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Bayern scheidet aus – Ludwigsburg ist weiter

09.03.2017 || 11:22 Uhr von:

Ein Do-or-Die in eigener Halle, das erste Spiel an gleicher Stätte gewonnen – der FC Bayern würde die Voraussetzungen wohl wieder genauso wählen. Dennoch hat es im Eurocup-Viertelfinale gegen Unicaja Malaga nicht gereicht. Mit 69:74 ging das entscheidende dritte Spiel der Serie verloren.

Besser machten es die MHP RIESEN Ludwigsburg. Zwar verloren sie das Rückspiel des Achtelfinals in der FIBA Basketball Champions League gegen Neptunas Klaipeda mit 52:58, qualifizierten sich aber dennoch für die Runde der letzten Acht.

Im FIBA Europe Cup haben zudem die Telekom Baskets Bonn ihr Viertelfinal-Hinspiel gegen den israelischen Vertreter Ironi Nahariya zuhause mit 89:68 gewonnen und damit glänzende Aussichten für das Rückspiel in Israel.

Nedovic schmeißt die Bayern raus

Too little, too late – der Slogan für diese Niederlage der Bayern vor heimischem Publikum. Die Münchner starteten eiskalt in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Zwar steckten die Bayern niemals auf und kamen sowohl im zweiten als auch im dritten Viertel zurück und schnupperten an der Führung, doch Malaga hatte immer die passende Lösung parat. Die hieß meistens Nemanja Nedovic. Mit 21 Punkten war er der Topscorer der Partie. Trotz seiner Leistung hatten die Münchner auch kurz vor Ende noch Möglichkeiten. Eine Minute vor Ende verkürzte Reggie Redding (15 Punkte) auf drei Punkte Rückstand, doch den Bayern gelang es anschließend dreimal in Folge nicht, den Ball im Korb unterzubringen.

Bei den Bayern überzeugte neben Redding Vladimir Lucic mit 13 Punkten und Bryce Taylor mit 11. Maxi Kleber kam auf 9 Punkte und 10 Rebounds, doch die anderen Big Men blieben vieles schuldig. Devin Booker und Maik Zirbes erzielten jeweils nur 4 Punkte und griffen gemeinsam 6 Rebounds – zu wenig am Ende. Malaga trifft im Halbfinale nun auf Lokomotiv Kuban.

Ludwigsburg steht im Viertelfinale

Mit 12 Punkten Vorsprung gingen die Ludwigsburger ins Rückspiel nach Litauen, und von Beginn an lief das Spiel nach Plan. Scoring war für beide Seiten eine Herausforderung – kein Team traf auch nur ein Fünftel seiner Dreierversuche. So war ein Weiterkommen der Schwaben nie ernsthaft in Gefahr. Noch gut drei Minuten vor Schluss hielten die RIESEN einen Vorsprung von fünf Punkten, bevor sie die Zügel ein wenig schleifen ließen und den Vorsprung aus dem Hinspiel verwalteten.

Topscorer der Ludwigsburger war Tekele Cotton mit 12 Punkten. Er kam allerdings auch auf 9 Turnover. Ludwigsburg darf sich auf das Viertelfinale freuen, wie dieses Weiterkommen zustande gekommen ist, kann ihnen zurecht egal sein. 19 Ballverluste, eine Wurfquote von 32,8 Prozent und drei getroffene Dreier bei 16 Versuchen werden dem Team nicht mehr häufig Freude bereiten. Neptunas Klaipeda kam dankenswerterweise sogar nur auf 25,4 Prozent aus dem Feld und quälte das heimische Publikum mit 29 Dreierversuchen, von denen fünf ihr Ziel fanden.

Gamble bereitet Bonns Weiterkommen vor

Die Big Men von Ironi Nahariya dürften heute Nacht von Julian Gamble geträumt haben. Der Bonner hatte mit 25 Punkten und 14 Rebounds entscheidenden Anteil am deutlichen Sieg der Baskets gegen Nahariya. Dabei traf er 10 seiner 11 Versuchen aus dem Feld. Schon nach dem ersten Viertel stand es 25:5 für die Bonner, und damit war die Messe in diesem Viertelfinal-Hinspiel des Europe Cups im Grunde genommen gelesen.

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