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Not in our house!

11.01.2016 || 11:45 Uhr von:
Heimsieg!
Die Heimfans hatten am 17. ProA-Spieltag viel Grund zur Freude. Alle Heimspiele wurden gewonnen - und meist recht deutlich: Im Schnitt hatte der Gastgeber 18,5 Punkte Vorsprung.

Drei Blowouts

Puuh, auch wenn sich die Kilometer auf der Autobahn für kein Team gelohnt haben, dürften für die Dragons Rhöndorf  die knapp 400 Kilometer nach Hause die längsten gewesen sein. Nichts, aber auch gar nichts, gab es für den Aufsteiger beim Tabellenführer in Jena zu holen. Nach dem 2. Saisonsieg für die Dragons zu Jahresbeginn war das Spiel nach viereinhalb Minuten schon gelaufen. Jena kam nach der Niederlage in Hamburg mit einem 17:2 ins Spiel und lies dank eines hervorragend aufgelegten Lars Wendt nichts mehr anbrennen. 107:59 war der überdeutliche Endstand.

Fast das identische Ergebnis gab es beim Topspiel RASTA Vechta gegen Gotha sowie beim Duell zwischen Nürnberg und Paderborn. Beide Heimteams scorten 88 Punkte, Vechta erlaubte Gotha 65 Punkte, die Paderborner schafften in Nürnberg zwei weniger. Während Nürnberg im zweiten Viertel mit einem Dreierregen das Spiel entschied, hatte Vechta vor allem dank Christian Standhardinger am Korb die Dominanz.

Ungefährdete Siege

Die Hamburg Towers reisten mit dem Sieg über Jena im Rücken nach Essen. Doch ohne den Heimvorteil konnten sie den Überraschungssieg nicht in Selbstvertrauen zu einem weiteren Erfolg ummünzen. Die Wohnbau Baskets konnten Hamburg ab dem zweiten Viertel kontrollieren und halten so Anschluss an die Playoffplätze. Selbiges gilt für die Baunach Young Pikes. Nachdem die leicht favorisierten NINERS aus Chemnitz in der ersten Halbzeit noch knapp vorne waren, nahm in Halbzeit zwei ein Nachwuchstrio das Heft des Handelns in die Hand. Andi Obst (23 Punkte), Malik Müller (20 Punkte) und Johannes Thiemann (12 Punkte, 12 Rebounds) waren im Scoring kaum zu bremsen. Chemnitz Offensive um Virgil Matthews hatte wenig entgegenzusetzen.

Die Energieleistung des Spieltags wurde präsentiert von den Kirchheim Knights. Das Lazarett der Schwaben ist nicht kleiner geworden; gegen die RheinStars Köln standen nur sechs Profis und Nachwuchsmann Akant Sengül zur Verfügung. Trotz der hohen Belastung für die kurze Rotation kam Köln nie wirklich ins Spiel. Kurz vor der Pause hatten sie sich zwar ins Spiel gekämpft, doch nach der Führungsübernahme fand Kirchheim wieder sein Spiel und brachte das Ding sicher ins Ziel (88:75). Vor allem acht Ballverluste von Point Guard David Downs machten den Domstädtern das Leben schwer.

Play of the Day – Gladiators Trier – Giants LeverkusenDas Dunkin‘ Donuts Trier Play of the Day der Partie gegen Bayer Giants Leverkusen kommt heute von Justin Raffington.Haben wir richtig gewählt, was meint Ihr?Danke an Stream Solutions und OK54 Bürgerrundfunk für die Bilder.

