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Warriors krönen sich zum NBA-Champion

13.06.2017 || 11:27 Uhr von:
Nach dem Einbruch in den letztjährigen Finals klettern die Golden State Warriors zurück auf den NBA-Thron. Das 4-1 bedeutet den zweiten Titel in drei Jahren.

„Wenn Kevin Durant der Trostpreis für die Niederlage war: Danke für die Niederlage, dann sind wir eben Meister in diesem Jahr!“ Draymond Green sprach auf der Siegerehrung in wenigen Worten aus, was das vergangene Jahr für die Golden State Warriors ausgemacht hat: der Einbruch in den Finals 2016 gegen die Cleveland Cavaliers, als selbst eine Führung von 3-1 nicht zum Titel gereicht hat. Der viel diskutierte und kritisierte Wechsel von Kevin Durant als Free Agent zu einem 73-Siege-Team. Und nun doch der Meistertitel – wieder in einer Endspielserie gegen die Cavs, die zweite Meisterschaft innerhalb der letzten drei Jahre.

Mit 129:120 gewannen die Warriors das fünfte Spiel gegen Cleveland, um die Serie mit 4-1 für sich zu entscheiden. Damit stellten die Warriors den NBA-Rekord der Los Angeles Lakers von 2001 ein: 16-1 lautet ihre Bilanz in den Playoffs 2017. Und Kevin Durant? Der wurde zum Finals-MVP gekürt: 39 Punkte bei einer Quote von 70 Prozent aus dem Feld, sieben Rebounds und fünf Assists legte der Forward im Meisterspiel auf. Ihm zur Seite stand Stephen Curry, der trotz schwacher Ausbeute von Downtown mit 34 Zählern, sechs Assists und zehn Assists glänzte.

Ein Jumper über LeBron James, ein Assist für Andre Iguodala für den Distanzwurf, ein stepback-Dreier, ein Dunk – Durant dominierte den Auftakt in den Schlussabschnitt. 14 Zähler legte er in den ersten sieben Minuten des Viertels auf und verhalf den Warriors dabei, eine zweistellige Führung zu behaupten.

Durants Duell mit James bestimmte derweil die gesamten Finals: Zwei der besten Spieler der Welt standen sich meist direkt gegenüber. James stand Durant auch diesmal in nichts nach und verbuchte 41 Punkte, 13 Rebounds sowie acht Assists. James ist der erste Spieler der NBA-Geschichte, der über eine Endspielserie ein Triple-Double verbucht hat (33,6 PpG, 11,6 RpG, 10,0 ApG).

Letztlich stellte sich das Team der Warriors aber als zu stark dar: Während Durant und Curry die Offensive bestimmte, präsentierten sich Klay Thompson, Draymond Green, Andre Iguodala und Co. als zu stark in ihren Rollen als Verteidiger oder Allrounder.

Drei Endspielteilnahmen in drei Jahren, zwei Titel, im letzten Jahr den NBA-Rekord von 73 Saisonsiegen. Dazu Durant als Trostpreis. Die Warriors sind dabei, eine Ära einzuläuten – wenn sie nicht dabei schon mittendrin sind.

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