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Applaus für den Doppelspieltag

23.02.2016 || 10:44 Uhr von:
Chris Ensminger - Oettinger Rockets Gotha
Würde man den Doppelspieltag in einem Satz zusammenfassen, dann mit folgenden Worten: Vechta, Tabellenführer und Abstiegskampf. Aber auch im Mittelfeld ging es heiß her.

Wer erinnert sich noch daran, dass mal nicht Science City Jena von der Tabellenspitze grüßen konnte? Über drei Monate standen die Saalestädter am Platz an der Sonne, am letzten Doppelspieltag Anfang November hatten sie ihre Nachbarn aus Gotha abgelöst. Nun war Topfavorit Vechta im Spitzenspiel einfach eine Nummer zu groß. Auch wenn es knapp blieb, Jena schaffte es mit dem letzten Angriff nicht, sich den direkten Vergleich zu sichern, und rutschte auf Platz zwei ab. Mit ein bisschen Wut im Bauch fertigte das Harmsen-Team am Sonntag dann Heidelberg ab, das keinerlei Chancen hatte. Weiterhin im Gleichschritt mit Jena wandern die Kirchheim Knights, die am Freitag überraschend gegen Trier verloren, aber am Sonntag in Baunach ihren dezimierten Gegner dominierten. Damit haben der Zweite und Dritte 2016 an jedem Spieltag dasselbe Ergebnis eingefahren. Das wird sich nächste Woche aber ganz sicher ändern.

Guido Grünheid

Spannung an allen Enden

Den Ausrutscher Kirchheims konnte Gotha nutzen und rückte wieder auf 2 Zähler an die Schwaben heran. Das Ensminger-Team deklassierte erst Nürnberg und zeigte sich dann auch in Köln dominant. Diese beiden Teams stecken auch mitten im Kampf um die Playoff-Plätze. Sechs Spieltage vor Schluss liegen immer noch fünf Teams nur einen Sieg voneinander getrennt auf dem begehrten Playoff-Platz acht und den folgenden vier undankbaren Rängen. Nicht rund läuft es da vor allem bei Heidelberg und Köln. Beide Teams gingen sieglos aus dem Wochenende. Die RheinStars warten jetzt seit fünf Partien auf Erhöhung ihres Punktekontos. Bei Paderborns Livestream-Premiere erwies man sich als gute Gäste und ließ die Punkte an der Pader, wo die Baskets den größten Abstiegssorgen entkommen sind. Heidelberg war dagegen an der längsten Begegnung des Wochenendes beteiligt. Gegen Baunach brauchte es zwei Verlängerungen, ehe die Gäste den Sieg entführten und damit ihre Playoff-Hoffnungen aufrechterhalten. Während die Hanau White Wings nach zwei Siegen gegen die Kellerkinder und erfolgreichem Klassenerhalt jetzt von den Playoffs träumen können, müssen die NINERS Chemnitz um ebenjene bangen. Gegen die Konkurrenten Hamburg und Nürnberg versagten den Ostdeutschen in der Crunchtime erneut die Nerven. In Reichweite der fünf Teams liegen allerdings immer noch Trier und Nürnberg. Sie festigten mit einem (Nürnberg) bzw. zwei Siegen (Trier) ihre Postseason-Ambitionen, ebenso wie die Towers.

Spannung dazu auch wieder im Keller: Nach zehn Niederlagen in Serie feierte Leverkusen am Freitag beim 93:70-Sieg gegen den Tabellenletzten Rhöndorf den zweiten Erfolg in Serie. Damit stehen die Giants nun punktgleich mit den ETB Wohnbau Baskets. Nach einer herben Pleite in Hanau reichte es auch zuhause gegen Trier nicht zum bitter benötigten Erfolg. Leverkusen könnte mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen Paderborn aufs rettende Ufer springen. Zuletzt war der Rekordmeister auf diesem gewünschten Platz 14 im November. Als Jena sich an die Tabellenspitze schob, rutschte Leverkusen ans Ende ab.

Die Top-Performer des Doppelspieltages

That guy is on fire! 36 Punkte in Kirchheim und 22 Punkte in Essen. Vier Zähler und ein großer Schritt in Richtung Playoffs. Es war ein ziemlich perfektes Wochenende für Dwayne Evans von den Gladiators Trier. Auch in den beiden Wochen vorher stand ein Double-Double in den Statistiken. Der Februar kann also ganz klar als Evans-Monat notiert werden. Die Vorfreude auf das Treffen am kommenden Wochenende wird bei den Kölnern eher gering sein.

Bei Baunach reichte die Luft am Sonntag nach der doppelten Verlängerung in Heidelberg nicht mehr. Aber das Spiel am Freitag wird seine Notiz in der Saisonchronik finden. Ob der 18-jährige Tibor Taras schon einmal in seiner Karriere so lange auf dem Feld stand, ist nicht überliefert. Aber die letzten beiden Punkte im Spiel gehen auf seine Kappe. Wie schon 18 wichtige Zähler zuvor. Der Guard übernimmt Verantwortung. Und mit dem Namen Tibor hat man in Bamberg bekanntlich gute Erfahrungen.