Posted by Gladiators Trier on Sonntag, 10. Januar 2016

Es geht auch knapper

Die Gladiators Trier machten es gegen die Bayer Giants Leverkusen etwas knapper, hatten das Spiel aber eigentlich immer in der Hand. Die Bayer Giants, die zuletzt im November einen Sieg feiern konnten, rutschen durch die 72:66-Pleite immer tiefer in den Abstiegssumpf. Neben den Giants haben in der ProA aktuell übrigens nur drei weitere Teams eine Niederlagen- bzw. Siegesserie. Paderborn hat acht Niederlagen in Folge, Vechta sechs Siege am Stück und die Trierer konnten den zweiten Erfolg in Serie feiern.  Alle anderen Teams haben 2016 sowohl einen Sieg als auch eine Niederlage kassiert. So auch bei Heidelberg gegen Hanau. Heidelberg hatte unter der Woche noch gegen Vechta im Nachholspiel 46:75 verloren und musste das Nicht-Erscheinen von Marcos Knight verkraften. Obwohl man das weitere Wegbrechen der wichtigen Offensivoption bemerkte, gelang gegen die White Wings trotzdem ein wichtiger Sieg.

Aber egal wie geschwächt oder wie dominant ein Team aufgelaufen ist. Am Ende fuhr an diesem Spieltag immer die Gastmannschaft chancenlos nach Hause und in den Hallen der ProA hängt das Motto: „Not in our house!“

Die Top-Performer des Spieltags

#34, Christian Standhardinger, Forward bei RASTA Vechta in Aktion während des Spiels zwischen RASTA Vechta und OeTTINGER Rockets GothaWas ein Spiel von Christian Standhardinger! Wenn man der aktive ProA-Topscorer ist, wundert eine gute Leistung nicht. Aber 33 Punkte sind doch ein echtes Ausrufezeichen. Gerade gegen die Mitfavoriten von den Rockets Gotha. 13 von 18 Würfen aus der Zweipunktdistanz waren drin.  Dazu sammelte der letztjährige BBL-Rookie zehn Rebounds ein. Gotha hatte schlicht und ergreifend kein Mittel den 26-jährigen zu stoppen. Dabie geht es aktuell nicht nur Gotha so, denn über die letzten vier Spielen machte der Power Forward 23 Punkte pro Partie. Starke Form!

Andreas Obst ist 19 Jahre alt. Doch der Baunacher Guard ist bereits in seiner zweiten ProA-Saison und ein Leistungsträger seiner Young Pikes. Auch wenn Obst diese Saison noch nicht zu 100% konstant ist, zeigte er am 17. Spieltag eine überzeugende Leistung. Mit 23 Punkten und fünf Rebounds war der Guard mitverantwortlich, dass die aufstrebenden NINERS die Heimfahrt ohne Punkte antreten mussten.

Honorable Mentions: Lars Wendt, Dennis Tinnon, Andreas Kronhardt

Die Ergebnisse des Wochenendes

Baunach Young Pikes – NINERS Chemnitz 82:67
Obst (23 Punkte, 5 Rebounds, 2 Steals), Thiemann (12 P, 12 R) – Matthews (11 P, 5 R, 6 Assists, 2 S), Wiggins (17 P, 5 A)

ETB Wohnbau Baskets Essen – Hamburg Towers 72:59
Bowman (21 P, 3 R), Loyd (6 P, 12 A, 2 S) – Ferguson (8 P, 3 R, 4 A), Kittmann (6 P, 7 R)

rent4office Nürnberg – finke baskets 88:65
Oppland (15 P, 6 R, 3 S), Oehle (15 P, 8 R) – Adams (15 P, 3 R, 4 S), Schneiders (6 P, 7 R, 2 Blocks)

Science City Jena – Dragons Rhöndorf 107:59
Wendt (21 P, 7 A, 6 S), McElroy (14 P, 3 S) – Winterhalter (8 P), R. Lodders (7 P, 8 R)

MLP Academics Heidelberg – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau 67:62
Smithson (17 P, 3 A), Wiedemann (8 P, 9 R, 3 B, 2 S) – Pinkins (17 P, 13 R), Jackson-Cartwright (9 P, 5 R, 5 A)

