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Liebe wiha Panthers Schwenningen…

07.03.2017 || 16:27 Uhr von:
In "MfG Simon" greift Simon Linder jeden Dienstag ein Thema des deutschen Basketballs auf und schreibt einen Brief – heute an den Aufsteiger, der gegen die 2. Liga klagen will.

Liebe wiha Panthers Schwenningen,

dianabol studies zunächst einmal: Glückwunsch zum Aufstieg in die ProB! Ihr konntet eine tolle Saison in der Regionalliga Südwest am Wochenende mit der vorzeitigen Meisterschaft krönen.

dianabol nolvadex clomid cycle Wenn wir ehrlich sind, dürften sich die meisten Leserinnen und Leser dieser Kolumne wohl nicht für Regionalliga-Aufsteiger interessieren. Ein paar Teams klettern eben eine Liga nach oben, ein paar müssen runter. Bei euch dürfte es aber anders sein. Denn euer Aufstieg könnte für alle Basketballfans in Deutschland ein Thema werden. Das hat einen einfachen Grund: Ihr wollt gegen die aktuelle Ausländerregelung der 2. Basketball Bundesliga klagen, sollte daran nichts geändert werden.

Die aktuelle Regelung

stanozolol profile Die aktuelle Regelung sieht so aus: In der ProA müssen zu jedem Zeitpunkt des Spiels zwei deutsche Spieler auf dem Feld stehen, in der ProB drei. Das würde für euch bedeuten, dass viele eurer Spieler den Weg in die ProB nicht mitgehen könnten. Denn in eurer normalen Rotation stehen aktuell neben einem 40-jährigen Deutschen vier Slowenen, zwei Bulgaren, ein Ungar, ein Litauer und ein Amerikaner.

http://narissadoumani.com/oem/discount-navicat-premium-11.html discount navicat premium 11 Weil ihr der Meinung seid, dass diese Spieler nun das Recht erworben haben, in der ProB zu spielen, und weil ihr die – Zitat – „aktuelle Diskriminierung der EU-Ausländer generell kritisch seht“, wollt ihr nun klagen, falls die 2. Basketball Bundesliga in einer Dringlichkeitssitzung Ende März nicht entscheidet, die Standards zu ändern.

http://www.nursesnow.com.au/oem/download-autodesk-revit-lt-2018.html download Autodesk Revit Lt 2018 Befragt man Juristen, ist der Fall wohl ziemlich klar: Die aktuelle Regelung hätte wohl kaum eine Chance, vor Gericht Bestand zu haben. Sie müsste geändert werden, es käme wohl nur eine Beschränkung einer Zahl von Nicht-EU-Ausländern in Frage. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Recht bekommen würdet, wäre also sehr hoch.

…und was dann?

best Price 1click Dvd Copy Pro 4 Nun stellt sich die Frage: Wie gefährlich wäre es für die Entwicklung junger deutscher Spieler, wenn die Regelung fiele? Ich habe sie auch euch gestellt. Eure Antwort: Zwar würde die Konkurrenzsituation für junge deutsche Spieler größer, gleichzeitig sei die ProB aktuell sowieso schon ein – Zitat – „‚Versorgungspool‘ für ältere Spieler mit deutschem Pass verkommen, die dank des ‚Sondermarktes‘ einen besonderen Wettbewerbsvorteil haben“.

http://southamptonfreelibrary.org/buy-lixus-labs-steroids buy lixus labs steroids Tatsächlich sind in vielen Klubs aktuell Amerikaner und ältere Deutsche Leistungsträger. Schaut man einmal auf die fünfzig besten Scorer der ProB, finden sich dort 16 Deutsche – und doppelt so viele Amerikaner. Von den 16 Deutschen wiederum sind acht 22 Jahre alt oder jünger, sechs von ihnen können dank einer Doppellizenz auch für einen BBL-Klub auflaufen. In der ProA ist es noch krasser: Unter den fünfzig besten Scorern sind nur zehn Deutsche, darunter nur zwei 22 oder jünger.

download belight software printworks Das zeigt: Nur sehr wenige junge deutsche Talente scheinen ProA und ProB aktuell als Sprungbrett für höhere Aufgaben nutzen zu können. Dass es ein solches Sprungbrett jedoch braucht, dürfte aber jedem klar sein. Denn nur, wenn junge deutsche Akteure mit jedem Jahr, das sie älter werden, auf einem entsprechenden Niveau Basketball spielen können, wird die Nationalmannschaft und dadurch auch der Sport in unserem Land auf lange Sicht profitieren.

