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Kalte Tage – heiße Phase

19.01.2016 || 10:27 Uhr von: ,
Chris Ensminger - OeTTINGER Rockets Gotha
Am 18. Spieltag gab es durchweg Favoritensiege. Doch nicht immer setzten sich die besser plazierten Teams souverän durch. Dazu gibt es einen Comeback-Top-Performer.

Es war das Spitzenspiel, und es hielt was es versprach. Die RheinStars Köln boten gegen Tabellenführer Jena einen echten Kampf, doch standen am Ende des Tages mit leeren Händen da. Die starke Leistung ihres Duos Jones & Jackson reichte gegen die routinierte Jena-Truppe um die Ex-Kölner Guido Grünheid und Immanuel McElroy nicht. Bei den Thüringern gab Marcos Knight nach dem Wechsel aus Heidelberg einen gelungenen Einstand. 

Noch spannender wurde es beim Spiel zwischen Nürnberg und Vechta. Beim Debüt von Dorian Green im Nürnberger Trikot sah es lange Zeit nach einer großen Überraschung aus. Nürnberg ging mit einem Elf-Punkte-Vorsprung ins vierte Viertel, doch hier machte der Tabellenzweite Ernst. Ein Dreier von Aufstiegsexperte Jeremy Dunbar besorgte den 81:84-Endstand.

Ulli Naechster - finke Baskets Paderborn

Zwei regelrechte Klatschen gab es für die beiden Abstiegskandidaten: Die Dragons Rhöndorf unterlagen vor eigenem Publikum Heidelberg mit 58:81. Wieder einmal konnten dabei ihre Importspieler nicht den gewünschten Impact liefern und trafen nur 36, 20 und 18 Prozent ihrer Würfe. Die Bayer Giants Leverkusen verloren dagegen beim zweiten Aufsteiger aus Hanau mit 82:57. Während die Hanauer die Bretter dominierten, traf der Rekordmeister katastrophal von der Dreierlinie. Für die beiden NRW-Teams wird die Luft immer dünner.

In Reichweite liegen dabei nur noch die finke baskets. Die Paderborner mussten sich beim Team ihres Ex-BBL-Playoff-Centers Chris Ensminger geschlagen geben. Die neunte Niederlage in Serie fiel in Gotha allerdings weniger deutlich aus als zu befürchten war. Gotha etabliert sich damit in den Top-vier der ProA.

An der Mosel entwickelt sich ein weiterer Playoffkandidat. Die Gladiators feierten mit dem 91:84-Sieg über Chemnitz bereits den dritten Sieg in Folge. Nach der saftigen Hinspielniederlage (79:52) entschieden die Gladiatoren im vierten Viertel das Spiel für sich. Der Abstand zu den Hamburg Towers bleibt allerdings gleich. Die ersatzgeschwächten Hanseaten hatten das Spiel gegen Baunachs Youngster zu jeder Zeit unter Kontrolle. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass von den 137 Punkten lediglich 19 Zählern nicht von deutschen Spielern erzielt wurden. Ein positives Beispiel für den Ausbildungsaspekt der ProA.

Einen ähnlichen Spielverlauf hatte die Partie zwischen Kirchheim und Essen parat. Die vier Punkte Abzug drücken auf die ETB Wohnbau Baskets Essen, doch in der ersten Halbzeit lief es noch ganz gut für die Gäste. Dann übernahm der Tabellendritte das Ruder und brachte den 13. Saisonsieg unter Dach und Fach.

Die Top-Performer des Spieltags

Bei den Kirchheim Knights läuft es. Die Schwaben landeten im letzten Jahr noch auf dem elften Platz und verpflichteten im Sommer einige gestandene Talente sowie erfahrene Leistungsträger. Der absolute Leader auf dem Feld ist jetzt Richard Williams. Beim Sieg über Essen erzielte „Richie“ sein viertes Double-Double aus Punkten und Assists in Folge. Mit 14 Zählern und zwölf Vorlagen zeigte er sich maßgeblich an der Verteidigung des dritten Platz beteiligt. Nach der verkorksten Restsaison bei Vechta im Vorjahr zeigen die aktuellen Spiele, welche Qualität er besitzt.

Anthony Canty

Die Leidenszeit von Anthony Canty war noch deutlich länger. Im Sommer 2013 wechselte der mittlerweile 24-Jährige nach Trier und spielte mit der A2-Nationalmannschaft bei der Universiade. Doch mehrere Schulterverletzungen warfen ihn zurück, und es folgte vor dieser Saison der Neustart bei den Hamburg Towers. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten kommt der Point Guard nun richtig in Fahrt. Aufgrund des Ausfalls von Kone und Williams übernahm Canty mit 23 Punkten, 54-prozentiger Wurfquote aus dem Feld und fünf Assists. Well done!

