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Danilo Barthel: „Wir müssen schnell spielen“

04.08.2017 || 12:08 Uhr von:
Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Vorbereitung auf die EuroBasket. Vor dem ersten Testspiel haben wir uns mit Danilo Barthel über die vergangene Saison und die EM unterhalten.

Aktuell bereitet sich die deutsche Basketball-Nationalmannschaft auf die anstehende Europameisterschaft vor. Am morgigen Samstag kommt es zum ersten Test gegen Belgien. Im Rahmen dessen lud der Deutsche Basketball-Bund Pressevertreter zum offenen Medientraining in Erfurt ein. Auch basketball.de war dabei und hat sich mit Danilo Barthel unter anderem über seine erste Saison in München, die Stärken des Nationalteams und die Absage seines letztjährigen Vereinskollegen Maxi Kleber unterhalten.

methandienone powder basketball.de: Hallo Danilo! Du bist letzten Sommer von den FRAPORT SKYLINERS zum FC Bayern gewechselt. Wie zufrieden bist du mit deiner ersten Saison in München?

Danilo Barthel: Ich denke, mit meiner persönlichen Saison in München kann ich sehr zufrieden sein. Ich habe mich schnell einfinden können, habe viele Minuten gesehen und auch in wichtigen Situationen das Vertrauen vom Coach bekommen. Deswegen war es für mich persönlich ein guter Einstand. Natürlich sehe ich immer noch Verbesserungspotenzial, und vor allem will ich letztendlich auch mit dem Team erfolgreicher sein.

cheap Quarkxpress 10 Welche Dinge kannst du noch besser machen?

Vor allem, was Spielsituationen angeht, dass ich mit mehr Vertrauen in meinen Wurf agiere. Da zögere ich doch einige Mal noch, auch wenn ich ganz offen stehe und obwohl ich diese Saison eigentlich eine gute Wurfquote hatte. Dass ich da einfach mit mehr Selbstvertrauen agiere. Und auch vielleicht ein bisschen aggressiver im Rebounding zu sein.

„Wir sind jung, wir sind heiß darauf“

buy best anabolic steroids Aktuell bereitet ihr euch auf die EuroBasket vor. Die meisten Spieler kennen sich ja schon aus den letzten beiden Sommern oder zumindest einem der beiden. Fangt ihr trotzdem in den ersten Tagen immer wieder mit Grundlagen an, oder steigt ihr sofort tief ein mit Spielzügen, die ihr eintrainiert?

Wir haben ziemlich schnell mit Spielzügen begonnen, da wir nicht sehr viel Zeit haben. Es ist ja nur eine Woche bis zum ersten Spiel. Natürlich brauchen wir offensiv irgendwelche Systeme. Der Schwerpunkt lag aber vor allem auf der Defensive: vor allem auf der Pick-and-Roll-Verteidigung und der Help-Side, dass wir da auf einer Seite sind und einer klaren Linie folgen.

http://southamptonfreelibrary.org/buy-steroids-canada buy steroids canada Wie ist die Stimmung bei euch im Team?

Auf jeden Fall optimistisch. Wir sind jung, wir sind heiß darauf. Viele werden zum ersten Mal überhaupt bei einer Europameisterschaft dabei sein, sodass wir alle heiß sind und natürlich auch erfolgreich spielen wollen.

http://www.nursesnow.com.au/oem/best-price-sony-sound-forge-audio-studio-10.html best Price Sony Sound Forge Audio Studio 10 War die holprige EM-Qualifikation im letzten Jahr noch einmal Thema in der Mannschaft, oder habt ihr das alle abgehakt?

Wir wissen, dass es eine anstrengende und harte Quali für uns war und dass auch zwei Spiele dabei waren, in denen wir nicht gut aussahen. Aber wir sind alle auch daran gewachsen, haben Erfahrung gesammelt, gerade die vielen jungen Spieler, die das erste Mal wirklich dabei waren und Verantwortung hatten. Ich glaube, es ist abgehakt mit dem Thema, es ist ein neuer Sommer. Ich glaube, dass wir aus dieser Quali nur gestärkt auf die EuroBasket schauen können.

