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Dresden gelingt langersehnter Befreiungsschlag

17.10.2016 || 17:38 Uhr von:
Dresden
Am fünften Spieltag war soweit, die Dresden Titans konnten ihren ersten Saisonsieg feiern. Mit 91:83 wurden die favorisierten Gladiators Trier besiegt.

OFFENSIVFEUERWERK IN DRESDEN

Fünf Spieltage hat es gedauert, bis die TITANS aus Dresden ihren ersten Saisonsieg in der ProA feiern konnten. Mit 91:83 setzten sich die Hausherren überraschend gegen die favorisierten Gladiators Trier durch. Allen voran Spielmacher Randle Holt erwischte einen Sahnetag. 31 Punkte, sechs Rebounds und vier Assists legte der US-Amerikaner auf und schoss die Gäste damit beinahe im Alleingang aus der Halle.

Den Grundstein zum Erfolg legten die Dresdener schon gleich im ersten Viertel. In den ersten zehn Minuten gelang den Schützlingen von Coach Steven Clauss offensiv nahezu alles. Beinahe jeder Wurf fand sein Ziel und so erspielten sich die Sachsen schnell eine zweistellige Führung. Holt erzielte in den ersten zehn Minuten bereits 18 Punkte. Doch wie in den bisherigen Spielen, erwies sich die Verteidigung als Schwachstelle. Aufgrund dessen ging es mit 33:22 in den nächsten Spielabschnitt.

Hier bot sich den Zuschauern in der Margon Arena ein ähnliches Bild. Die Titans spielten sich weiter in einen wahren Offensivrausch. Jedoch konnten die Gäste nun besser gegenhalten und kamen vor allem in der Zone durch Spearman zu einfachen Punkten. Zwar konnten sich die Gladiatoren immer wieder in Schlagdistanz bringen doch die Titans hatten immer die richtige Antwort parat.

Steven Clauss (Dresden Titans)

 

DER ERSTE SAISONSIEG IST PERFEKT

Nach dem Pausentee agierten die Trierer wesentlich aggressiver in der Verteidigung. Vor allem die Presse zwang die Dresdner immer wieder dazu, ihr Tempo aus dem Spiel zunehmen. Diese Veränderung schmeckten den Gastgebern zu Anfang gar nicht. Punkt für Punkt kämpften sich die Gladiators heran, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Nun machte sich unter den DRESDEN TITANS Fans wieder das große Zittern bemerkbar. Doch dank der ebenfalls gut aufgelegten Sturner und Price konnte die Führung zurück erobert werden.

Im letzten Abschnitt stand nun auch die Zonenverteidigung der Hausherren. Zwar rannten die Gäste immer wieder an, konnten dabei aber keinen nennenswerten Erfolg herausspielen. Zudem konnten die Dresdner die Presse mit einer Art Trailer nun endgültig aushebeln. Dabei fungierte der Center David Sturner als Ballvorträger. Dank dieser beiden Komponenten konnten die Hausherren die Führung immer weiter ausbauen und schon so frühzeitig im letzten Viertel den Sieg eintüten.

DER SCHLÜSSEL ZUM SIEG

….ware eine überragende Quote von Downtown (67 Prozent) und ein US-Trio. Price, Sturner und Holt legten insgesamt 68 Punkte auf. Zwar hielten die Trierer in Form von Spearman (25 Punkte) und Smit (18 Punkte – 6/9 Dreier) dagegen. Doch gegen das Dresdner Trio gab es an diesem Abend kein Mittel. Doch auch die mangelnde Chancenverwertung beim Offensivrebound wurde den Gästen heute zum Verhängnis.

DREI FRAGEN AN CHRISTIAN HELD (Co-Trainer RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER):

basketball.de: Hallo Christian kommen wir zum Spiel. Woran hat es gelegen, dass es nicht mit dem Sieg geklappt hat?

Christian Held: „Ein Problem ist gewesen, das wir nur gut verteidigen, wenn wir vorne auch gut angreifen. Dazu müssen wir uns auch bei der Verwertung des Offensivrebounds steigern. Dazu hat Holt in der ersten Halbzeit 22 Punkte aufgelegt. In der zweiten Halbzeit hat er noch Unterstützung von Sturner und Price erhalten. Man kann am Ende sagen, sie haben uns individuell geschlagen. Wir konnten sie nicht 1 zu 1 schlagen.“

Wie sieht dein Aufgabenbereich in Trier aus?

„Neben meiner Tätigkeit als Co-Trainer bin ich auch noch als Jugendkoordinator in Trier eingestellt. Dort musste ich zum Anfang viele Gespräche führen, da in den vergangenen Jahren doch einiges kaputt gegangen ist. Vor allem in Rahmen der Insolvenz und da wollen wir in den nächsten Jahen was aufbauen.“

Wie ist deine Arbeit strukturiert?

„Wie schon gesagt musste ich zum Anfang viele Gespräche führen. Nun sind wir dabei uns strukturell für die nächsten Jahre auszurichten. Diese Aufgaben mussten wir schnell angehen. Da diese eigentlich frühzeitig erledigt sein sollten.“

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