VfL Kirchheim Knights – RheinStars Köln 88:75
Tinnon (22 P, 12 R, 2 S), Kronhardt (17 P, 5 R, 5 A, 3 S) – Downs (22 P, 4 R, 5 A), Jones (10 P, 8 R, 2 B, 3 S)

RASTA Vechta – OeTTINGER Rockets Gotha 88:63
Standhardinger (33 P, 10 R, 3 S), Medlock (19 P, 4 A) – Lawson (12 P, 4 R), Gomila (16 P)

Gladiators Trier – Bayer Giants Leverkusen 72:66
Evans (19 P, 10 R), Ahelegbe (13 P, 6 R, 3 A) – Kreklow (10 P, 5 A, 2 S), Camphor (17 P)

Tabelle

ProA-Tabelle nach dem 17. Spieltag

Ausblick

16.01.2016, 19:00 Uhr: Dragons Rhöndorf – MLP Academics Heidelberg LIVE
16.01.2016, 19:00 Uhr: OeTTINGER Rockets Gotha – finke baskets
16.01.2016, 19:00 Uhr: HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – Bayer Giants Leverkusen LIVE
16.01.2016, 19:00 Uhr: RheinStars Köln – Science City Jena LIVE
16.01.2016, 19:30 Uhr: rent4office Nürnberg – RASTA Vechta
16.01.2016, 19:30 Uhr: VfL Kirchheim Knights – ETB Wohnbau Baskets Essen LIVE
16.01.2016, 19:30 Uhr: Hamburg Towers – Baunach Young Pikes LIVE
16.01.2016, 20:00 Uhr: Gladiators Trier – NINERS Chemnitz LIVE

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga

DAS BASKETBALL.DE TOPSPIEL

16.01.2016, 19:00 Uhr: RheinStars Köln – Science City Jena LIVE

„Return Of The Imac“. Immanuel McElroy kehrt als Tabellenführer der ProA zurück nach Köln. Zehn Saisons zuvor, 2005/2006, hatte Imac mit RheinEnergie Köln die Deutsche Meisterschaft gewonnen. An der Seite des mehrfachen Defensive Player of the Year in der BBL spielte damals wie auch heute wieder Guido Grünheid. Der 38-fache Nationalspieler kehrte im Sommer zu seinem Heimatverein aus Thüringen zurück. Die beiden Routiniers führen ihre Mannschaft jetzt auch an und sind ein wichtiges Puzzleteil zu einer bislang bärenstarken Saison. In der so unberechenbaren ProA – aktuell stehen neun Teams bei vier, fünf oder sechs Siegen aus den letzten zehn Spielen – marschiert das Harmsen-Team derzeit durch und musste bislang erst zwei Niederlagen einstecken.

Immanuel McElroy

Immanuel McElroy hatte die 99ers, wie der Kölner Verein 2008 hieß, in Zeiten der Insolvenz Richtung Berlin verlassen. Während Köln auch ohne ihre Stars, mit einer jungen Mannschaft mit Tibor Pleiß und Philipp Schwethelm die Klasse halten konnte, wurde McElroy mit seinem neuen Team wieder Meister. Für Köln ging es nach der Insolvenz allerdings nicht weiter. Erst nach der Neugründung der RheinStars durch Initiator Stephan Baeck und mit Hilfe von Lukas Podolski gelang zuletzt der Durchmarsch in die Pro A. Dank einer Wildcard spielt der Regionalligameister 2015 jetzt wieder gegen die ehemaligen RheinEnergie-Meisterspieler. Während es für Jena um die Tabellenspitze und eine möglichst leichte Playoffpaarung geht, kämpft der Gastgeber des Topspiels um die Playoffteilnahme. Dank ihrer starken Amerikaner um David Downs, Aaron Jones und Lakeem Jackson ist man momentan auch auf bestem Wege dieses Ziel zu erreichen. Möglicherweise gibt es dann im April ja noch ein weiteres Aufeinandertreffen der alten Bekannten.

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