„Durch Schröder wird sich nicht viel ändern“

buy adobe muse cc 2015 Dennis Schröder und Daniel Theis werden erst später zum Team stoßen. Ist das ein Problem für euch, dass ihr weniger Zeit habt, um euch einzuspielen?

Natürlich, das wird eine Aufgabe werden, die beiden schnell ins Team einzubinden. Das sind zwei wichtige Spieler, die noch dazukommen werden. Aber sie haben auch schon in dem System gespielt und kennen die Spieler. Daher hoffe ich, dass die Eingliederung der beiden in das System relativ schnell und problemlos geht.

http://www.flexmail.eu/steroid/33/dianabol-oral-cycle.html dianabol oral cycle Glaubst du, dass sich durch Dennis Schröder einiges verändern wird? Coach Fleming meinte zwar in einem Interview, dass sich nicht allzu viel ändern werde, allerdings kommt mit Dennis einer der besten Point Guards überhaupt dazu. Wie wollt ihr ihm helfen, dass er sein Spiel bestmöglich aufziehen kann?

Ich denke, dass sich tatsächlich nicht viel verändern wird, da wir mit Maodo Lo jetzt schon im Training und auch schon in den letzten Jahren einen ähnlichen Spieler dabei haben, der einen ähnlichen Spielstil hat. Natürlich werden wir versuchen, Freiräume für Dennis zu schaffen. Er hat den Ball in der Hand, sodass er auch viel entscheiden und als Kopf der Mannschaft agieren wird. Wir werden sicherlich versuchen, in Pick-and-Roll-Situationen und vor allem auch im Fastbreak das Feld weit zu machen, damit er seinen Gegenspieler früh und auch mit Platz attackieren kann.

http://southamptonfreelibrary.org/alldaychemist-credit-card alldaychemist credit card Vor zwei Jahren war es so, dass er vieles alleine gemacht hat, vielleicht auch machen musste. Ist es jetzt vielleicht so, dass ihr aufgrund der Entwicklung einiger Spieler die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen könnt?

Ja, das denke ich auf jeden Fall. Wir haben für jede Option in der Offensive, ob Low-Post, Pick-and-Roll, Schützen oder Off-Screens, verschiedene Leute, die das laufen können. Es gilt, eine gute Balance zwischen Inside- und Outside-Game zu finden, damit die Verantwortung nicht alleine bei Dennis liegt.

dianabol liver Was sagst du zum morgigen Spiel gegen Belgien? Glaubst du, dass man das schon als Gradmesser ansehen kann?

Das ist schwer zu sagen. Wir sind jetzt erst seit knapp einer Woche zusammen, Belgien glaube ich schon ein bisschen länger. Natürlich ist es ein erster Gradmesser; Belgien ist keine schlechte Mannschaft. Der Kern der Mannschaft ist jetzt schon hier. Es kommen noch zwei wichtige Spieler, die wahrscheinlich das Hauptaugenmerk in der Offensive sein werden. Aber trotzdem müssen wir mit vollem Fokus ins Spiel gehen und wollen das natürlich gewinnen, um gleich einen guten Einstand in den Sommer hinzulegen.

buy online esri arcgis for desktop 104 Es sind jetzt beim Auftakt der Vorbereitung viele neue und junge Spieler dazugekommen wie Isaiah Hartenstein. Siehst du dich da – so merkwürdig das klingt – fast schon als einen der Erfahreneren? Wie würdest du deine Rolle im Team einschätzen?

Ja, ich habe zwar vielleicht nicht in der Nationalmannschaft und auf internationalem Niveau, aber in der BBL schon viel Erfahrung gesammelt, auch in wichtigen Situationen. Letztes Jahr habe ich endlich mal einen kompletten Sommer spielen können, sodass ich schon einer der Erfahreneren bin, obwohl ich noch zu den Jüngeren zähle. Ich kann daher auch Isaiah oder den anderen mal einen Tipp geben, aber im Großen und Ganzen ist das sehr ausgeglichen, da wir alle noch relativ jung sind. Wir können untereinander gut kommunizieren und auch Fehler im Training gleich besprechen.

