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Die Top-Four der ProA marschieren weiter

26.01.2016 || 19:26 Uhr von:
Die ersten vier Plätze scheinen fest reserviert. Auch um den Abstieg bahnt sich ein Vierkampf an. Bleibt nur noch die Frage: Wer stellt sich den großen Favoriten in den Playoffs?

Bald sind schon zwei Drittel der laufenden ProA-Saison vorüber, und noch immer tobt der Kampf um die hinteren Playoff-Plätze. Während Jena, Vechta, Kirchheim und Gotha die ersten vier Plätze bereits fest reserviert zu haben scheinen, meldet hinter ihnen Woche für Woche ein neues Team Anspruch an, in der K.O.-Runde dabei sein zu wollen. Gesucht werden vier Mannschaften, die es mit den Aufstiegsfavoriten aufnehmen und ihre Saison über den März hinaus verlängern wollen. Von Hamburg bis Heidelberg, von Köln bis Baunach, ja sogar der Aufsteiger aus Hanau möchte in den verbliebenen Wochen noch mitmischen.

Opfer oder Gegner?

Währenddessen bahnt sich ein erbitterter Vierkampf in Sachen Abstieg an. Die ETB Wohnbau Baskets aus Essen kassierten am Wochenende die erwartete Niederlage in Jena und stehen nun, vor allem aufgrund des Punktabzugs, mitten im Abstiegskampf.

Seit zehn bzw. seit acht Spieltagen ohne Sieg – und damit schon etwas länger im Abwärtsstrudel – befinden sich Paderborn und Leverkusen. Besonders die direkten Duelle dieser Teams werden wohl am Ende den Unterschied machen und über den Verbleib in der ProA entscheiden. Nah dran an einer Überraschung waren die Bayer GIANTS schon an diesem Wochenende. Gegen Gotha spielten die Leverkusener lange auf Augenhöhe und ging mit einer Acht-Punkte-Führung ins Schlussviertel. Am Ende fehlte mal wieder das Quäntchen Glück.

Science City Jena

Die Top-Performer des Spieltags

Ja, was war das denn bitte, Leon Kratzer? Der 18-Jährige explodierte am Wochenende zu 34 Punkten, 16 Rebounds und fünf Blocks. Das macht mal eben eine Effektivität von +46! Wahnsinn. Die Dragons, die es auch sonst schon nicht leicht haben in dieser Saison, fanden einfach keine Gegenmittel gegen den jungen Big Man und kassierten insgesamt 108 Punkte. Kratzer unterstrich abermals sein riesengroßes Potenzial und wird mit dieser Performance auch beim großen Bruder in Bamberg für Aufsehen gesorgt haben.

Leon Kratzer_Bike-Cafe Messingschlager Baunach_Dennis Tinnon

Aufsehen erregend ist auch die Leistung der HEBEISEN White Wings in den letzten Wochen. Der Aufsteiger konnte sechs der letzten zehn Spiele gewinnen und war am Wochenende zum zweiten Mal auswärts erfolgreich. Bester Mann beim Spiel gegen die finke baskets war Robin Christen. Der Power Forward legte satte 25 Punkte auf, pflückte sich fünf Rebounds und traf 57 Prozent seiner Dreier (4/7).

Honorable Mentions: Besnik Bekteshi, Lakeem Jackson, Carlton Guyton

Die Ergebnisse des Wochenendes

Science City Jena – ETB Wohnbau Baskets Essen 83:68
McElroy (15 Punkte, 4 Assists, 2 Rebounds), Knight (13 P, 6 R, 2 A, 3 Blocks, 2 Steals) – Bowman (17 P, 7 R), Albrecht (15 P, 3 R)

Chemnitz NINERS – VfL Kirchheim Knights 63:68
Buss (20 P, 11 R), Matthews (14 P, 5 A, 6 R) – Bekteshi (17 P, 2 A, 3 R), Williams (8 P, 13 A, 5 R, 4 St)
Spielbericht

RheinStars Köln – Hamburg Towers 76:64
Jackson (21 P, 4 A, 6 R, 2 St), Jones (12 P, 6 R) – Roberson (14 P, 2 R), Ferguson (10 P, 5 R)
Spielbericht

finke baskets Paderborn – HEBEISEN White Wings Hanau 64:75
Vest (14 P, 2 A, 5 R, 2 St), Tufegdzich (14 A, 4 R) – Christen (25 P, 5 R), Pinkins (14 P, 10 R)

