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Krimi in Erfurt – Merlins setzen sich durch

27.01.2017 || 13:52 Uhr von:
Für die Oettinger Rockets geht es aktuell bereits um eine Menge, denn mit Platz 6 in die Playoffs einzuziehen, muss das Minimalziel sein, um dem starken MBC und eben den diesmaligen Gegner, den Crailsheim Merlins, im Vi...

Für die Oettinger Rockets geht es aktuell bereits um eine Menge, denn mit Platz 6 in die Playoffs einzuziehen, muss das Minimalziel sein, um dem starken MBC und eben den diesmaligen Gegner, den Crailsheim Merlins, im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen. Tendenziell ist zu beobachten, dass die Rockets mit der Integration der neuen Spieler Watts, Mitchell und Grof gut vorankommen und das Team im Laufe der Saison an Qualität gewonnen hat.

Rockets mit defensiver Meisterleistung

In der ersten Hälfte konnten die Oettinger Rockets zeigen, welch großes Potential im Team steckt, denn man ließ nur 34 Punkte der Crailsheim Merlins zu. Das zeigte abermals, dass Ensmingers Team eine große Defensivstärke besitzt und durchaus in der Lage ist zu den Spitzenteams der Liga zu gehören. Da die Rockets in der ersten Hälfte selbst 42 Punkte erzielten, konnten sie diese dank einer sehr konzentrierten und zielstrebigen Leistung für sich entscheiden.

Die Merlins enttäuschten in der ersten Hälfte, fanden selten Mittel gegen die starke Defense der Raketen und hatten nach einem kurzen Lauf direkt zu Beginn des Spiels große Probleme den eigenen Rhythmus zu finden.

Quelle: Dr. Seydel/Oettinger Rockets

Ein Spiel auf Augenhöhe

Das dritte Viertel verlief auf sehr ähnlichem Niveau auf beiden Seiten und die Oettinger Rockets konnten trotz der Steigerung der Gäste die Führung lange Zeit für sich behaupten. In das letzte Viertel startete man mit einem Stand von 62:56 für das Heimteam.

Das letzte Viertel verlief dann sehr turbulent sowie hektisch samt der ein oder anderen kniffligen Entscheidung der Schiedsrichter. Entscheidend für den Ausgang des Spiels war allerdings, dass die Rockets den Faden in der Defensive verloren und die Merlins insbesondere in Person von Lee Dunn in großer Anzahl punkten konnten. Mitte des Schlussviertels übernahmen die Gäste die Führung, die sie auch in einer aufregenden Schlussphase und zwischenzeitlicher Aufholjagd der Rockets nicht wieder abgaben und sich am Ende mit zwei Punkten Vorsprung durchsetzen konnten.

Auf Rockets kommt weiterhin viel Arbeit zu, denn 51 Punkte (29 im 4. Viertel) in einem Viertel zu kassieren, wird Head Coach Ensminger gar nicht gefallen. Er äußerste sich nach dem Spiel enttäuscht: „Das ist hart für unsere Mannschaft. Wir haben gut gekämpft. Lagen gegen Ende mit neun Punkten hinten und haben dann im letzten Angriff den Ball bei nur noch zwei Punkten Rückstand“

Rein statistisch betrachtet zeigen sich der Werte beider Teams auch sehr ausgeglichen, denn sowohl die Field-Goal-Quote (Rockets: 53% Merlins: 51%) als auch die die Quote vom Perimeter (Rockets: 38% Merlins: 41%)  waren sehr ähnlich. Bei den Rebounds hatten die Oettinger Rockets mit 32:26 leicht die Nase vorn. Den effektivsten Spieler hatten ebenfalls die Hausherren auf ihrer Seite: Dane Watts erzielte 23 Punkte und steuerte neun Rebounds und drei Assists bei. Stärkster Akteur bei den Gästen war mit 28 Punkten, sechs Assists und vier Steals Christopher Lee Dunn.

Für die Rockets geht es ohne große Verschnaufpause auf ähnlichem Niveau bereits am Samstag in Kirchheim weiter. Die Merlins aus Crailsheim treffen ebenfalls am Samstag wieder auswärts auf die Gladiators aus Trier.

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