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Mittelfeldgeplänkel und ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf

15.02.2016 || 15:07 Uhr von: ,
Am 22. Spieltag der ProA gelang den Bayer Giants Leverkusen ein Befreiungsschlag. Während die Top-Teams siegten, strauchelten die Mannschaften aus dem Mittelfeld.

„Hallo ProA, hier Leverkusen: Wir leben noch!“ Man darf die Truppe von Achim Kuczmann einfach nicht abschreiben. Während sich die gebeutelten Essener zuhause Paderborn geschlagen geben mussten, konnte der deutsche Rekordmeister im Spiel gegen Heidelberg zwei Big Points landen. Die zuvor noch auf einem Playoff-Rang stehenden Academics trafen die wichtigen Würfe einfach nicht und verloren somit knapp mit 61:63.

Brisant: Bereits am Freitag könnten die Leverkusener mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten Rhöndorf bei einer gleichzeitigen Niederlage Essens in Hanau mit dem Nachbarn auf zehn Wertungspunkte gleichziehen. Kleine Erinnerung: Das Hinspiel gewann Essen knapp mit neun Punkten. Das Rückspiel am 11. März in Leverkusen wird also ein wegweisendes Spiel im Abstiegskampf!

Noch spannender als der Kampf um den Verbleib in der ProA ist aber der Kampf um die Playoff-Plätze. Chemnitz rutschte mit einem Sieg in Rhöndorf wieder rein. Aber bei noch acht ausstehenden Partien ist mit Hamburg (5. Platz, 24 Punkte), Nürnberg (6., 24), Chemnitz (7., 22), Trier (8., 22), Heidelberg (9., 22), Köln (10., 20) und Baunach (11., 20) noch alles möglich.

Gut lief es an diesem Wochenende allerdings nur bei zwei Teams aus dieser Gruppe: Neben dem angesprochenen Sieg der NINERS besiegte Baunach in einem Nervenkrimi Konkurrent Trier und wahrte so seine Chancen im Playoff-Rennen. Kein Glück brachte dagegen die Anwesenheit von Dennis Schröder bei den Hamburg Towers. Der NBA- und DBB-Guard nutzte das All-Star-Weekend, um seinen Kumpel Bazou Kone zu besuchen. Gegen stark aufspielende Kirchheim Knights war allerdings auch für die heimstarken Towers kein Kraut gewachsen.

Science City Jena Nürnberg ProA

Neben den Knights gewannen auch die anderen drei Teams aus der Spitzengruppe ihre Partien des 22. Spieltags. Vor dem Spitzenspiel Erster gegen Zweiter (siehe Spiel der Woche) am Freitag fuhr Vechta einen in der zweiten Halbzeit dominanten Sieg bei den RheinStars ein. Schwerer tat sich da der Tabellenführer aus Jena: Bei erstarkten Nürnbergern war es lange knapp, doch die Thüringer behielten die Oberhand.

Die Top-Performer des Spieltages

Wenn man Greg Logins Jr. in zivil sieht und nicht gerade ein Experte in Sachen ProA-Basketball ist, fällt der Bezug zu einem Basketballprofi schwer. Zu was der 27-jährige US-Amerikaner auf dem Court imstande ist, bewies er am vergangenen Spieltag gegen die Dragons Rhöndorf. Logins, sonst ein solider „Three-and-D“-Spieler, legte 21 Punkte auf (7/11 FG) und rackerte unermüdlich unter den Brettern für 17 Rebounds.

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Ebenso starke Zahlen legte Point Guard „Richie“ Williams von den Kirchheim Knights auf – und das nicht zum ersten Mal. Der 1,78 Meter große Floor-General führte sein Team in Hamburg zu einem souveränen Sieg und fügte den Towers die zweite Heimpleite zu. Williams, der ohnehin schon zu den MVP-Anwärtern gehört, traf acht seiner 14 Würfe (57% FG) für 22 Punkte und sammelte sechs Assists, sechs Rebounds und zwei Steals.

Die Ergebnisse des Wochenendes

Dragons Rhöndorf – NINERS Chemnitz 70:78
Smith (18 Punkte, 7 Rebounds, 2 Steals), Frankl-Maus (5 P, 5 R, 5 Assists, 3 S) – Logins (21 P, 17 R, 2 S), Matthews (9 P, 10 R, 13 A)

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – OeTTINGER Rockets Gotha 57:61
Rhoad (17 P, 7 A, 2 S), Johnson (9 P,  R, 2 Blocks) – Völler (17 P, 6 R), Woods (9 P)
Spielbericht

ETB Wohnbau Baskets Essen – finke baskets 64:67
Brown (24 P, 13 R), Bowman (16 P, 7 R) – Schneiders (16 P, 7 R, 2 B), Wolf (9 P, 9 R)

