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Feuerwerk der Rockets in Dresden

20.02.2017 || 08:52 Uhr von:
David Hicks Oettinger Rockets in Dresden
Klare Verhältnisse. Auch wenn die Titans zwei der vier Spielabschnitte gewinnen können, steht am Ende ein souveräner Erfolg der ambitionierten Oettinger Rockets.

BBL Top Four, NBA All-Star Weekend, Doppelspieltag in der ProA – oder anders gesagt: die deutschen Basketballfans konnten sich an diesem Wochenende kaum retten vor ihrem Lieblingssport. Für die Oettinger Rockets stand am Sonntag bereits das dritte Spiel in sechs Tagen auf dem Programm, als sie beim Tabellenschlusslicht, den Dresden Titans gastierten. Nach zwei Siegen gegen Hanau und Paderborn wollte man die Siegesserie weiter ausbauen und Tabellenplatz 6 sichern. Für Dresden wiederum geht es in den verbleibenden Wochen nur noch um die goldene Ananas.

„Shooting lights out“

Gleich zu Beginn wirkten die Titans defensiv überfordert mit der Vielseitigkeit der Gäste. Sowohl unterm Korb durch Robert Oehle, als auch von draußen durch Scharfschütze Jacob Parker erarbeiteten sich die Rockets schnelle und einfache Punkte. Nach nicht einmal fünf Minuten stand es 5:17 aus Sicht der Dresdner. Insgesamt trafen die Thüringer 67% ihrer Feldwürfe und kamen auf 30 Punkte im ersten Viertel. Dabei saßen die Top-Scorer des Teams, Dane Watts und David Hicks, bis kurz vor Ende des Viertels sogar noch auf der Bank.


Auf Seiten der Sachsen spielten lediglich die US-Amerikaner RJ Price und Joseph Bertrand, die 9 der 17 Dresdner Punkte erzielten, von Beginn an mit. Die Abwesenheit von Big Man David Sturner, der an einer Augenverletzung laboriert, machte sich gegen den tiefbesetzten Rockets-Kader besonders schmerzlich bemerkbar.

Dresden kämpft, Rockets liefern

Erst Mitte des zweiten Spielabschnitts schafften es die Hausherren, dem Offensivfeuerwerk der Rockets etwas Einhalt zu gebieten. Die Jungs von Head Coach Liam Flynn schraubten die defensive Intensität in die Höhe und erarbeiteten sich mehrere eigene Punkte plus Boni an der Freiwurflinie. So konnte der Rückstand bis zur Halbzeit auf 12 Punkte (37:49) verkürzt und das zweite Viertel sogar gewonnen werden.

Nach der Pause glänzte zunächst wieder Oehle mit seinem dritten erfolgreichen „And-one“ und als Ballverteiler im Post. Head Coach Ivan Pavic hatte seine Jungs ermahnt, trotz der komfortablen Führung nicht nachlässig zu werden – und die gehorchten. Auch wenn Dresden erstmals im Spiel in mehreren aufeinanderfolgenden Angriffen zu Punkten kam, hielten die Rockets an ihrer starken Ballbewegung gepaart mit aggressiver Ganzfeldpresse fest.

Auch wenn die Oettinger Rockets nach fünf Dreiern im ersten Viertel nur einen einzigen weiteren im restlichen Spiel verwandeln konnten, erlangten die Dresden Titans zu keinem Zeitpunkt das Momentum. Der Rückstand wurde nie einstellig und gegen Ende merkte man beiden Mannschaften die Belastungen des Doppelspieltags etwas an. Die Thüringer fuhren unterm Strich einen ungefährdeten und mehr als verdienten 68:87-Auswärtssieg ein.

„Wir haben zuletzt viele knappe Niederlagen kassiert, aber ein Aufwärtstrend war bei uns definitiv zu erkennen. Daher schmerzt der deutliche Ausgang der Begegnung heute besonders. Wir haben den Spielbeginn völlig verschlafen, wodurch es gegen so eine starke Mannschaft natürlich schwierig wird zurückzukommen. Gotha hat es immer geschafft uns auf Abstand zu halten. Auch das zeichnet ein Spitzenteam aus. Wir haben einfach zu selten unser ganzes Potential abrufen können.“ (Titans Forward, Marc Nagora)

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Titan91
Titan91 20. Februar 2017 um 9:36 Uhr

„gegen Ende merkte man beiden Mannschaften die Belastungen des Doppelspieltags etwas an“ – dabei hatte Dresden gar keinen Doppelspieltag. Schlimm genug eigentlich.

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