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Ulm bleibt auswärts ungeschlagen

14.04.2017 || 10:32 Uhr von:

ratiopharm Ulm hat auch das 15. Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen. Doch der Sieg gegen s.Oliver Würzburg war alles andere als eine klare Angelegenheit. Obwohl die Unterfranken im unteren Mittelfeld der Tabelle platziert sind, war von einem Klassenunterschied über weite Strecken der Begegnung nichts zu sehen.

Wirklich überlegen war Ulm lediglich im ersten Viertel. Der Tabellenführer konzentrierte sich darauf, die Zone dicht zu machen und das Duo Jake Odum und Brendan Lane am Scoren in Korbnähe zu hindern. Dafür ließ man bereitwillig offene Dreier zu, was die Würzburger nicht ausnutzen konnten. Die Gastgeber nahmen allein im ersten Viertel zwölf Dreier, trafen davon aber nur zwei. Letztlich erzielte s.Oliver Würzburg nur acht Punkte, Ulm hatte dagegen 15 Zähler auf dem Konto.

In der Folge fand das Team von Dirk Bauermann immer besser in die Partie. Die Unterfranken trafen nun selbst schwere Würfe hochprozentig und waren zur Halbzeit in Schlagdistanz (30:35). Im dritten Viertel ging Würzburg sogar beim Stand von 48:47 in Führung und baute diese auf fünf Punkte aus. Doch daraufhin folgte eine schwache Phase der Gastgeber mit einigen Ballverlusten. Ulm nutzte dies und startete einen 14:3-Lauf bis zum Ende des Viertels. Vor allem das Duo Raymar Morgan (17 Pkt, 7 Reb) und Augustine Rubit (16 Pkt, 12 Reb) konnten die Würzburger nur mit Fouls stoppen. Beide standen allein im dritten Durchgang zusammen zwölfmal an der Freiwurflinie.

Im letzten Viertel kämpften sich die Unterfranken noch einmal heran. Allerdings ließen sie zu viele Offensiv-Rebounds zu und generierten somit zu wenige Stops. Sekunden vor Schluss bekam Würzburg trotzdem sogar die Chance auf den Ausgleich, doch Sebastian Betz verfehlte beide Freiwürfe. Auch Rubit patzte danach auf der anderen Seite einmal, sodass Maurice Stuckey mit einem langen Dreier noch die Chance auf den Buzzer-Beater zur Verlängerung bekam. Dieser verfehlte sein Ziel allerdings, sodass es beim 70:73 blieb und Ulms Auswärtsweste weiterhin makellos ist.

Auch Bamberg und Bayern erfolgreich

In einer weiteren Partie mussten sich die Telekom Baskets Bonn dem FC Bayern Basketball mit 72:84 geschlagen geben. In der zweiten Halbzeit waren die Bonner den Gastgebern aus München ebenbürtig, allerdings hatten jene bereits in der ersten Hälfte für eine Vorentscheidung gesorgt. So stand es zur Halbzeit 44:28. Top-Scorer waren die beiden Center Maik Zirbes (20 Pkt) für München und Julian Gamble (22 Pkt) für Bonn. Durch den gleichzeitigen Sieg von medi bayreuth ist der Heimvorteil für die Telekom Baskets nun außer Reichweite geraten. Die Bonner sind jetzt gleichauf mit ALBA BERLIN im Kampf um Platz fünf.

Das Rennen um Platz sieben und acht bleibt spannend: Die MHP RIESEN erledigten mit viel Mühe ihre Pflichtaufgabe gegen die Eisbären Bremerhaven und schoben sich in der Tabelle wieder nach oben. Durch den 81:78-Heimsieg ist Ludwigsburg in der Tabelle auf Platz sieben gesprungen. Mit einer Bilanz von 15-13 sind sie punktgleich mit den GIESSEN 46ers und den EWE Baskets Oldenburg. Nur zwei der drei Teams werden sich wohl für die Playoffs qualifizieren. Für Spannung ist somit gesorgt.

Eine weitere Pflichtaufgabe löste Meister Brose Bamberg mit einem 87:75-Auswärtssieg bei den WALTER Tigers Tübingen. Bereits im ersten Viertel legten die Gäste mit 33 Punkten den Grundstein zum Erfolg. Im weiteren Verlauf der Partie schlugen sich die Tübinger zwar respektabel, gefährden konnten sie den Meister allerdings nie. Damit bleiben die Bamberger im Rennen um Platz eins, müssen jedoch auf mehrere Ausrutscher der Ulmer hoffen.

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