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„Wer den ersten Auswärtssieg holt, der gewinnt auch die Serie.“

08.04.2017 || 13:17 Uhr von:
Vor fünf Jahren konnten die NINERS aus Chemnitz ihren letzten Playoff-Sieg feiern. Gegen die Gladiatoren aus Trier war es endlich wieder soweit, Chemnitz gewann Spiel 1 mit 76:70.

PLAYOFFS: NINERS vs TRIER – Schwerstarbeit für die Hausherren

Fünf Jahre ist es her, dass die NINERS aus Chemnitz ihr letztes Playoff-Spiel gewinnen konnten. Gegen die Trierer Gladiatoren war es Schwerstarbeit und eine Nervenschlacht, aber am Ende hat es doch noch gereicht. Die NINERS verteidigen den Heimvorteil mit 76:70 und gehen mit 1-0 in Führung.

NINERS KÄMPFEN SICH INS SPIEL 

Jedem Zuschauer in der Richard Hartmann-Halle war klar, die Playoffs haben begonnen und kein Team wird sich auch nur einen Zentimeter schenken. So entwickelte sich von Beginn an, ein physisches und umkämpftest Duell. Eine Defensivschlacht. Dabei starteten die Gäste konzentrierter und übernahmen die erste Führung. Beide Teams wollten dem Kontrahenten den Wurf aus dem Dreipunkteland nicht geben, daher attackierten die Mannschaften das Brett. Jedoch zeigten sich die Trier agiler und übernahmen so die erste deutliche Führung. Doch die Hausherren hielten dagegen und kämpften sich zurück in die Partie. Zu diesem Zeitpunkt waren es vor allem die Bankspieler, die den frühe Foultrouble der Starting Five hervorragend kompensierte. Kurz vor der Halbzeitpause trafen die Schützen endlich ihr anvisiertes Ziel und die Chemnitzer übernahmen die viel umjubelte Führung. Halbzeit 36:34.

GRUNDSTEIN WIRD IM DRITTEN VIERTEL GELEGT

NINERS-Coach Pastore fand wie so häufig zum Pausentee die richtigen Worte. Über eine wesentlich aggressivere Verteidigung konnten die bitter benötigten Stopps generiert werden. Mit zunehmender Anzahl der Stopps wuchs auch das Selbstvertrauen in der Offensive. Das gefürchtete NINERS-Ballmovement kam nun endlich zum Tragen. Der Höhepunkt war ein krachender Dunk von Chris Carter, der die Halle endgültig ausflippen ließ. Doch die Gäste gaben aber ebenfalls nicht auf. Angeführt von den beiden gut aufgelegten Schmitz und Herrera robbten sich die Gladiatoren immer weiter in Schlagdistanz – bis es in den letzten Sekunden des entscheidenden Spielabschnittes eine richtige Nervenschlacht wurde. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehler. Sei es Ballkontrolle oder die vermeintlichen einfachen Freiwürfe, nix ging mehr. Die besseren Nerven in der Crunchtime hatten aber die Hausherren. Ein hoch intensives, ein wahres Playoff-Spiel fand nach vierzig gespielten Minuten einen Sieger. Die NINERS gewinnen mit 76:70.

Stimmen zum Spiel – NINERS Co-Trainer Eiko Potthast

basketball.de: Glückwunsch zum ersten Sieg! Es gab einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen. Hat die enge Linie der Schiedsrichter euch im Spiel gehalten?

Eiko Potthast: „Die Defensive war wirklich sehr stark. Wir wussten aber das Trier sehr physisch verteidigt. Es ist aber auch ein Knackpunkt bei denen. Kommt man damit durch oder nicht. Meistens kommst du als Gästeteam nicht damit durch.“

Rodrigo musste viel Rotieren, war das eine Folge des frühen Foultroubles?

„Es hat uns natürlich gar nicht geschmeckt, dass Virgil oder Chris so früh mit Fouls zu kämpfen hatten. Da haben aber die Bankspieler einen sehr guten Job gemacht. Sei es Stefan, der sein intensivstes Spiel seit langem hatte und die Aufgabe sehr gut gelöst hat. Aber auch Craig hat uns unheimlich geholfen.“

Springen wir in die zweite Halbzeit. Was sind das für magische Worte, die Rodrigo in der Kabine findet?

„Wir holen uns viel Selbstbewusstsein. Wir reflektieren das Spiel und versuchen einfach die Dinge besser zu machen. Heute haben wir nicht gut gespielt, aber mit zwei geführt zur Pause. Aber Respekt an Trier.

Ich wollte gerade es gerade sagen, Trier hat nie aufgegeben. Am Ende wurde es eine richtige Nervenschlacht!

„Trier hat dann wieder Plays gefunden, die uns richtig weh getan haben. Dadurch mussten wir schnell unsere Auszeiten ziehen, um die Lauf aufzuhalten. Beide Teams haben einige Fehler gemacht, aber mit dem besseren Ausgang für uns.“

Genau, am Sonntag geht gleich weiter. Was denkst du, geht das Spiel über die komplette Distanz?

„Auf jeden Fall. Die Serie geht über fünf Spiele oder sagen wir es so: Wer den ersten Auswärtssieg holt, der gewinnt auch die Serie. Beide Teams sind unheimlich Heimstark.“

„Wer den ersten Auswärtssieg holt, der gewinnt auch die Serie.“
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