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Zu Gast in der fränkischen Metropole

Basketball ist immer noch Randsportart in “Fussballdeutschland”. Das Schöne daran ist, dass der kleine BBL-Fankreis in dieser Liebe für seine Sportart geeint ist. Für alle Basketballfreunde, die ihr Team auch auswärts unterstützen, bietet basketball.de seinen Auswärtsfanguide™ an. Dieser bietet einen Blick auf Halle, Verein und Stadt. Schön, dass ihr da seid!

Standort: Nürnberg

Halle

Das Thema Halle ist in Nürnberg etwas schwierig. Und während es Spielstätten in den ProA gibt, die aufgrund ihres Alters einen gewissen Charme versprühen, ist das hier nicht der Fall. Die genau Bezeichnung lautet „Halle des Berufsbildungszentrums Nürnberg“ – im Volksmund BBZ genannt. Von außen sieht das gute Stück aus wie eine Schulturnhalle und von innen ebenso. Niemand weiß wirklich, wie alt das Gebäude ist, es stammt aber offensichtlich aus den 60er oder 70er-Jahren und ist alles andere als ein Schmuckkästchen. Doch alles Klagen hilft nichts. Eine neue Halle ist nicht in Sicht und ein Umzug in die ARENA kommt aus verschiedenen – nachvollziehbaren – Gründen (Geld, Zuschauerzuspruch) nicht in Frage. Und so verwandelt sich die Mehrfachhalle rund 20 mal pro Spielzeit (inkl., Playoffs) in eine ProA-Spielstätte. Dauer ca. fünf Stunden, Kosten im vierstelligen Bereich. Was der Verein alle zwei Wochen daraus macht? Das Beste und noch ein bisschen mehr.

Die Halle fasst insgesamt 2.140 Zuschauer, an allen Seiten befinden sich Tribünen. Eine davon bietet rund 250 Gästefans Platz, die einen eigenen Zugang haben. Die Tickets werden an der Abendkasse angeboten und kosten 9,00 bzw. 7,00 Euro. Auch im Vorverkauf sind sie erhältlich, jeder Gastverein bekommt dazu einen entsprechenden Link für die Tickets im Block H zugeschickt. Im Block selbst herrsch freie Platzwahl. Die Kassen öffnen in der Regel eine Stunde vor Tip-off.

Mehr Informationen bietet die Homepage von rent4office Nürnberg: http://www.dein-team.net/tickets/

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

Die genaue Adresse lautet: Berliner Platz 26, 90489 Nürnberg. Eine Anfahrtsbeschreibung konnte man sich einst herunterladen, mittlerweile nicht mehr. Google-Maps sorgt da für Abhilfe. An sich ist die Halle recht zentrumsnah. Sie liegt aber am Rande eines Wohngebiets, was sich negativ auf die Parkmöglichkeiten auswirkt. Diese sind daher begrenzt. Ratsam ist eine frühe Anreise oder ein Umsteigen auf die Öffentlichen Verkehrsmittel, zum Beispiel die U-Bahn (Haltestelle Schoppershof – von dort aus sind es nur noch wenige Minuten zu Fuß. Wer sich verläuft, fragt einfach nach. Die Franken sind netter als ihr Ruf).

Anfahrt mit der U-Bahn:

– Von Nürnberg-Langwasser aus kommend: U1 bis Hauptbahnhof, von dort U2 Richtung Flughafen/U21 Ziegelstein bis Schoppershof.

– Von Fürth aus kommend: U1 bis Hbf, von dort aus U2 Richtung Flughafen/U21 Ziegelstein bis Schoppershof. – Von Röthenbach aus kommend: U2 oder U21 bis Schoppershof

– Vom Flughafen aus kommend: U2/U21 bis Schoppershof

Einen Plan des U-Bahnnetzes gibt es hier:

https://www.vag.de/fileadmin/user_upload/03_pdfs/02_verkehrsnetz/122013UBahnverlauf.pdf