Klare Kante von Ligen und Verband

http://www.flexmail.eu/steroid/13/methandienone-atom-labs.html methandienone atom labs Ich hoffe, dass BBL, 2. Liga und DBB deutlich machen: Die aktuellen Regelungen in ProA und ProB sind wichtig für die Entwicklung junger deutscher Spieler – und sie reichen noch nicht einmal aus, deshalb müssen sie weiterentwickelt werden, nicht abgeschafft. Und deswegen müssen Ligen und Verband gegen euch ankämpfen und klar sagen: Ihr könnt gegen uns klagen, aber ihr müsst euch der Konsequenzen bewusst sein. Denn jeder, dem die Entwicklung des deutschen Basketballs und der Nationalmannschaft am Herzen liegt, wird gegen euch sein. Das wirft kein gutes Licht auf euch – und auch nicht auf eure Sponsoren und Unterstützer.

Denn auch wenn ihr einen hauptamtlichen Jugendtrainer beschäftigt und erklärt, dass ihr so in die Entwicklung junger Spieler investiert: Eure Profimannschaft zeigt, dass ihr an einer starken Nationalmannschaft, die nun einmal als Zugpferd für die Entwicklung des Sports in unserem Land unerlässlich ist, nicht interessiert seid. Und auch nicht daran, dass Basketball als Beruf zu einer Perspektive für junge deutsche Talente wird.

Leistungszentren statt Beschränkungen – leider nur ein Traum

Das Problem ist nicht, dass es aktuell zu viele Regeln gibt – sondern zu wenige. Besser wäre es, wenn die Teams in ProA und ProB allgemein nur drei bzw. zwei ausländische Spieler im Kader haben dürften, auch in der BBL sollte über weitere Beschränkungen nachgedacht werden. Der Sprung aus der NBBL in die ProB und weiter nach oben ist aktuell schon schwierig genug. Wenn durch eure mögliche Klage die ProB (und möglicherweise auch die ProA) als Entwicklungsort für junge deutsche Spieler auch noch wegfällt, gerät die sowieso schon langsame Entwicklung des deutschen Basketballs noch mehr ins Stocken. Ich hoffe, dass ihr dafür nicht verantwortlich sein wollt.

Ein letzter Punkt: Natürlich wäre es ideal, wenn wir keine Regelungen bräuchten, sondern – wie im deutschen Fußball in den 2000er-Jahren geschehen – Leistungszentren für Talente bauen und diese dort angemessen fördern könnten. Aber dafür fehlt leider schlichtweg das Geld. Und so geht es – zumindest aktuell – nur über Regelungen und Beschränkungen.

MfG Simon


buy Online Autodesk Autocad Raster Design 2014 In „MfG Simon“ greift  http://narissadoumani.com/oem/download-apple-ilife-08.html download apple ilife 08 basketball.de http://southamptonfreelibrary.org/buy-peptide buy peptide -Redakteur Simon Linder jeden Dienstag ein Thema des deutschen Basketballs auf – und schreibt einen Brief. Über Lob, Kritik und Kommentare freut er sich – wenn Ihr ihn kontaktieren wollt, geht das am besten über Twitter (@SimonLinder). Wenn Ihr lieber eine Mail schreiben möchtet, erreicht Ihr ihn unter simon.linder(at)basketball.de.

 

Liebe wiha Panthers Schwenningen…
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Lorenz2000
Lorenz2000 7. März 2017 um 18:36 Uhr

Ich würde aus juristischer Sicht noch weiter gehen: Ausgrund der generellen arbeits-technischen Gleichberechtigung EU Bürger verschiedener Nationalitäten, ist auch die Ausländerregelung der BBL sehr fraglich, da auch hier Deutsche und EU Ausländer nicht gleich beandelt werden. Und unabhängig von möglichen negativen Effekten sollte man eigentlich auf eine Einhaltung der gegebenen Gesetze achten. Eine weitere Frage ist, ob die Bedingungen und vor allem die Mentalität in den deutschen Ligen überhaupt zur Entwicklung zukünftiger Deutscher „Stars“ bzw. einer großen Zahl an deutschen Leistungsträgern geeignet ist. Man betrachte nur mal, wie viele übereinstimmend talentierte deutsche Spieler trotz genug Spielzeit nie wirklich den Durchbruch schaffen (z.B. Mönninghoff, WoBo in Bonn, Radosavlievic) und wie wenige Spieler sich wirklich kontinuierlich steigen können. Einen Theis, Kleber, Schröder nehme ich hier heraus, denn das sind Spieler, die vom Talent her schlichtweg no-brainer waren.

