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Bamberg schockt Barcelona mit Wahnsinns-Comeback

16.11.2017 || 01:09 Uhr von:
26 Punkte Rückstand nach zehn Minuten und am Ende des Tages feiert Brose Bamberg vor 8000 Zuschauern in Nürnberg einen unglaublichen EuroLeague-Sieg gegen den FC Barcelona.

Besser hätte das Gastspiel von Brose Bamberg in Nürnberg für Mannschaft und Fans wohl nicht laufen können. Vor allem weil bereits nach dem ersten Viertel gegen den FC Barcelona, die Stimmung in der Arena Nürnberger Versicherungen einen Tiefpunkt erreicht hatte. Mit 38:12 dominierten die Spanier den ersten Spielabschnitt nach Belieben und spielten die Bamberger regelrecht an die Wand.

„Wenn ich meine Spieler im ersten Viertel nach ihren Namen gefragt hätte, hätten sie die Frage wohl falsch beantwortet“, beschrieb Trainer Andrea Trinchieri den mentalen Zustand seiner Mannschaft im ersten Viertel. Für viele Zuschauer war ein positives Ende des Ausfluges nach Nürnberg schon nicht mehr denkbar, auch weil der Ex-Bamberger Rakim Sanders (bereits 11 Punkte) nicht zu stoppen war. Doch die Mannschaft kämpfte ab dem zweiten Viertel aufopferungsvoll und konnte den Rückstand irgendwie Stück für Stück verkleinern.

Nach einem zwölf Punkte-Rückstand zur Pause witterten die Bamberger endgültig die Chance auf ein Comeback und legten die wohl bislang beste Halbzeit der Saison auf das Parkett. In der Offensive war es vor allem Dorell Wright der nach der Halbzeit Verantwortung übernahm und am Ende mit 16 Punkten Topscorer der Gastgeber werden sollte.

Auf der anderen Seite des Feldes avancierten Bryce Taylor und Augustine Rubit zu gnadenlosen Verteidigern. Letzterer stellte den im ersten Viertel noch nicht in den Griff zu bekommenden Gäste-Center und ehemaligen NBA-Profi Kevin Seraphin quasi im Alleingang kalt. Überhaupt präsentierte Brose Bamberg in den Viertel zwei, drei und vier eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit.

„That’s what you live for as an athlete, as a basketball player. The atmosphere was crazy“ (Dorell Wright)

In der entscheidenden Phase des letzten Viertels war es dann der Alt-Meister Nikos Zisis der das Team schulterte. Wobei „alt“ in diesem Zusammenhang wohl der falsche Begriff ist. Zisis traf die entscheidenden Würfe und zeigte einmal mehr wie wichtig er für die Bamberger Mannschaft sein kann. Am Ende gewinnt Brose Bamberg ein vollkommen verrücktes EuroLeague-Spiel gegen den FC Barcelona Lassa mit 84:81. Mit einer Bilanz von 4-3 stehen die Oberfranken jetzt auf Platz neun der Tabelle und sind mitten drin im Kampf um die Playoffs.

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