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Deutscher Start ins Top 16 misslungen

03.01.2018 || 15:09 Uhr von:

Die beiden deutschen Teams, die sich fürs EuroCup-Top 16 qualifiziert haben, sind mit Niederlagen in die Gruppenphase gestartet.

Fiat Turin – FC Bayern München 90:76

Überraschend war die Niederlage der Bayern in Turin. Zur Mitte des ersten Viertels schafften es die Gastgeber sich einen ersten Vorsprung zu erspielen, den sie nicht mehr einbüßen sollten. Ohne den ihren besten Rebounder Trevor Mbakwe hatten die Italiener zwar Nachteile beim Sichern der Abpraller, doch zeigten die bisher stärkste Zweierquote der gesamten EuroCup-Saison. Kein Team hat mehr als 73,7 Prozent aus dem Gebiet bis zur 6,75 Meter-Linie getroffen. Die Münchner leisteten sich dazu bereits 14 Turnover bis zur Halbzeit, die zum 32:46-Rückstand führten.

Das Team von Sasa Djordjevic traf zudem nur sechs von 22 Dreierversuchen. Kurz vor Ende des dritten und zur Mitte des vierten Viertels reduzierte der deutsche Vertreter den Rückstand zwar jeweils auf zehn Punkte, doch Turin wusste zu antworten. Bester Scorer der Bayern war Devin Booker, der mit 17 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double einfuhr. Auch Reggie Redding stach positiv aus dem Team heraus, er kam auf 10 Punkte, 8 Rebounds und 6 Assists. Turins Diante Garrett wurde Topscorer der Partie mit 21 Punkten, zu denen er noch 8 Rebounds und 6 Assists hinzufügte.

Herbalife Gran Canaria – ALBA Berlin 100:81

Ohne Chance ist ALBA Berlin in das Jahr 2018 gestartet. Auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria konnten die Berliner nur ein halbes Viertel mithalten, ehe das ehemalige Team von Coach Aito davonziehen konnte. Bis zur Halbzeit hielt sich der Rückstand der Albatrosse allerdings noch im Rahmen, auch wenn das 53:38 wenig Hoffnung auf Besserung machte. Doch mit einem viertelübergreifenden 15:0-Lauf gingen die Spanier mit 28 Punkten in Führung. Der folgende 10:0-Lauf der Gäste wirkte sich kaum aus, Gran Canaria konterte auf den Fuß und sorgte für die frühe Vorentscheidung.

Gleich fünf Akteure von den Kanaren punkteten zweistellig. Israels Nationalspieler Gal Mekel traf mit 19 Punkten am erfolgreichsten. Der junge Schwede Marcus Eriksson traf alle vier Dreier und spielte damit stellvertretend für das ganze Team, dass elfmal von jenseits der Dreierlinie traf bei 20 Versuchen. Die Berliner konnten zwar 19 Offensivrebounds einsammeln, doch verwerteten diese zu selten. Der Garant, dass es nicht noch deutlicher wurde, war Luke Sikma, der 27 Punkte erzielte und dabei nur einen Wurf aus dem Feld nicht einnetzte. Dazu holte der Power Forward 7 Rebounds.

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