„Wir müssen vor allem aufs Rebounding achten“

http://www.nursesnow.com.au/oem/buy-intuit-quicken-home-business-2011.html buy Intuit Quicken Home Business 2011 Auch in diesem Sommer gab es wieder ein paar Absagen, unter anderem von Maximilian Kleber, der nicht teilnehmen darf. In München hast du mit ihm die ganze Saison über um die Minuten gekämpft. Siehst du das daher mit einem lachenden und weinenden Auge, dass du zwar die Chance hast, seine Spielanteile zu bekommen, aber dass auf der anderen Seite seine Abwesenheit dem Team auch weh tut?

Was das angeht, überwiegt die Enttäuschung, dass er nicht dabei ist. Es ist wichtig, Spieler wie Maxi in der Mannschaft zu haben. Natürlich haben wir derzeit in Deutschland ein bisschen den Luxus, dass wir gerade auf den großen Positionen gut besetzt sind und dass wir Ausfälle auf diesen Positionen besser kompensieren können als wenn vielleicht ein wichtiger Point Guard, Shooting Guard oder Small Forward wie Paul Zipser fehlt. Aber vor allem als Charakter und wichtiger Spieler wäre er wichtig gewesen. Die anderen Spieler versuchen jetzt natürlich, die Rolle so gut es geht auszufüllen und die Minuten zu nutzen.

Du sprichst es an, ihr seid auf den großen Positionen gut aufgestellt. Was würdest du noch als Stärken eurer Mannschaft bezeichnen?

Wir sind eine junge, athletische Mannschaft. Wir müssen schnell spielen, wir sind eine „Penetration-Mannschaft“, gerade wenn Dennis zum Team dazugekommen ist, der auch sehr viel Erfahrung hat, das Pick-and-Roll zu spielen und das gut mit unseren Großen lösen wird, sodass wir im Pick-and-Roll auch verschiedene Optionen haben werden.

Du hast gesagt, ihr wollt schnell spielen. Auf der anderen Seite habt ihr auch viele gute große Spieler, was ihr bestimmt auch ausnutzen wollt. Kannst du dir vorstellen, dass ihr teilweise auch etwas größer spielen werdet, entgegen des allgemeinen Smallball-Trends?

Ja, sicherlich. Alle unsere großen Spieler – ob Power Forwards oder Center – sind über 2,05 Meter, auf der Fünf auch über 2,10 Meter. Das schließt sich aber nicht aus. Auch diese Jungs sind alle schnell. Wir haben keine klassischen „Back-to-the-Basket-Spieler“ dabei, sodass wir auch diese Jungs im Fastbreak nutzen können. Natürlich werden die aber auch den einen oder anderen Ball im Low-Post bekommen, um dann unter dem Korb agieren zu können.

Gibt es denn auch Bereiche, wo du Schwierigkeiten siehst? Eventuell das Shooting? In den letzten beiden Jahren hattet ihr ja manchmal das Problem, dass der Dreier zu selten fiel.

Ja, es ist sicherlich schwer auch gerade mit dem rutschigen Ball. Da muss man sich erst eine Weile eingewöhnen, bis man da wieder einen sicheren Wurf entwickelt. Shooting könnte ein Problem werden, glaube ich aber nicht, da wir auch wirklich exzellente Schützen dabei haben wie Maodo Lo, Lucca Staiger, Robin Benzing. Aber auch die Großen wie Johannes Voigtmann, die von draußen einstreuen können.

Wir müssen vor allem einen Augenmerk aufs Rebounding legen, dass wir da als Kollektiv keine zweiten Chancen zulassen. Denn man hat ja bei der letzten EuroBasket gesehen, dass die meisten Spiele erst mit dem letzten Angriff entschieden wurden. Und da tun zugelassene Offensiv-Rebounds umso mehr weh.

Habt ihr euch schon irgendwelche Ziele gesetzt?

Nein, Ziele haben wir uns nicht gesetzt. Ich glaube, da muss man wirklich von Spiel zu Spiel denken. Auch in der Vorrunde kann man gegen jedes Team verlieren, aber auch gegen jedes gewinnen. Deswegen kann man jetzt nicht über „Vorrunde überstehen ist sicher“ entscheiden und sagen „Wir wollen da und da hin“. Wir wollen uns immer mit vollem Fokus auf das nächste Spiel vorbereiten.

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