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Homegrown-Regelung vorgeschlagen

29.03.2017 || 06:30 Uhr von:
Der Justiziar der Panthers Schwenningen hat in einem Interview die vorgeschlagene Local-Player-Reglung der ProB öffentlich gemacht.

In der offiziellen Pressemitteilung der Zweiten Basketball Bundesliga wurde über die angedachte Quotenreglung für die ProB-Saison 2017/18 noch geschwiegen (basketball.de berichtete). Nun hat Schwenningens Justiziar Matthias Busse im Interview mit der Augsburger Allgemeinen den Vorschlag der Liga an die Öffentlichkeit gebracht.

Für die ProB hat die Mitgliederversammlung wohl eine Art Homegrown-Reglung als Vorschlag ausgearbeitet. Statt wie bisher drei deutschen Spielern müssten dann immer drei Local-Player auf dem Feld stehen. Als Local-Player würden laut Busse Spieler gelten, die entweder bis zu ihrem 15. Lebensjahr mindestens für ein Jahr oder zwischen ihrem 15. und 19. Lebensjahr für mindestens drei Jahre bei einem deutschen Verein ausgebildet wurden. Als Beispiel für einen Local-Player ist Anton Gavel aufzuführen. Der Slowake kam mit 15 Jahren nach Karlsruhe und spielte dort vier Jahre.

Kleine Änderung, keine Ende des Streits in Sicht

Außerdem sollen in der kommenden Saison nur noch zwei Nicht-EU-Ausländer im Kader stehen dürfen. Die Kaderplätze waren in dieser Saison nicht limitiert. Ein Jahr später soll die Anzahl an möglichen US-Amerikanern und anderen Nicht-EU-Ausländern auf einen Kaderplatz begrenzt werden. Diese Reglung soll auch für die ProA gelten, in der an der bestehenden Deutschenquote (immer zwei auf dem Feld) nichts geändert werden soll.

Eine Beendigung des Konfliktes scheint durch den neuen Vorschlag nicht in Aussicht. Busse kündigte an, auch gegen eine Local-Player-Quote vorgehen zu wollen. Sie benachteilige weiterhin die normalen EU-Arbeitnehmer. Zwar habe die Liga den Schwenningen Panthers ein Gespräch am 27. April angeboten, sollte die Quote allerdings beschlossen werden, wird eine Klage der Panthers folgen. Ein Problem im gesamten Thema ist das Datum des 15. April, der das Ende der Bewerbungsfrist für die Lizenzen in der Zweiten Basketball-Bundesliga markiert.

[Kommentar: Wo kein Kläger, da kein Richter!]

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