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Wichtige Champions League-Siege für Bayreuth und Oldenburg

21.12.2017 || 11:30 Uhr von:
James Robinson
medi bayreuth und die EWE Baskets Oldenburg konnten wichtige Siege in der Basketball Champions League einfahren. Die Oberfranken setzten sich in Strasbourg durch, während Oldenburg zuhause Sassari in die Schrank wies.

SIG Strasbourg – medi bayreuth 77:82

medi bayreuth konnte den sechsten Sieg in der Champions League-Gruppe C bejubeln. Nach dem knappen 82:80-Verlängerungserfolg im Hinspiel, gewannen die Oberfranken in Frankreich dieses mal die enge Partie in regulärerer Spielzeit.

5:3 lagen die Gastgeber vorne und dann übernahm Bayreuth das Spielgeschehen. Mit einer starken Mannschaftsleistung gelang es dem Team von Raoul Korner eine Führung zu etablieren. Nach dem 17:27 zum Ende des Viertels baute der BBL-Vertreter die Führung sogar auf 19 Punkte aus. Dass Strasbourg um Topscorer David Logan (20 Punkte) nicht umsonst zuletzt in der französischen Liga eines der Topteams war, zeigte sich noch vor der Pause mit einem 11:2-Lauf. Doch die Oberfranken konterten nach dem Seitenwechsel und erspielten sich mit acht unbeantworteten Punkten die 32:52-Führung. Nun setzten die Gastgeber zur erneuten Aufholjagd an, die Bayreuth mit guten Phasen immer wieder verzögern konnte. Aufhalten ließ sie sich allerdings nicht, 2:43 Minuten vor dem Ende glichen die Franzosen aus. Doch James Robsinson und Gabe York übernahmen in der Crunchtime Verantwortung und führten Bayreuth zum 77:82-Erfolg.

Die beiden US-Amerikaner stachen aus der starken Teamleistung mit 21 Punkten für Robsinson und 19 für York heraus. Raoul Korner sagte nach der Partie: „Wir haben viele Fehler, die wir in Ludwigsburg gemacht haben, nicht wiederholt. In der Crunch Time haben wir dann die Big Plays gemacht und sind als Team aufgetreten. Auf die gesamte Spielzeit gesehen hat die konstanter spielende Mannschaft gewonnen.“ Mit dem sechsten Sieg springt Bayreuth auf den zweiten Tabellenplatz und ist damit punktgleich mit Tabellenführer Banvit. Ausruhen können sich die Oberfranken darauf nicht, denn auf Platz 3 bis 6 stehen vier Teams, die jeweils fünf Siege aufweisen können.

 EWE Baskets Oldenburg – Dinamo Sassari 90:72

Auch die EWE Baskets konnten am neunten Spieltag den sechsten Sieg der laufenden Champions League-Saison einfahren. Der Sieg gegen das italienische Team bedeutet für die Niedersachsen zudem den direkten Vergleich und ein Polster von zwei Siegen auf den ersten Nicht-Playoffplatz.

Im ersten Viertel war die Partie noch ausgeglichen und die Sarden zeigte ihre Präsenz mit sechs Offensivrebounds. Der ehemalige Braunschweiger Dyshawn Pierre, mit 16 Punkten Topscorer seines Teams, verkürzte zur Mitte des zweiten Viertels nochmal auf 29:28, ehe Oldenburg das Spiel unter Kontrolle bekam. Ein 18:5-Lauf beendete die erste Halbzeit in der kleinen EWE Arena. Bei Oldenburg spielten alleine Mickey McConnell (8) und Rasid Mahalbasic (7) einen Assist nach dem anderen. Philipp Schwethelm sorgte 13 Minuten vor dem Ende mit einem Dreier für die erste Führung von über 20 Punkten. Auch wenn die Offensive in der Folge etwas ihren Rhythmus verlor, so blieb Oldenburg im dritten Spiel in Folge defensiv stabil. Am Ende stand ein ungefährdeter 90:72-Sieg auf der Anzeigetafel.

Wieder einmal überragend agierte dabei Rickey Paulding. Neben seinen 25 Punkten sorgte er mit einem Alley-Oop-Dunk nach dem Pass von der Mittelinie für das Highlight des Abends. Ihm folgten in einem ausgeglichenen Team Maxime De Zeeuw und Philipp Schwethelm mit jeweils 10 Punkten. Oldenburgs Headcoach Mladen Drijencic sagte nach der Partie: „Wir hatten heute ein sehr wichtiges Spiel. Sassari hatte zuletzt einen starken Lauf von sieben Siegen in Folge. Es war sehr wichtig, dass wir unseren Vorteil aus dem Hinspiel verteidigt haben. Wir haben es mit viel Autorität und Selbstvertrauen heute geschafft. Wir haben Bamforth und Hatcher bei jeweils vier Punkten gehalten, das war ein wichtiger Schlüssel zum Sieg.“ Hinter dem ungeschlagenen AS Monaco liegen die Norddeutschen nun auf dem zweiten Platz der Gruppe A. Am 9. Januar geht es nach einer kurzen Pause mit einem weiteren wichtigen Spiel weiter. Oldenburg reist dann zum Pinar Karsiyaka, die mit der selben Bilanz wie die Baskets auf dem dritten Rang stehen. Das Hinspiel gewannen Rickey Paulding und Co 96:82.

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