Honorable Mentions: Dennis Heinzmann, Bazoumane Kone, Chase Adams, Virgil Matthews

Die Ergebnisse des Wochenendes

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – ETB Wohnbau Baskets Essen 98:76
Rhoad (15 Punkte, 6 Assists), Jackson-Cartwright (16 P) – Bowman (20 P), Johnson (15 P, 5 A)

Bayer Giants Leverkusen – Dragons Rhöndorf 93:70
Heinzmann (18 P, 13 Rebounds), Twiehoff (17 P, 7 R) – Carter (18 P, 7 R, 6 A), Schönborn (20 P, 7 R)

finke baskets – RheinStars Köln 83:75
Tufegdzich (26 P, 7 R), Schneiders (16 P, 13 R) – Jackson (23 P, 7 R), Downs (16 P)

NINERS Chemnitz – Hamburg Towers 77:81
Logins (15 P, 15 R), Matthews (9 P, 9 R, 12 A) – Kone (20 P, 8 R), Roberson (11 P)

MLP Academics Heidelberg – Baunach Young Pikes 90:94
Smithson (31 P, 11 A), Kovacevic (15 P, 6 R) – Thiemann (25 P, 13 R), Dumars (19 P, 8 R)

OeTTINGER Rockets Gotha – rent4office Nürnberg 81:48
Guyton (12 P, 9 R), Johnson (12 P, 10 R) – Fleischmann (11 P), Oehle (8 P)

VfL Kirchheim Knights – Gladiators Trier 82:92
Wild (9 P, 6 A), Rendleman (9 P) – Evans (36 P, 8 R), Schmitz (9 P, 12 A)

RASTA Vechta – Science City Jena 79:74
Medlock (23 P, 9 A), Standhardinger (6 P, 14 R) – Wendt (15 P), McElroy (13 P, 7 A)

 

ETB Wohnbau Baskets Essen – Gladiators Trier 69:79
Brown (12 P, 8 R), Johnson (18 P) – Evans (22 P, 11 R), Schmitz (12 P, 6 A)

rent4office Nürnberg – NINERS Chemnitz 89:84
Oehle (15 P, 10 R), Land (14 P, 6 R) – Logins (19 P), Matthews (16 P, 7 R)

finke baskets – RASTA Vechta 74:95
Adams (12 P), Daubner (19 P) – Griffin (26 P), Medlock (14 P, 7 A)

Science City Jena – MLP Academics Heidelberg 78:59
McElroy (17 P), Wendt (17 P) – Rockmann (15 P), Kovacevic (10 P)

Hamburg Towers – Bayer Giants Leverkusen 96:68
Williams (21 P, 8 R), Kone (11 P, 10 A) – Kreklow (19 P, 6 R), Heinzmann (7 P, 7 R)

RheinStars Köln – OeTTINGER Rockets Gotha 53:70
Jones (11 R), Jackson (13 P) – Razis (11 P, 10 A), Johnson (12 P, 10 R)

Baunach Young Pikes – VfL Kirchheim Knights 53:76
Kratzer (7 P, 6 R), Dumars (8 P) – Wild (11 P, 9 R), Williams (7 P)

Dragons Rhöndorf – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau 74:80
Smith (24 P, 6 R), Frankl-Maus (8 P, 9 A) – Jönke (8 P), Rhoad (11 P)

Tabelle

Tabelle ProA nach dem 24. Spieltag

Ausblick

27.02.2016, 19:00 Uhr: NINERS Chemnitz – RASTA Vechta
27.02.2016, 19:00 Uhr: OeTTINGER Rockets Gotha – Dragons Rhöndorf
27.02.2016, 19:00 Uhr: HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – Hamburg Towers
27.02.2016, 19:30 Uhr: rent4office Nürnberg – Baunach Young Pikes
27.02.2016, 19:30 Uhr: VfL Kirchheim Knights – Science City Jena
27.02.2016, 20:00 Uhr: Gladiators Trier – RheinStars Köln
28.02.2016, 16:00 Uhr: Bayer Giants Leverkusen – finke baskets
28.02.2016, 17:00 Uhr: MLP Academics Heidelberg – ETB Wohnbau Baskets Essen

LIVE-Spiele im Stream auf basketball.de, bereitgestellt von Sportdeutschland.TV und der 2. Basketball-Bundesliga

das basketball.de topspiel

27.02.2016, 19:30 Uhr: VfL Kirchheim Knights – Science City Jena LIVE

Es sind die Wochen der Wahrheit in der ProA. Noch sechs Spiele stehen auf dem Programm. Für Science City Jena hält der nächste Samstag bereits das nächste Spitzenspiel parat. Diesmal geht es zu den Kirchheim Knights, die noch ein gehöriges Wörtchen ganz oben mitreden möchten. Der direkte Vergleich gegen Jena und ein bisschen Glück, dann könnte noch Platz zwei winken.

Lars Wendt (Science City Jena) gegen die Kirchheim Knights

Doch das wird ein hartes Stück Arbeit. Das Hinspiel ging mit 83:67 an der Saale verloren. Nach einer Partie mit leichten Vorteilen für Jena war die letzte Viertelstunde die Zeit der Harmsen-Truppe. 40 Punkte knallten sie in anderthalb Vierteln aufs Parkett und erarbeiteten sich damit ein 16-Punkte-Polster zusätzlich zu ihren aktuell sechs Punkten Vorsprung in der Tabelle.

Beide Teams verfügen über Erfahrung und Talent auf den deutschen Positionen. Während bei Jena Wayne Bernard, Immanuel McElroy, Guido Grünheid und Lars Wendt aufhorchen lassen, sind bei Kirchheim die Namen von Dennis Tinnon, Richie Williams, Andreas Kronhardt und Besnik Bekteshi mit einigem ProA-Klang belegt. Die Zuschauer können sich also auf mindestens vierzig Minuten intensiven und guten Basketball freuen!

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