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NINERS unterliegen Rockets im X-Mas-Game

20.12.2015 || 12:55 Uhr von:
Gotha Chemnitz Rockets NINERS
Mehr als 5.200 Zuschauer besuchten das X-Mas-Game der NINERS aus Chemnitz. Einen besseren Gast als die Gotha Rockets hätte man sich kaum wünschen können.

Am Ende waren die Rockets vielleicht dem Druck, vor einer besonderen Atmosphäre zu bestehen, besser gewachsen. Vielleicht hatten die Leistungsträger der NINERS um Virgil Matthews und Nate Buss in den letzten Wochen zu viele Minuten auf dem Feld gestanden und zu wenig Entlastung durch ihre Teamkollegen erfahren, um gegen Carlton Guyton & Co. über 40 Minuten bestehen zu können. Vielleicht. Sicher ist: Das X-Mas-Game in der mit 5.261 Zuschauern tobenden Chemnitz-Arena war ein überragendes Event, das allen Beteiligten als Highlight des Jahres 2015 in Erinnerung bleiben wird.

Schlaglichter

Auf den Punkt gebracht …

  • Heim- und Gästefans schaffen Gänsehaut-Atmosphäre
  • NINERS bis zur Halbzeit offensiv mit Oberwasser
  • Rockets verteidigen am Ende überragend
  • Riewer und Matthews zu MVPs gewählt

… mit dem Boxscore in der Hand

  • Rockets: mehr Steals (15) als Turnovers (14) und als Assists (13)
  • NINERS: erste Halbzeit 50% FG, zweite Halbzeit 33% FG
  • Guyton holt so viele Steals wie ganz Chemnitz (sieben)

Gotha Rockets Fans Chemnitz

Bis zur Halbzeit spielten NINERS und Rockets auf Augenhöhe, wobei Chemnitz immer einen Schritt schneller schien, bessere Würfe herausspielte und stets mit fünf Punkten in Führung lag. Chris Ensminer ließ mit Razis, Riewer und Woods ein ungewöhnliches Trio im Backcourt und auf dem Flügel starten und probierte ein neues Defensivsystem aus. Während MVP-Anwärter Virgil Matthews eng verteidigt und übergeben wurde, spielten die restlichen Verteidiger eine 2-2-Zone und switchten bei fast jedem Screen. In der Theorie ein gutes System, um gegen ein Team wie Chemnitz zu bestehen. Dennoch ergaben sich für die NINERS Lücken und viele offene Würfe, die vor allem aus den Ecken hochprozentig fielen.

Delvon Johnson GothaAb dem dritten Viertel hatten die Rockets das Spiel dann im Griff, eroberten in der Verteidigung Steal um Steal und kamen vor allem durch Guyton, Riewer und Lawson zu schnellen Punkten. Von einem 0:12-Lauf kämpften sich die Chemnitzer im dritten Viertel, angeführt von Neuzugang Dashaun Wiggins (16 Punkte, 63% FG), eindrucksvoll zurück. Mit dem tosenden Publikum im Rücken, das zu diesem Zeitpunkt den Lautstärkepegel ans Maximum trieb, flatterten den Sachsen im Schlussviertel dann die Nerven. Youngster Jonas Richter, dem Coach Pastore viel Einsatzzeit schenkte, unterliefen drei Ballverluste in kurzer Zeit und den gnadenlosen Rockets konnten auch die erfahrenen Matthews und Buss nichts mehr entgegensetzen. Von einem erneuten 16:0-Lauf der Gäste zum 59:79 erholten sich die NINERS nicht mehr.

Topscorer-Fokus

Carlton Guyton hatte in Chemnitz richtig Spaß. Der US-Guard war nicht nur für 17 Punkte zuständig und zelebrierte im Schlussviertel ein Shake’n’Bake-Festival – auch sieben (!) Steals gehen auf sein Konto.

Nathan Buss tauchte in der zweiten Halbzeit gänzlich ab (null Punkte, ein Rebound) und konnte seinem Team, ebenso wie Big-Man-Kollege Seiferth nicht mehr helfen.

Wir können mit der Hinrunde zufrieden sein. Das ein oder andere Spiel hätten wir vielleicht nich gewinnen müssen, aber zehn Siege und fünf Niederlagen ist okay. Wir mussten zehn neue Spieler integrieren und haben eine sehr junge Mannschaft. Ich möchte in der Rückrunde vor allem jeden Einzelnen und das Team als Ganzes besser machen. Ziel ist weiterhin das Erreichen der Playoffs. (Rockets-Coach, Chris Ensminger)

Pastore Wiggins Chemnitz NINERS

Wir hatten heute einen guten Start und die Starting Five hat produziert. Ingesamt hatten wir leider nicht die Teamleistung, die man braucht, um gegen ein so starkes Team wie Gotha zu gewinnen, das schon letztes Jahr um den Aufstieg in die BBL mitgespielt hat. Die Jungs haben alles gegeben, auch wenn der ein oder andere nicht an seine Leistungsgrenze kam. Vor allem für die jungen Spieler war das ein einmaliges Erlebnis und wir werden die heutigen Eindrücke gut aufbewahren. (NINERS-Coach Rodrigo Pastore)

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