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Durchwachsenes Eurocamp für deutsche Talente

12.06.2017 || 19:07 Uhr von:
Eurocamp
Beim adidas Eurocamp treffen sich Jahr für Jahr die besten Talente Europas, der anstehenden Draft-Lehrgänge. basketball.de wirft einen Blick auf die deutschen Teilnehmer und die internationalen NBBL-Spieler.

Am vergangenen Wochenende fand in Treviso das alljährliche adidas Eurocamp statt. Als deutsche Vertreter waren Louis Olinde, Kostja Mushidi, Karim Jallow, Richard Freudenberg und Isaac Bonga dabei. Außerdem waren von deutschen NBBL-Teams Arnolas Kulboka und Amar Gegic am Start und Luc Van Slooten sowie Kay Bruhnke standen im Aufgebot der Next Generation-Auswahlen.

Die Deutschen beim Eurocamp

Der Neu-Frankfurter Richard Freudenberg (1998, F, FRAPORT SKYLINERS, 203cm) stand bei zwei Spielen auf dem Parkett. Mit Team 2 unterlag er nach vier mal zehn Minuten mit laufender Uhr 27:43. Sieben Punkte steuerte Freudenberg bei drei Treffern bei neun Versuchen aus dem Feld bei. Im zweiten Spiel, mit veränderten Teams und in normaler Spielzeit konnte er keinen Wurf aus dem Feld treffen, allerdings trotzdem zwei Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists in 20 Minuten erzielen.

Sein zukünftiger Teamkollege Isaac Bonga (1999, G, FRAPORT SKYLINERS, 202cm) durfte dreimal ran, kam dabei insgesamt auf zehn Punkte (5/14 FG) und verteilte neun Assists. Hierbei wurde das erste Spiel mit laufender Uhr und die späteren beiden mit normaler Zeitmessung gespielt. Die Einschätzungen von Experten vor Ort über ihn beim Camp gehen allerdings etwas auseinander.

Für Karim Jallow (1997, G/F, FC Bayern Basketball, 197cm) gab es zwei Siege in zwei Spielen. Im ersten Spiel mit laufender Uhr durfte er direkt 30 Minuten spielen und konnte dabei vier Punkte und einen Rebound verzeichnen. Im zweiten Spiel bekam er 23 Minuten Einsatzzeit und konnte seine Ausbeute auf neun Punkte und fünf Rebounds steigern. Die beiden Körbe aus dem ersten Spiel der #44 im Trikot mit mehr blau waren dafür umso sehenswerter.

Kostja Mushidi (1998, G/F, KK Mega Leks, 196cm) spielte am Donnerstag noch sein letztes Ligaspiel in Serbien und verpasste so den ersten Turniertag in Treviso. Dabei zeigte er in beiden Spielen mit regulärer Spielzeit ordentliche Leistungen. Im ersten Spiel legte er sieben Punkte und zwei Rebounds in 20 Minuten auf, im zweiten Spiel konnte er die Werte auf zehn Punkte, einen Rebound, drei Assists und zwei Steals in 16 Minuten steigern. Seine Teams gewannen beide Spiele deutlich. Beeindruckend war auch seine Reichweite von 2,65m.

Während Brose Bamberg in der Heimat die dritte Meisterschaft in Serie feierte, durfte sich Louis Olinde (1998, F/G, Brose Bamberg, 205cm) beim Eurocamp präsentieren. Im ersten Spiel (laufende Uhr) spielte er 28 Minuten und kam auf zwei Punkte und zwei Rebounds. Am Sonntagnachmittag erzielte er 13 Punkte mit fünf Treffern bei sieben Versuchen aus dem Feld. In 19 Minuten sammelte er außerdem vier Rebounds ein.

The next Generation

Seit 2013 gibt es für die Spieler unter 16 ebenfalls die Gelegenheit sich beim Eurocamp zu präsentieren. Aus deutscher Sicht nahmen diesmal Luc Van Slooten (2002, F, Young Rasta Dragons) und Kay Bruhnke (2001, F, Brose Bamberg) teil. Der jüngere Van Slooten kam im Spiel, das über die vollen vier mal zehn Minuten ging, in 20 Minuten zum Einsatz und erzielte acht Punkte (3/12 FG), vier Rebounds, einen Assist und einen Block. Beide wurden für das The Path Camp ausgewählt.

NBBL-Spieler beim Eurocamp

Zwei internationale Talente von Brose Bamberg und dem FC Bayern Basketball nahmen ebenfalls am Eurocamp teil. Für Arnoldas Kulboka (Litauen, 1998, F, Brose Bamberg) lief das Camp gemischt. Einen, zwei und acht Punkte konnte er erzielen, bei nur zwei erolgreichen Würfen und 13 Versuchen. Bei den Dreipunkte-Würfen zeigte Kulboka allerdings eine gute Leistung. Rund um das Camp gab es sowohl die Meldung, dass er seine Meldung zum NBA Draft 2017 zurückziehen wird, als auch Gerüchte über eine mögliche Ausleihe von Bamberg nach Italien.

Amar Gegic (Bosnien und Herzegowina, 1998, G, FC Bayern Basketball) kam bei drei Spielen zum Einsatz. Das erste Spiel mit laufender Uhr endete mit zwei Punkten, einem Rebound und zwei Assists. Ab der zweiten Partie wurde auch hier die Uhr regulär gestoppt und Gegic kam dabei auf acht Punkte, drei Assists und zwei Steals. Im letzten Spiel legte der gebürtige Stuttgarter noch einmal sieben Punkte, zwei Rebounds und zwei Assists auf. Die Highlights des zweiten Spiels, Gegic trägt die #13 in den hellen Trikots.

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