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Aufreger, Blowouts und alles offen

01.03.2016 || 08:33 Uhr von:
RASTA Vechta strauchelte in Chemnitz, kam aber mit einem blauen Auge davon – auch dank eines fragwürdigen Pfiffs. Die Verfolger aus Thüringen gewannen hingegen deutlich.

In der ProA stand der Tabellenführer aus Vechta eine Woche nach der Erklimmung des Platzes an der Sonne wieder kurz, sehr kurz vor der Ablösung. Die Mannen von Andreas Wagner lagen bei den NINERS Chemnitz hinten. Nach einem munteren Spielchen mit starker Defensive hatten die NINERS von der Freiwurflinie die Chance, auf drei Punkte davonzuziehen. Doch der zweite Wurf ging nicht rein, und so kam der Ball zu Carlos Medlock, der an der Mittellinie beim Buzzerbeater-Versuch mit einem Chemnitzer kollidierte. Die Schiedsrichter gaben dem doppelten Aufsteiger den umstrittenen Pfiff, und so ging das Spiel in die Verlängerung. Hier konnte Chase Griffin dann in letzter Sekunde den Ausrutscher vermeiden.

Die thüringischen Verfolger landeten derweil glasklare Siege. Während der 93:47-Erfolg der Rockets über das Tabellenschlusslicht Rhöndorf noch zu erwarten war, hatten die Jenaer überraschend leichtes Spiel. Nach ausgeglichenen 15 Minuten zündete Science City in der Defensive eine neue Stufe und deklassierte die Gastgeber. Die Knights brachen regelrecht auseinander und rutschten damit hinter Gotha auf dem vierten Platz.

Dahinter untermauerten die Trierer mit einem 21-Punkte-Sieg über die weiter kriselnden RheinStars ihre Playoff-Ambitionen. Auch die Hamburg Towers stehen mit dem Sieg in Hanau sehr gut dar im Kampf um die beliebten Plätze. Auf den achten Rang kletterte Bambergs Farmteam Baunach. In Nürnberg gewann das Villmeter-Team mit dem 80:73-Sieg auch den direkten Vergleich. Mit nur noch einem Sieg Differenz liegen die beiden fränkischen Vertreter jetzt dicht an dicht.

Im weiterhin spannenden Abstiegskampf konnten beide Konkurrenten keine Big Points landen. Die ETB Wohnbau Baskets scheiterten mit ihrem Buzzerbeater am Block vom letztjährigen Baskets-Spieler Devin White. Auch Verfolger Leverkusen scheiterte gegen Paderborn in einem absoluten Low-Scoring-Game. Der vielleicht finale Showdown zwischen den beiden NRW-Teams wird dann in zwei Wochen zu erwarten sein.

Die Ergebnisse des Wochenendes

NINERS Chemnitz – RASTA Vechta 78:79
OeTTINGER Rockets Gotha – Dragons Rhöndorf 93:47
HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – Hamburg Towers 71:77
rent4office Nürnberg – Baunach Young Pikes 73:80
VfL Kirchheim Knights – Science City Jena 56:98
Gladiators Trier – RheinStars Köln 78:57
Bayer Giants Leverkusen – finke baskets 55:61
MLP Academics Heidelberg – ETB Wohnbau Baskets Essen 63:62

Die Tabelle

ProA-Tabelle_25

Ausblick

04.03.2016, 19:30 Uhr: Hamburg Towers – rent4office Nürnberg LIVE
05.03.2016, 19:00 Uhr: Dragons Rhöndorf – Gladiators Trier LIVE
05.03.2016, 19:00 Uhr: finke baskets – VfL Kirchheim Knights LIVE
05.03.2016, 19:30 Uhr: ETB Wohnbau Baskets Essen – OeTTINGER Rockets Gotha LIVE
05.03.2016, 19:30 Uhr: RheinStars Köln – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau LIVE
05.03.2016, 20:00 Uhr: RASTA Vechta – MLP Academics Heidelberg LIVE
06.03.2016, 17:00 Uhr: Science City Jena – NINERS Chemnitz LIVE
06.03.2016, 17:30 Uhr: Baunach Young Pikes – Bayer Giants Leverkusen

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga

Das Basketball.de-Spitzenspiel

06.03.2016 17:00 Uhr Science City Jena – NINERS Chemnitz LIVE

Derby-Zeit! Es steht mal wieder ein Ostderby auf dem Programm. Das Hinspiel fand bereits am ersten Spieltag statt, bei dem die Thüringer deutlich mit 30 Punkten Differenz gewannen. Zu diesem frühen Zeitpunkt lag es noch nahe, dass beide Teams in diesen Rollen spielen würden. Während sich Science City Jena eine starke Ausgangsposition für die Playoffs gesichert hat und höchstwahrscheinlich mit Halbfinal-Heimrecht in die Playoffs gehen wird, spielten die Chemnitzer befreit auf. Lange Zeit standen die Sachsen auf einem Playoff-Platz, nach einigen vermeidbaren Niederlagen in der Crunchtime rutschte man am vergangenen Spieltag allerdings vorerst auf die zehnte Position ab.

Nach Jenas Galaauftritt in Kirchheim sind die Gastgeber eindeutig favorisiert. Doch mit diesem Bonus fuhr auch Tabellenführer Vechta nach Chemnitz und wäre dort wie eingangs erwähnt beinahe gestürzt. Trotz 103 Kilometer Autofahrt zwischen beiden Hallen reden wir hier von einem Derby. Und da es keinen Pokal mehr gibt, haben im Basketball ja vielleicht Derbys ihre eigenen Gesetze.

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