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Viva Espana: Voigtmann auf Playoff-Kurs

22.03.2017 || 14:59 Uhr von: ,
Für die deutschen Legionäre in Spanien könnte die Saison unterschiedlicher kaum verlaufen. Während Joe Voigtmann mit Baskonia um die Tabllenspitze spielt, kämpft Robin Benzing mit Zaragoza um den Klassenerhalt.

Zwei Monate nach der vergangenen Ausgabe von Viva Espana hat Johannes Voigtmann viel erlebt. Unter anderem verlor er mit Baskonia in einem dramatischen Halbfinale der Copa del Rey mit 99:103 gegen Real Madrid. Voigtmanns starke Performance mit zehn Punkten, elf Rebounds und sechs Assists waren gegen LLull, Doncic und Co. nicht genug. Besser läuft es hingegen in der Liga: Mit 16 Siegen und sieben Niederlagen stehen die Basken aktuell auf dem vierten Rang mit Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Dort thront momentan übrigens Teneriffa; allerdings trennen die ersten sieben Teams gerade einmal zwei Siege.

Und auch auf internationalem Parkett läuft es für Baskonia rund. Kurz vor Abschluss der Hauptrunde in der Turkish Airlines EuroLeague ist den Spaniern der Playoff-Einzug nur noch rechnerisch zu nehmen. Bemerkenswert ist Vitorias Konstanz, vor allem wenn man bedenkt, dass sie die meiste Zeit ohne ihren Star-Center Andrea Bargniani agieren müssen. Der Italianer plagt sich immer wieder mit Verletzungen herum, was Voigtmann aus persönlicher Sicht natürlich in die Karten spielt: Der deutsche Nationalspieler ist aktuell der beste Center in den Reihen der Basken.

Im Schnitt legt Voigtmann in der ACB bislang solide 8,3 Punkte und 5,5 Rebounds bei einer Effektivität von 10,4 pro Spiel auf. Obwohl er in den letzten Wochen ein kleines Formtief durchmachte und selten mehr als zehn Punkte erzielte, ist er für Baskonia unverzichtbar. Sein bestes Spiel in der ACB  während der letzten Monate zeigte Voigtmann im deutschen Duell mit Robin Benzing gegen Zaragoza: 14 Punkte und vier Rebounds schenkte der Deutsche Zaragoza ein.

In der EuroLeague hat Voigtmann durchschnittlich sogar bessere Werte vorzuweisen als in der heimischen Liga: 10,1 Punkte und 7,5 Rebounds bei einer Effektiviät von 15,1 machen ihn noch immer zu einem der besten Center in Europas Königsklasse. Gegen Titelverteidiger CSKA Moskau gelang ihm mit zehn Punkten und sieben Rebounds eine ordentliche Leistung.

Neuer Coach für Robin Benzing

Vieles hat sich auch in Zaragoza geändert, wo Robin Benzing mit seinem Team weiterhin um den Klassenerhalt kämpft. Nach einem enttäuschenden Saisonverlauf und nur dem 14. Rang in der Tabelle wurde Coach Andreu Casadevall entlassen. Übernommen hat mittlerweile Luis Guil, der im vergangenen Sommer Spaniens U18-Auswahl trainierte.

Benzing trägt auch unter dem neuen Coach die Hauptlast in der Offensive. Im Durchschnitt erzielt er 14 Punkte und drei Rebounds pro Spiel. Auch der Effektivitätswert von 12,7 kann sich durchaus sehen lassen. In den vergangenen Wochen knackte Benzing gleich zweimal die 20-Punkte-Marke. Beim Sieg gegen Obradoiro gelangen ihm 22 Zähler, kurz darauf konnten seine 20 Punkte die Niederlage gegen Andorra nicht verhindern.

Generell blickt Benzing positiv auf die entscheidende Saisonphase voraus. „Die Stimmung mit dem neuen Coach ist sehr positiv. Er hat vom ersten Tag an klare Regeln vorgegeben, vor allem in der Defensive. Das ist das, was wir gebraucht haben.“ Defense wird auch in den kommenden Wochen von Bedeutung sein. Schließlich trennen Zaragoza nur zwei Punkte vom 17. Tabellenplatz.

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