Die Ergebnisse des Wochenendes

Dragons Rhöndorf – MLP Academics Heidelberg 58:81
Schönborn (8 Punkte, 4 Rebounds, 3 Steals), Wendeler (8 P, 7 R) – White (17 P, 8 R, 3 Assists, 2 Blocks, 2 S), Kovacevic (9 P, 3 R, 4 A, 2 S)

OeTTINGER Rockets Gotha – finke baskets 84:75
Johnson (17 P, 9 R), Völler (14 P, 4 R, 4 A) – Vest (15 P, 6 R, 5 A), Tufegdzich (10 P, 6 R)
Spielbericht

HEBEISEN White Wings Hanau – Bayer GIANTS Leverkusen 82:57
Rhoad (21 P, 6 A, 3 S), Pinkins (14 P, 13 R) – Brandon (14P, 4 R, 4 A, 8 S), Heinzmann (9 P, 8 R, 2 B)

RheinStars Köln – Science City Jena 59:68
Jones (18 P, 9 R, 3 B), Jackson (9 P, 9 R, 8 A, 2 S) – Bernard (16 P, 3 R, 5 S), Knight (14 P, 7 R, 4 A)
Spielbericht

rent4office Nürnberg – RASTA Vechta 81:84
Oehle (12 P, 12 R, 2 B), Marin (21 P) – Medlock (32 P, 5 A, 5 S), Standhardinger (16 P, 5 R, 2 S)

VfL Kirchheim Knights – ETB Wohnbau Baskets Essen 68:61
Williams (14 P, 6 R, 12 A, 2 S), Rendleman (11 P, 3 R, 2 S) – Bowman (21 P, 2 A), Hackenesch (7 P, 8 R)

Hamburg Towers – Baunach Young Pikes 70:67
Canty (23 P, 3 R, 5 A, 2 S), Kiese (14 P, 7 R) – Thiemann (19 P, 8 R), Obst (18 P, 3 A)
Spielbericht

Gladiators Trier – NINERS Chemnitz 91:84
Evans (24 P, 6 R, 2 S), Smit (11 P, 5 A, 2 S) – Buss (22 P, 4 R, 3 A), Matthews (12 P, 7 A)

Tabelle

ProA_18

Ausblick

23.01.2016, 19:00 Uhr: Science City Jena – ETB Wohnbau Baskets Essen LIVE
23.01.2016, 19:00 Uhr: NINERS Chemnitz – VfL Kirchheim Knights
23.01.2016, 19:30 Uhr: Baunach Young Pikes – Dragons Rhöndorf
23.01.2016, 19:30 Uhr: finke baskets – HEBEISEN White Wings Hanau
23.01.2016, 19:30 Uhr: RheinStars Köln – Hamburg Towers LIVE
23.01.2016, 20:00 Uhr: RASTA Vechta – Gladiators Trier LIVE
24.01.2016, 16:00 Uhr: Bayer Giants Leverkusen – OeTTINGER Rockets Gotha
24.01.2016, 17:00 Uhr: MLP Academics Heidelberg – rent4office Nürnberg

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga.

Das basketball.de-Topspiel

23.01.2016, 19:30 Uhr: finke baskets – HEBEISEN White Wings Hanau

Vor gut zwei Monaten, als sich das Klassement der ProA nach neun Spieltagen zu etablieren begann, fanden sich die finke baskets (5 Siege, 4 Niederlagen) nahe der Playoffs wieder, während man in Hanau (2 Siege, 7 Niederlagen) gerade so über dem „Abstiegsstrich“ stand. Seitdem hat sich jedoch einiges gewandelt in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, sodass die Vorzeichen des anstehenden Rückspiels etwas anders ausfallen, als zu Jahresfrist vermutet.

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Paderborn ist bereits seit neun Spieltagen ohne Sieg und hat mit den anfangs anvisierten Playoffs rein gar nichts mehr zu tun. Auch wenn das Team von Coach Uli Naechster immer wieder gute Leistungen abrufen und auch gegen Spitzenteams mithalten kann, fehlte den Ostwestfalen zuletzt das Glück.

Für die HEBEISEN White Wings bahnt sich hingegen eine positive ProA-Saison an, nachdem man verletzungsbedingt einen schweren Start hingelegt hatte. Zuletzt gewannen sie fünf der letzte zehn Spiele, was die Hanauer auch am kommende Spieltag fortsetzen wollen. Das Hinspiel am dritten Spieltag ging mit 70:85 klar an die finke baskets, als deren Point Guard Chase Adams einen Sahnetag erwischte, sechs von neun Dreiern traf und am Ende 29 Punkte erzielte.

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