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Alba Berlin folgt Bayern und Ulm in die 2. Gruppenphase des Eurocup

09.12.2016 || 13:59 Uhr von:
Berlin Europa
Mit Alba Berlin hat ein weiterer deutscher Klub den Sprung unter die besten 16 des Basketball Eurocup geschafft. In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Berliner knapp mit 99:97 in Vilnius. Nachdem Alba lange zurüc...

Mit Alba Berlin hat ein weiterer deutscher Klub den Sprung unter die besten 16 des Basketball Eurocup geschafft. In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Berliner knapp mit 99:97 in Vilnius. Nachdem Alba lange zurückgelegen war, steigerte sich das Team in der zweiten Hälfte und kam kurz vor Schluss zum wichtigen Sieg. Wer den einen oder anderen Tipp auf Alba Berlin riskieren möchte, findet unter anderem bei William Hill gute Quoten. Der Buchmacher bietet neben einer großen Auswahl an Fußballwetten auch Tipps auf die BBL und den Eurocup an.

Erstes Saisonziel ist erreicht

Es dauerte bis eineinhalb Minuten vor Schluss, ehe die Berliner jubeln konnten. Zunächst gelang Tony Gaffney ein spektakulärer Block, ehe ihm im Gegenzug ein echtes Highlight gelang. Mit dem Rücken zum Korb stehend leitete er einen Pass direkt in den Korb weiter. Der Gegner benötigte daraufhin dringend eine Auszeit, am Ergebnis änderte diese jedoch nichts mehr. Am Ende eines spannenden Europapokal-Abends feierten die Berliner mit 99:97 (26:27, 21:27, 20:18, 32:25) einen wichtigen Auswärtssieg.

Der Erfolg war gleichbedeutend mit dem Einzug in die nächste Runde des zweitwichtigsten Basketball-Europapokals. Hätten die Berliner verloren, hätten sie in der Gruppe B auf Schützenhilfe hoffen und um das Weiterkommen zittern müssen. So aber hat das Team von Trainer Ahmet Caki mit dem Erreichen der nächsten Runde das erste Saisonziel erreicht.

Zittern bis zum Schluss

Bis zum Sieg hatten die Berliner in der litauischen Hauptstadt eine Menge Arbeit zu verrichten. In der ersten Hälfte erlaubte Alba sich zu viele Fehler in der Defensive. Die Folge war ein 47:54 Rückstand zur Pause. Ab dem dritten Viertel zeigten beide Mannschaften eine verbesserte Abwehrarbeit. Es entwickelte sich eine zerfahrene und teilweise sogar chaotische Partie. Bei den Berlinern war es wieder einmal Elmedin Kikanovic, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Mit 29 Punkten war der Bosnier bester Werfer vor Dragan Milosavljevic (19).

Der erst am Dienstag verpflichtete Carl English konnte seinem Team noch nicht weiterhelfen. Immerhin kam der Kanadier auf fünf Minuten Einsatzzeit und verwandelte einen von vier Würfen. Dafür konnten einige Spieler glänzen, die ansonsten nicht so sehr im Mittelpunkt stehen. So waren Malcolm Miller und Peyton Siva in der entscheidenden Phase mit extrem wichtigen Dreipunktewürfen erfolgreich.

Vier Minuten vor Schluss lag Alba mit 87:81 in Führung. In der Defensive überzeugte Tony Gaffney in dieser Phase mit mehreren starken Blocks und Rebounds. Mit seinem artistischen Wurf schien Vilnius endgültig K.O. zu sein. Allerdings gaben die Litauer nie auf und nach einigen Ungenauigkeiten in der Alba Defensive wieder heran. Zwei Sekunden vor Schluss hatte Ex-Alba-Profi David Logan mit zwei Freiwürfen die große Chance zum Ausgleich. Dem ehemaligen Alba-Spieler versagten jedoch die Nerven, sodass am Ende seine ehemaligen Teamkollegen jubeln konnten.

Soll es für die Berliner noch weitergehen, muss ihr Spiel in jedem Fall konstanter werden. Das Team leistet sich während einer Partie immer wieder Schwächephasen und baut den Gegner damit auf. Mit etwas Konstanz hätte Alba das Spiel locker mit zehn Punkten Vorsprung nach Hause bringen können. So aber musste wieder einmal bis zur Schlusssirene gezittert werden.

Alba Berlin folgt Bayern und Ulm in die 2. Gruppenphase des Eurocup
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