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Ludwigsburg und Oldenburg erreichen Champions League-Playoffs

17.01.2018 || 07:35 Uhr von:
Adam Waleskowski MHP RIESEN Ludwigsburg
Die MHP RIESEN Ludwigsburg sind nach einem 84:68-Sieg gegen Ventspils vorzeitig in die Playoffs der Basketball Champions League eingezogen. Dies gelang auch den EWE Baskets Oldenburg trotz einer 85:65-Niederlage in Murcia.

Ein starkes drittes Viertel hat die MHP RIESEN Ludwigsburg gegen BK Ventspils auf die Siegerstraße und damit in die Playoffs gebracht. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und endete dementsprechend mit nur einem Punkt Differenz. Mit einem 15:2-Lauf zeigten die Ludwigsburger bereits in der direkten Folge, dass sie ein ernstzunehmender Kandidat auf das Final Four im Wettbewerb sind. Erst nach 6:15 Minuten gelang den Letten der zweite Korb des zweiten Viertels, der einen 10:0-Lauf einleitete. Zur Halbzeit führten die Schwaben knapp mit 38:33.

Die zweite Halbzeit brachte den Gästen erneut 3:10 Minuten lang nichts Zählbares. In dieser Zeit hatten sich die RIESEN vorentscheidend auf 50:35 abgesetzt. Mit einem weiteren 9:0-Lauf gegen Ende des Abschnitts enteilten sie Ventspils endgültig. Trotz nur noch 12 Punkten im Schlussviertel geriet der neunte Sieg in der Champions Leauge nicht mehr in Gefahr.

Durch den Sieg gegen den Tabellenfünften haben die Ludwigsburger den Einzug in die Playoffs sicher und brauchen nur noch einen Sieg um den zweiten Platz zu sichern. Dwayne Evans überzeugte mit 20 Punkten, die er mit acht Feldkörben aus elf Versuchen erzielte. Justin Sears steuerte 13 Punkte und 6 Rebounds bei. Thomas Walkup zeigte seine Allround-Fähigkeiten mit 11 Punkten, 7 Assists und 5 Rebounds. Bei den Gästen wurde Ingus Jakovics mit 17 Punkten Topscorer. In der nächsten Woche reist Ludwigsburg nach Chalon.

Ohne Erfolgserlebnis kehrten die EWE Baskets Oldenburg aus Spanien zurück. Bei UCAM Murcia liefen die Norddeutschen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Schnell führten die Gastgeber 10:2 und ließen sich auch durch fünf Punkte in Serie von Philipp Schwethelm nicht aus dem Konzept bringen. Der Dreier des ehemaligen Nationalspielers in dieser Sequenz sollte der einzige Distanztreffer der Oldenburger an diesem Abend bleiben. Nach dem 19:10 zum Viertelende war es immer wieder Ovie Soko (27 Punkte, 11 Rebounds) der Murcia auf der Siegerstraße hielt. Zur Mitte des Viertels hatten die Spanier den Vorsprung auf 33:16 erhöht und büßten diesen bis zur Halbzeit (40:28) auch nur leicht ein.

Im dritten Viertel zeigten die Oldenburger dann ihr offensives Potential und erarbeiteten sich immer wieder Freiwürfe. 25:22 gewann der deutsche Vizemeister den Abschnitt, an dessen Ende Murcias Headcoach Ibon Navarro nach zwei technischen Fouls die Halle verlassen musste. Nach einem weiteren technischen Foul zu Beginn des Schlussviertels waren die Gäste auf acht Punkte Abstand herangekommen. Doch ohne ihre beiden Big Men Maxime De Zeeuw (verletzt) und Rasid Mahalbasic (krank) konnten sie den Rückstand nicht weiter verkürzen. Murcia erlaubte den Baskets nur noch 12 Punkte und sicherte sich den wichtigen 85:65-Erfolg.

In der Partie mit nur 18 Assists (Murcia 12, Oldenburg 6) war wieder einmal Rickey Paulding mit 14 Punkten bester Scorer seines Teams. Mickey McConnell kam auf 12 Zähler. Durch die Niederlagen von Hapoel Holon und Dinamo Sassari steht trotzdem fest, dass Oldenburg in die Playoffs der Champions League einzieht. Sassari als Fünfter hat drei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde ebenso viele Siege Rückstand auf Oldenburg. Da die Norddeutschen den direkten Vergleich gewonnen haben und in allen möglichen Dreiervergleichen nicht auf dem letzten Platz stehen, ist der Playoff-Einzug sicher. In der kommenden Woche empfangen die EWE Baskets den ungeschlagenen Tabellenführer aus Monaco.

Aus deutscher Sicht komplettieren medi bayreuth und die Telekom Baskets Bonn den elften Spieltag. Am Mittwoch empfängt Bayreuth Spitzenreiter Banvit BK in der Oberfrankenhalle. In der engen Gruppe C zählt jeder Sieg, da fünf Teams bereits fünf- oder sechsmal erfolgreich vom Parkett gingen. Die Telekom Baskets Bonn treffen auf Aris Thessaloniki, die mit einem Sieg Vorsprung einen Platz vor den Nordrhein-Westfalen stehen. Das Hinspiel hatte das Team um Julian Gamble 75:69 in Griechenland gewonnen.

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