Hamburg Towers – VfL Kirchheim Knights 67:75
Ferguson (10 P, 6 R, 4 S), Canty (12 P, 2 S) – Williams (22 P, 6 R, 6 A, 2 S), Koch (16 P)

Baunach Young Pikes – Gladiators Trier 62:59
Kratzer (12 P, 11 R), Taras (10 P, 7 R) – Evans (15 P, 11 R, 3 S), Spearman (15 P, 5 R)

rent4office Nürnberg – Science City Jena 64:68
Theus (19 P, 5 S), Green (14 P, 3 S) – McElroy (18 P, 5 R, 2 S), Wolf (6 P, 7 R)

RheinStars Köln – RASTA Vechta 61:77
Foster (17 P), Jones (11 R, 3 A, 2 B) – Gibson (11 P, 6 R, 5 A, 4 S), Lawson (6 P, 8 R, 2 B)
Spielbericht

Bayer Giants Leverkusen – MLP Academics Heidelberg 63:61
Brandon (9 P, 8 R, 2 S), Camphor (13 P, 3 R, 3 A) – White (15 P, 12 R, 2 B), Kovacevic (11 P, 6 R, 6 A)

Tabelle

ProA-Tabelle_22

* Abzug (4 Wertungspunkte) wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen des Lizenzstatuts

Ausblick

19.02.2016, 19:00 Uhr: HEBEISEN White Wings Hanau – ETB Wohnbau Baskets LIVE
19.02.2016, 19:30 Uhr: Bayer Giants Leverkusen – Dragons Rhöndorf
19.02.2016, 19:30 Uhr: finke baskets – RheinStars Köln
19.02.2016, 19:30 Uhr: NINERS Chemnitz – Hamburg Towers
19.02.2016, 19:30 Uhr: MLP Academics Heidelberg – Baunach Young Pikes
19.02.2016, 20:00 Uhr: OeTTINGER Rockets Gotha – rent4office Nürnberg
19.02.2016, 20:00 Uhr: VfL Kirchheim Knights – Gladiators Trier LIVE
19.02.2016. 20:00 Uhr: RASTA Vechta – Science City Jena LIVE

21.02.2016, 17:00 Uhr: ETB Wohnbau Baskets Essen – Gladiators Trier LIVE
21.02.2016, 17:00 Uhr: rent4office Nürnberg – NINERS Chemnitz
21.02.2016, 17:00 Uhr: finke baskets – RASTA Vechta
21.02.2016, 17:00 Uhr: Science City Jena – MLP Academics Heidelberg LIVE
21.02.2016, 17:00 Uhr: Hamburg Towers – Bayer Giants Leverkusen LIVE
21.02.2016, 17:00 Uhr: RheinStars Köln – OeTTINGER Rockets Gotha LIVE
21.02.2016, 17:30 Uhr: Baunach Young Pikes – VfL Kirchheim Knights
21.02.2016, 18:00 Uhr: Dragons Rhöndorf – HEBEISEN White Wings Hanau LIVE

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga

 

DAS BASKETBALL.DE TOPSPIEL

19.02.2016. 20:00 Uhr: RASTA Vechta – Science City Jena LIVE

Jena Vechta

Bereits am Freitag kommt es zum Gipfeltreffen der ProA. RASTA Vechta und Science City Jena drehen bereits seit dem vergangenen Sommer einsam ihre Kreise, als beide mit jeder Menge Neuverpflichtungen aus der BBL aufhorchen ließen. Sportlich spiegelt sich diese Übermacht auch am Tableau wieder. Während sich Jena nur im Thüringen-Derby gegen Gotha und gegen Hamburg geschlagen geben mussten, ging Vechta drei Mal als Verlierer vom Platz, was vor allem einer extremen Verletzungssituation geschuldet war. Die restlichen Spiele dominierten beide Teams weitestgehend und schafften es zudem auch, die Spiele zu gewinnen, in denen ihre Leistung nicht ans Maximum heranreichte.

Im ersten direkten Aufeinandertreffen verteidigten Björn Harmsen und seine Jungs von Science City den Homecourt und bezwangen RASTA mit 76:73. Einen besonders guten Tag erwischten damals die beiden Point Guards Hewitt und Medlock. Letzterer wird auch im Rückspiel darauf brennen, dem direkten Kontrahenten um den ersten Rang den Platz an der Sonne streitig zu machen. Jelani Hewitt hingegen wurde in Jena ausgetauscht und durch Marcos Knight ersetzt. Es bleiben aber noch die Duelle Standhardinger gegen Clay, Griffin gegen Bernard, Allen gegen Grünheid und so weiter. Sollte Jena das Spiel erneut für sich entscheiden, könnten sie den Heimvorteil bis in die Finalspiele fest einplanen.

Mittelfeldgeplänkel und ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf
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