten drei Thüringer zweistellig (Gibbs und Parker 12 Punkte, Watts 13 Punkte). Auf Chemnitzer Seite war es einzig Chris Carter, der Normalform erreichte. Zwar legte Joe Lawson 12 Punkte und acht Rebounds auf, wirkte aber oft übermotiviert gegen sein altes Team. Außerdem wollte der Dreier bei allen beteiligten nicht wirklich fallen, was die Aufgabe nicht einfacher machte.

STIMMEN ZUM SPIEL:

STEVEN ESTERKAMP (Co-Trainer Oettinger Rockets):

Das war ein intensives Spiel, was war schlussendlich der Schlüssel zum Sieg?

„Wir konnten in den wichtigen Phasen Stopps erzwingen und haben dann auch wichtige Würfe getroffen. Dazu waren wir sehr aggressiv in der Defensive, was die NINERS zu vielen Fehler gezwungen hat.“

Ihr habt einige Spieler ausgetauscht. Wie geht es nun weiter?

„Bis die Neuzugänge endgültig integriert sind braucht es noch etwas Zeit. Aber wir haben heute einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Am Ende der Saison wollen wir uns die Playoffs qualifizieren und dann wollen wir gucken was noch drin ist.“

EIKE Potthast (Co-Trainer NINERS Chemnitz):

Woran lag es heute, dass es nicht zum Sieg gereicht hat?

„Die Rockets waren perfekt auf uns eingestellt. Dazu sind wir mit der harten Verteidigung nicht klargekommen und konnten so nicht zu unserem Spiel finden. Dazu haben unsere großen Leute schon früh viele Fouls gesammelt. Da kam einiges zusammen am Ende.“

Die Siegesserie ist gerissen; wie geht es nun weiter?

„Es braucht nun ein paar Trainings bis wir uns auf Ehingen eingestellt haben. Außerdem wollen wir die Trainingseinheiten dazu nutzen, um Craig Bradshaw weiter zu integrieren.“

Rockets schnappen sich den Derbysieg und beenden die NINERS-Serie
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