BASKETBALL.DE ist Partner von Sportforen.de. Ehemalige Nutzer von crossover-online.de und Nutzer von sportforen.de können sich auch auf BASKETBALL.DE mit ihren bestehenden Login-Daten anmelden.
Anmelden oder registrieren

Absagenflut vor der EM – wie reagieren?

04.08.2017 || 11:37 Uhr von: ,
Viele Spieler lassen die Europameisterschaft aus – welche Reaktion sollten die Verbände mit Blick Richtung NBA zeigen? Jonathan Schmidt und Simon Linder diskutieren im Podcast.

Paul Zipser und Maxi Kleber werden der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft fehlen. Aber auch andere Nationen haben Probleme, ihre Teams bestmöglich aufzustellen. Wie sollte die FIBA Europe darauf reagieren? Welche Rolle hat die NBA? Droht noch weitere Gefahr von der EuroLeague? Und: Was sollten eigentlich die Spieler tun? Jonathan Schmidt und Simon Linder diskutieren es aus.

Musik: The Passion Hifi – Concept VIP (CC BY 3.0)

Absagenflut vor der EM – wie reagieren?
5 (100%) 2 votes
Jetzt mitdiskutieren Anmelden oder Registrieren
Blumensaat
Blumensaat 6. August 2017 um 12:30 Uhr

Also ich hätte 2 Ideen und denke es gibt keine Lösung für das Problem ohne die NBA.
Idee 1: Ähnlich wie im Eishockey der World Cup of Hockey, veranstaltet die NBA alle 4 Jahre eine Weltmeisterschaft. Praktisch könnte das so aussehen das die 8 besten Teams der FIBA Rangliste (oder 6 Besten + 2 Qualifikanten) in 2 Gruppen a 4 Teams eine Vorrunde spielen. Anschließend Halbfinale + Finale. Das würde im Vergleich zum aktuellen Format mindestens eine Woche sparen. Und da die NBA am Board ist, wären auch die besten Spieler dabei. Im Idealfall also 16 hochklassige Basketballspiele.
Idee 2: WMs und EMs grundsätzlich im KO System austragen. Basis könnte dann FIBA Rangliste sein und dann entsprechend auch mit Setzliste. Im jeden Spiel do & die Atmosphäre und bei einem 32er Turnier maximal 5 und bei einem 16er Turnier maximal 4 Spiele für die jeweiligen Spieler. Das ganze Turnier würde auch im Vergleich zu heute etwa 1 Woche kürzer sein und wäre auch fürs TV/Streamingdienste deutlich attraktiver. Und damit FIBA auch außerhalb der Turniere die Nationalmannschaft vermarkten kann, könnte es ja Weltranglisten Turniere geben, wo die Teams um Weltranglistenpunkte kämpfen könnten um sich in der FIBA Rangliste zu verbessern bzw. sich so zu verbessern das sie bei einem Turnier überhaupt dabei seien könnten.
Und weil ihr meintet das die NBA evtl. ihre Spiele reduzieren würde, dass wird mit Sicherheit nicht passieren, da Silver neulich ja meinte das er Expansion für möglich hält. Bevor die NBA ihre Spielanzahl reduziert werden sie denke ich eher (symbolisch) die Spielzeit von 48 auf 40 min reduzieren. Das waren meine 2 Cent. Mich würde eure Meinung zu meinen beiden Ideen interessieren.

roblball
roblball 11. August 2017 um 10:03 Uhr

Hi, der Podcast war nicht schlecht. Ich habe mich aber leider über ein paar Dinge aufregen müssen :-).

1. Es wird keine Einigung mit der NBA geben. Das ist im Eishockey nicht anders. Anders formuliert. Ich habe eine feste Anstellung und möchte aber nebenbei als Kellner jobben. Ich muss meinen Arbeitgeber um Erlaubnis fragen. Stimmt dieser nicht zu, darf ich den Nebenjob nicht annehmen, ohne personalrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Der Arbeitgeber von Zipser und Co sagt nein. Punkt. Ärgerlich für den DBB – ist aber so. Wir sollten aufhören darüber zu diskutieren, was NICHT ist und stattdessen nach vorne blicken! Oder wollen wir darüber diskutieren, was wäre, wenn LeBron einen deutschen Pass beantragen würde. Wie gut wäre dann unser NM. …

2. Habt ihr Euch einmal zugehört, wie ihr z.B. über Basti Doreth sprecht? Bast hat sich den Hintern aufgerissen, dass die Natio die Quali schafft. Er hat evtl. Diskussionen mit seinem Arbeitgeber geführt und evtl. hat er dadurch Nachteile in Kauf genommen. Aber ER wollte unbedingt für die Natio spielen. Jetzt, wo die „Drecksarbeit“ erledigt ist, darf der einzig wahre PG Schröder sich präsentieren und Doreth kann wieder gehen. Habt ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht, wie sich die (von Euch auch schon einmal als B-Mannschaft bezeichnet) „aussortierten“ Spieler fühlen?

Ich würde keinen zwingen, bei der Natio zu spielen. Ich freue mich über Jungs, die wollen und die sich den Hintern für das Land aufreißen. Alle anderen sollen bleiben wo sie sind. Schade zwar, aber ich bin die Diskussionen leid, das es schön gewesen wäre, wenn…. Ich verstehe die NBA-Spieler. Die müssen in der kurzen Profi-Zeit ihr Geld verdienen. Aber ich kann doch nicht immer Spielern hinterherlaufen und jammern, weil sie nicht spielen können/wollen. Wären sie alle verletzt, würde das doch auch keiner machen.

Also Fazit: Lasst die Spieler spielen, die zur Verfügung stehen und spielen wollen. Haben wir dann im internationalen Vergleich nur eine „B“ Mannschaft, dann ist das so und zeigt die Qualität der Deutschen Nationalmannschaft. Ich bin aber absolut dagegen, dass die Pflichtspiele (Freundschaftss./ Qualis etc.) Jungs spielen, die dann aussortiert werden, weil die Könige der NBA sich herablassen, bei einer WM / EM zu spielen.

Last but not least: Schröder! Das Thema geht mir richtig auf den Keks!!! Quali kann er nicht spielen, weil er sich individuell auf die NBA vorbereiten muss und postet selbstverliebte Pics von diversen Partys weltweit. Die Vorbereitungsspiele will er unbedingt spielen und sagt dann ab, weil er das Show-Game NBA-Afrika mitspielen „muss“. Soll er es eben bleiben lassen. Dem ist die Natio doch völlig wurscht! Ich glaube noch nicht daran, dass auch nur ein einziger NBA-Spieler in der Nationalmannschaft bei der EM spielt, auch wenn ich Theis, Kleber und Zipser gerne sehen würde.

Basketball.de - Footer-Icon
entwickelt von Markenwirt, Werbeagentur Bamberg
Copyright 1998-2017 BASKETBALL.de. Alle Rechte vorbehalten. Für den Sport!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.