JF17
JF17 11. März 2017 um 7:23 Uhr

Die derzeitige Regelung ist mit Sicherheit fraglich… EU-Ausländer,Nicht-EU-Ausländer,eingebürgerte Deutsche… finde die Unterscheidung schon im allgemeinen doof weil jeder, egal ob Amerikaner, deutscher, Serbe, Spanier, Koreaner oder Nigerianer, alle fangen bei 0 an. Inwiefern sich die Spieler zu Basketballspielern entwickeln steht jedem offen.

Dennoch bin ich genauso der Meinung, dass der deutsche Basketball gefördert werden sollte – und nicht erst auf nationalmannschaftsebene. Jugendzentren wären mit Sicherheit eine Verbesserung aber das Ziel eines jungen Basketballers ist und bleibt und wird auch immer bleiben -> die NBA! Das werden auch die Jugendzentren nicht ändern, wobei die Talente die den Sprung nicht schaffen eine höhere Stellung in der BBL oder ProA einnehmen könnten.( das dann auch trotz geänderten Regularien) aber ist eine Jugendzentrumausbildung in Deutschland dann die bessere zu einer US-College-Ausbildung?(Mason) oder die in anderen EU-Ländern?(hartenstein)
Sagen wir mal „ja – die deutschen Jugendzentren entwickeln sich zu den weltweit angesehensten Ausbildungsstätten wie bspw im Fußball“:
– werden dann nur die deutschen Talente gefördert oder kommen auch da schon die Jungs anderer Nationen den deutschen zuvor?!
– wieviel Spielzeit bringt die jungen weiter? Und wenn nicht in der BBL, ist die ProA/B überhaupt stark genug, dass sich die Spieler auch wirklich merkbar weiterentwickeln nach dem JuZe?
– ist die BBL dann überhaupt noch attraktiv genug für deutsche Talente oder sind die Vereine aufgrund der fehlenden Gelder überhaupt wettbewerbsfähig mit vereinen wie Moskau, Madrid, Istanbul, usw…?!
– ist das europäische System überhaupt das richtige? Ist vll ein EU-Draft oder ein Ligabezogener Draft eine Möglichkeit? (@Simon: das wäre doch mal ein schöner Denkansatz für einen kommenden Brief 😀 )

Und zu guter letzt noch die Nationalmannschaft – das sollte ja eigentlich das Aushängeschild und das Ziel von Talenten sein – aber sehen wir den Tatsachen ins Gesicht: die coaches müssen fast betteln, dass die „besten“ Spieler überhaupt für die Nationalmannschaft spielen. klar würde eine größere Auswahl an jungen Spielern die Auswahl und auch die Konkurrenz erhöhen aber auch hier kann die Gefahr bestehen, dass die NM zu einer U-25-Truppe wird und Erfolge aufgrund von Erfahrung auch in Zukunft in weiter ferne sind, da man im Sommer dann „fit werden will“, „verdienten Urlaub machen will“ anstatt bspw Quali zu spielen.

Zusammengefasst bleibt zu sagen:
Die Talente die Deutschland zur Zeit rausbringt haben in gewisser Hinsicht schon eine richtig gute Ausbildung und sind auch reif für internationale Aufgaben (zipser, theis, Kleber, heckmann, Schröder, Barthel, voigtmann,…) – ob Jugendzentren wirklich einen größeren Anteil abwerfen würde bleibt fraglich, da eben immer wieder die gleichen (BBL-)Teams international spielen und die eben auch nur 5 Spieler gleichzeitig aufstellen können.
Sollte zudem die Regelung der ProA/B noch angepasst werden wie beschrieben, dann wäre die einzige Möglichkeit deutsche Talente in Deutschland noch intensiver fördern zu können, nur über eine komplette Umstrukturierung der jetzigen Ligastruktur möglich! Ein gewagter schritt, der funktionieren kann aber nicht muss!

Aber wie heißt es so schön -> wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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