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Start der WM-Qualifikation: Jedes Spiel zählt

23.11.2017 || 14:44 Uhr von:
Am Freitag startet die deutsche Nationalmannschaft in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019 in China. Ein Blick auf den Modus zeigt, dass jedes Spiel entscheidend sein kann.

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am morgigen Freitag in Chemnitz gegen Georgien (19:30, live auf Telekom Sport) die Mission WM-Qualifikation in Angriff nimmt, ist diese mit einigen Unsicherheiten verbunden. Nur sechs Spieler aus dem EuroBasket-Kader des vergangenen Sommers werden in den beiden Partien gegen Georgien und Österreich mitwirken können. Die meisten Leistungsträger wie Dennis Schröder, Daniel Theis und Johannes Voigtmann werden dagegen aufgrund ihrer Verpflichtungen in der NBA und EuroLeague fehlen. Gleiches gilt für Paul Zipser, Maxi Kleber, Tibor Pleiß sowie alle Bamberger Spieler, darunter Maodo Lo.

Das DBB-Aufgebot im Überblick

Übrig bleibt ein mit vielen unerfahrenen Spielern besetzter Rumpfkader, der sich allerdings keinen Ausrutscher leisten darf. Einziger Trost: Auch die Gegner müssen Absagen von wichtigen Spieler verkraften, doch dazu später. Zunächst ein Blick auf den Modus der WM-Qualifikation, der zeigt, warum jede Partie wichtig sein kann.

Der Modus

Die europäische WM-Qualifikation ist in drei Runden aufgeteilt. Die erste, die Vorqualifikation, ist bereits abgeschlossen. In dieser Phase haben 13 schwächere Nationen in vier Gruppen acht Tickets für die nächste Runde ausgespielt. Aus der deutschen Gruppe hat sich Österreich in dieser Vorqualifikation durchgesetzt.

Die meisten Teilnehmer steigen dagegen erst in der nun beginnenden ersten Qualifikationsrunde ein. In acht Vierergruppen treten die Teams in Hin- und Rückspielen gegeneinander an. Deutschland spielt in Gruppe G gemeinsam mit Serbien, Georgien und Österreich. Die drei Bestplatzierten qualifizieren sich für die zweite Qualifikationsrunde.

Die Termine des DBB-Teams in der Übersicht

DatumHeimAuswärts
24.11.2017DeutschlandGeorgien
27.11.2017ÖsterreichDeutschland
22.02.2018DeutschlandSerbien
25.02.2018GeorgienDeutschland
29.06.2018DeutschlandÖsterreich
02.07.2018SerbienDeutschland

Dort kommen die drei Teams in eine Gruppe mit drei qualifizierten Teams aus einer anderen Gruppe und treten gegen diese ebenfalls in Hin- und Rückspielen an. Insgesamt bestreiten also alle Teams in der zweiten wie zuvor in der ersten Runde sechs Spiele. Deutschland würde im Falle eines Weiterkommens mit den beiden anderen Teams aus Gruppe G in der Gruppe L landen. Dort träfe das DBB-Team auf die drei qualifizierten Teams aus Gruppe H, in der Griechenland, Israel, Großbritannien und Estland spielen.

Die drei ersten Teams dieser Sechsergruppe qualifizieren sich schließlich für die WM. Das Entscheidende: Die Ergebnisse aus der ersten Runde werden in die zweite mitgenommen. Somit kann ein früher Patzer im späteren Verlauf der WM-Qualifikation noch richtig weh tun. Umso wichtiger wäre für die deutsche Nationalmannschaft ein guter Start mit zwei Siegen.

Keine leichte Aufgabe

Wie bereits erwähnt, geht die Truppe von Bundestrainer Henrik Rödl ohne ihre meisten Leistungsträger in die ersten beiden Qualifikationsspiele. Doch auch die Gegner müssen auf einige Eckpfeiler verzichten. So stehen den Georgiern mit Tornike Shengelia, Giorgi Shermadini (beide EuroLeague) und Zaza Pachulia (Karriereende im Nationalteam) die drei wichtigsten Big Men aus dem EM-Kader nicht zur Verfügung. Österreich muss ohne seinen NBA-Legionär Jakob Pöltl antreten. Welches Team die Ausfälle der Stars am besten kompensieren kann, ist schwer vorhersehbar. Dies sorgt dafür, dass Prognosen über die Kräfteverhältnisse in der Gruppe vor Start der Qualifikation unmöglich sind.

Das deutsche Team muss jedenfalls jeden Gegner ernstnehmen. Es sei an die Qualifikation zur EuroBasket 2017 und die Blamagen gegen die Basketball-Entwicklungsländer Niederlande und Dänemark erinnert. Auch im Hinspiel gegen Österreich setzte dich das DBB-Team damals nur mit Ach und Krach durch. Und dort waren noch einige der besten Spieler wie Theis, Zipser, Voigtmann und Lo dabei, die nun fehlen.

Dennoch darf die deutsche Nationalmannschaft optimistisch in die Spiele gehen. Mit Kapitän Robin Benzing, Danilo Barthel, Maik Zirbes und Karsten Tadda stehen international erfahrene Spieler im Team. Die jungen Ismet Akpinar, Isaiah Hartenstein und Johannes Thiemann haben bei der EM überzeugt. Auf diese Akteure wird es nun ankommen. Die Basketball-Fans in Deutschland und die abwesenden Stars werden ihnen die Daumen drücken.

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