Baunach Young Pikes – Dragons Rhöndorf 108:65
Kratzer (34 P, 16 R, 5 Bl), Thiemann (22 P, 2 A, 9 R) – Carter (21 P, 3 A, 3 R, 3 St), Smith (10 P, 7 R)

RASTA Vechta – Gladiators Trier 88:62
Griffin (18 P, 3 A, 3 R), Medlock (10 P, 7 A, 5 R) – Ahelegbe (14 P, 5 A, 4 R), Raffington (9 P, 8 R)
Spielbericht

Bayer GIANTS Leverkusen – OeTTINGER Rockets Gotha 63:66
Kreklow (17 P, 5 A, 2 R, 3 St), Hulbin (16 P, 6 R) – Guyton (17 P, 3 A, 6 R, 1 Bl, 1 St), Lodders (5 P, 4 A, 7 R)
Spielbericht

MLP Academics Heidelberg – rent4office Nürnberg 83:91
Rockmann (15 P, 5 R), Kovacevic (14 P, 5 A, 3 R, 3 St) – Tucker Jr (18 P, 5 A, 7 R, 2 St), Theus (12 P, 9 A, 4 R, 4 St)

Tabelle

Backboard ProA Tabelle 19

Ausblick

30.01.2016, 19:00 Uhr: HEBEISEN White Wings Hanau – VfL Kirchheim Knights LIVE
30.01.2016, 19:00 Uhr: OeTTINGER Rockets Gotha – NINERS Chemnitz
30.01.2016, 19:00 Uhr: Dragons Rhöndorf – RASTA Vechta LIVE
30.01.2016, 19:30 Uhr: Hamburg Towers – finke baskets Paderborn LIVE
30.01.2016, 20:00 Uhr: Bayer GIANTS Leverkusen – Science City Jena
30.01.2016, 20:00 Uhr: Baunach Young Pikes – ETB Wohnbau Baskets Essen
31.01.2016, 17:00 Uhr: rent4office Nürnberg – RheinStars Köln
31.01.2016, 17:30 Uhr: Gladiators Trier – MLP Academics Heidelberg LIVE

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga

Das basketball.de Topspiel

31.01.2016, 17:30 Uhr: Gladiators Trier – MLP Academics Heidelberg LIVE

Trier und Heidelberg – welch klingende Namen in den Ohren von Basketballfans der letzten 50 Jahre. Während Heidelberg in den jungen Jahren der Basketball-Bundesliga neun Meistertitel zwischen 1957 und 1977 feierte, waren die Moselstädter zwischen 1990 und 2015 nicht aus der Beletage wegzudenken. Dabei gab es bisher erst ein einziges Aufeinandertreffen im Ligabetrieb. Nämlich das in der Hinrunde der laufenden ProA-Saison. Anfang November setzen sich die Academics in einem Herzschlagfinale mit 82:80 durch.

Das Gesicht der Baden-Württemberger hat sich allerdings in der Zwischenzeit deutlich geändert. Zuletzt standen nur noch acht Spieler vom Hinspiel im Kader. Topscorer Aaron Thomas und TJ Sapp verließen den Tabellensiebten, die außerdem das Karriereende von Ex-Nationalspieler Johannes Lischka verschmerzen mussten. Neu dafür im Team sind Ex-MBCler Hrvoje Kovacevic und der Rückkehrer Devin White. Doch auch bei Trier gab es personelle Wechsel. Zum Team von Marco van den Berg stießen John Eggleston und El-Amin-Kumpel Kwadzo Ahelegbe.

Trotz der vielen Wechsel ist auch im Januar 2016 noch ein hochspannendes Spiel zu erwarten. Nach 19 absolvierten Partien haben die Academics nur einen Sieg mehr als die Gladiators. Doch dieser Sieg macht in der Tabelle gleich einen Unterschied zwischen Platz sieben in den Playoffs und Platz zehn außerhalb der Playoffs aus. Ein Einschalten in den Livestream wird sich definitiv lohnen!

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