Essen und Trinken

Wir haben schon festgestellt, dass es sich um eine Schulturnhalle handelt und da haben es die meisten Caterer schwer, einen Verkauf durchzuführen, dessen Optik weit von der eines Schulfestes entfernt liegt. Bei rent4office Nürnberg vertraut man seit dieser Saison auf einen Anbieter, der in der Innenstadt ein kleines Lokal betreibt und sich auf Suppen spezialisiert hat. Davon werden bei den Heimspielen in der Regel zwei verschiedene angeboten – in unterschiedlichen Größen, mit verschiedenen Beilagen. Außerdem gibt es Hotdogs, belegte Brötchen, ein paar Schokoriegel und Fruchtgummis. Die Preise sind ok. Offizieller Bierpartner ist seit der vergangenen Saison die Brauerei Kaiser Bräu. Folglich gibt es das gute Veldensteiner in verschiedenen Varianten und in der Regel gut gekühlt. Alkoholfreie Getränke stellt Sodenthaler, eine Tochter von Coca Cola. Von Wasser bis Apfelschorle über ACE bis hin zu Cola-Mix und einem Iso-Getränk ist alles dabei. Die Fans müssen jedoch Pfand für die Becher hinterlegen und schnell sein, wenn sie dieses nach dem Spiel wieder haben wollen.

Verein und Team

Den Nürnberger Basketball Club gibt es seit 2009 und er hat mit den Sellbytel Baskets (ehemals 1. Liga) und den Franken Hexern nichts mehr gemeinsam, lediglich ein kleines Image-Problem geerbt. Viele Nürnberger haben die Kooperation mit den Brose Baskets nicht vergessen und reagieren nach wie vor etwas dünnhäutig bei diesem Thema. Auch die Umbenennung in rent4office Nürnberg im vergangenen Jahr hat beim Anhang für wenig Begeisterung gesorgt. Der Verein sucht nach wie vor nach seiner Identität, nach einem Image. Solide Arbeit reicht da nicht aus, vor allem, wenn 10 Kilometer weiter der 1. FC Nürnberg – mittlerweile wieder mal in der 2. Liga – regelmäßig für Schlagzeilen sorgt, daneben die Ice Tigers spielen und seit einigen Monaten Erlanger Handballer in Nürnberg ihre Ligaspiele austragen. Wettbewerbsumfeld: Schwierig.

Wirft man einen Blick auf die Landkarte, dann stellt man fest, dass es nur drei Städte in Deutschland gibt die größer als Nürnberg sind und einen BBL-Verein stellen. Das wären Berlin, München und Frankfurt. Nicht nur darum will man mittelfristig in die 1. Liga, nimmt aber dafür nicht mehr die Brechstange zu Hilfe wie noch in den Vorjahren. Kontinuität und Nachhaltigkeit haben Naivität und Überheblichkeit abgelöst und mit Ralph Junge hat man seit der vergangenen Saison einen Mann in Nürnberg, der weiß, was er tut und bewiesen hat, dass er aus wenig viel machen kann. Was nicht bedeutet, dass der Halbfinaleinzug im vorangegangenen Jahr unter Benjamin Travnizek und das Erreichen der Playoffs 2012/2013 nichts waren. Ralph Junge will in den nächsten Jahren aufsteigen. Wenn die Rahmenbedingen stimmen, sollte das auch klappen.

Ein Blick in die fünfjährige Vergangenheit zeigt, dass der Club bis dato wohl kein sonderlich namhaftes Traditionsteam aufstellen könnte. Wer aber auf jeden Fall dabei wäre, ist Bastian Doreth. Immerhin.

Stadt

Nürnberg hat über 500.000 Einwohner und ist die zweitgrößte Stadt im Freistaat. Sie ist das Zentrum der „Metropolregion Nürnberg“, die sich bis nach Bamberg erstreckt und 3,5 Millionen Menschen eine Heimat bietet. Und Nürnberg ist mehr als Lebkuchen, Bratwürste und Reichsparteitags-Gelände. Die Stadt ist groß, aber nicht zu groß und glänzt vor allem durch ihre Altstadt, die hohe Lebensqualität und ihre Nähe zu Ausflugszielen wie der Fränkischen Schweiz und Wasserschutzgebieten wie dem Rothsee und dem Brombachsee. Doch genug Werbung für die Stadt, deren Verantwortlichen der Basketball in Nürnberg an sich egal ist. Wer dennoch mehr wissen will: http://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/index.html

basketball.de wünscht viel Vergnügen beim Aufenthalt in Nürnberg

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