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Bayer Giants Leverkusen

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GIANTS weiterhin ohne Glück und ohne Sieg

Bereits zu Beginn bekamen die etwa 500 Zuschauer überraschendes zu sehen. Giants-Coach Achim Kuczmann setzte auf drei einheimische Spieler in der Starting-Five: Olegas Legankovas, Michael Kuczmann und Center Dennis Heinzmann sollten es neben den Imports Drew Brandon und Roderick Camphor richten. Erstmalig spielte der Rekordmeister in der aktuellen Spielzeit 2015/16 nur mit zwei Ausländern in der ersten Fünf. Sein Gegenüber, Chris Ensminger, setzte wie schon in der Vorwoche auf sein Lineup bestehend aus Guyton, Razis, Gomila, Lawson und Johnson.

Rudi Völler sieht ausgeglichenes Spiel

Motivierter starteten, vor den Augen von Rudi Völler, die Hausherren in die Begegnung. Drew Brandon und Roderick Camphor erzielten die ersten beiden Körbe des Spiels und brachten die Rheinländer mit 4:0 in Front. Gotha, die bereits am Samstag nach Leverkusen gereist waren, brauchten trotzdem ein wenig Zeit, um sich zu klimatisieren. In der sechsten Spielminute gingen die Rockets erstmalig durch einen erfolgreichen Dreier von Jannik Lodders in Führung. Zwar gelang den GIANTS im Anschluss noch der Ausgleich (Dreipunktewurf durch Michael Kuczmann), aber Gotha war von nun an die stärkere Mannschaft: ein 9:0-Lauf bescherte den Gästen eine Führung von 9:18, die in Person von Joe Lawson mit einem Dreier kurz vor Ende des ersten Abschnitts auf 11:22 ausgebaut wurde.

Heinzmann Guyton Leverkusen GothaDie GIANTS schienen sich in der Folge gefangen zu haben. Der Rekordmeister ließ in der Offensive immer besser den Ball laufen und in der Verteidigung stellte Center Dennis Heinzmann die Rockets vor große Probleme. Nachdem Kreklow per Layup seine Mannschaft auf sieben Zähler heranbrachte (14. Spielminute), reagierte Gotha-Coach Ensminger mit einer Auszeit. Die Rockets schienen die Worte ihres Übungsleiters Ernst genommen zu haben. Carlton Guyton brachte die Leverkusener Defense nun ein ums andere Mal in Verlegenheit und erzielte vier schnelle Punkte in Serie. Absetzen konnte sich Gotha zwar nicht entscheidend, aber man hatte in der ersten Hälfte nie das Gefühl, dass das Spiel kippen würde. Mit 33:38 aus Sicht des Rekordmeisters ging es in die fünfzehnminütige Halbzeitpause.

Im dritten Viertel gelang Leverkusen dann der so wichtige „Turnaround“. Mit einigen guten Pässen setzte Aufbauspieler Drew Brandon seine Teamkollegen in Szene. Sei es per Pick’n’Roll oder Alley-Oop-Anspiel: der Point Guard der Riesen traf gute Entscheidungen und die Gäste fanden kein adäquates Mittel, um den ehemaligen Absolventen der Eastern Washington University in seinem Wirkungsradius einzuschränken. Die altehrwürdige Rundsporthalle in Leverkusen tobte, als der 19-jährige Daniel Merkens per Dreier den Vorsprung seiner Farben weiter ausbaute. Ganze 22 Zähler gelangen den Gastgebern in der dritten Spielperiode, während Gotha auf lediglich acht Punkte kam. Mit 52:44 ging es in den Schlussabschnitt.

„Keine Frage, wir haben es uns mit einem schlechten dritten Viertel unnötig schwergemacht, aber Moral bewiesen und das Spiel im vierten Viertel über die Defense gewonnen. Unterm Strich zählt natürlich vor allem der Sieg – zudem gab es auch einige positive Aspekte: Wir haben uns besonders in Sachen Rebounds wieder ein Stück verbessert und als Team am Ende, als es darauf ankam, einen guten Job gemacht!“ (Rockets-Coach, Chris Ensminger)

Frustration hier, Erleichterung da

Chris EnsmingerWas in der Folge passierte, ist nur schwer zu erklären: Die Rockets kamen, angeführt von Delvon Johnson und Marco Völler, Punkt für Punkt an die GIANTS heran, während diese vermehrt mit den Entscheidungen der Unparteiischen zu kämpfen hatten. Höhepunkt des Leverkusener Unmuts war dann ein technisches Foul gegen Achim Kuczmann. Bis zum Ende blieben die Giganten in Schlagdistanz und hatten beim Stand von 63:65 und 22 Sekunden Spielzeit noch die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Drew Brandon nahm sich ein Herz, zog zum Korb und wurde mit großem Körpereinsatz von Lawson gestoppt. Die Pfeifen der drei Unparteiischen blieben stumm und der ausbleibende Foulpfiff sorgte vor allem auf den Rängen für Unmut. Die anwesenden Zuschauer quittierten die Entscheidungen der Herren in Grau mit lautstarken Buh-Rufen, während sich Joe Lawson davon herzlich wenig beeindrucken ließ. Der Brettspieler packte sich den Rebound, wurde gefoult und brachte das Spiel an der Freiwurflinie nach Hause. Mit 63:66 erarbeiteten sich die Rockets einen knappen und wichtigen Sieg, der nach diesem Spielverlauf auch den Rheinländern gut zu Gesicht gestanden hätte.

„Wir sind natürlich frustriert, so ein Spiel hätten wir gerne gewonnen. Dass wir aber gegen solch einen Gegner so lange gekämpft und mit dem letzten Wurf sogar noch die Chance auf eine Verlängerung haben, muss man meiner Truppe hoch anrechnen.“ (Giants-Coach, Achim Kuczmann)

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