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Rolf Beyer: „Können keine Spieler abstellen“

03.08.2017 || 11:01 Uhr von:
Länderspiele während der Club-Saison, ein eh schon voll gepackter Terminplan durch die EuroLeague: Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer hat sich zu diesen Herausforderungen geäußert.

75 Spiele in einer Saison: Brose Bamberg musste sich in der vergangenen Saison schon fast mit NBA-Verhältnissen auseinandersetzen. Das ist eine Herausforderung für Spieler und Coaches, aber auch für die Terminplaner.

Zur neuen Saison wird eine weitere Herausforderung hinzukommen, da nun Länderspiele während der Club-Saison stattfinden werden. Rolf Beyer, Geschäftsführer von Brose Bamberg, hat sich in einem Interview auf der Homepage der Bamberger zu diesen Herausforderungen geäußert.

75 Spiele, 60.000 Kilometer: Die Belastungen einer Saison

„Wir haben sieben potentielle Nationalspieler aus den fünf Nationen Deutschland, Italien, Kroatien, Serbien und Slowenien im Team. Wenn allerdings parallel Spiele in der Euroleague und der Nationalmannschaft stattfinden, wird das nicht funktionieren. Dann ist kein Spielbetrieb mehr möglich“, erklärt Beyer das Problem mit den Nationalmannschaftsfenstern während der Saison, auf die die EuroLeague keine Rücksicht nehmen wird.

„Wir sehen dies ganz klar aus dem sportlichen und damit wirtschaftlichen Blickwinkel von Brose Bamberg. Das hat Priorität. Unter den aktuellen Bedingungen könnten wir keine Spieler abstellen.“

„Die Größe der Liga auf den Prüfstand stellen“

Wie das Problem lösen? Beyer nimmt dabei die Basketball-Bundesliga in die Pflicht: „Wenn die BBL auch zukünftig Clubs in der Euroleague platzieren möchte, wird sie nicht umhin kommen, die Größe der Liga ernsthaft auf den Prüfstand zu stellen. Ich setze mich seit Jahren dafür ein, dass die Anzahl der Mannschaften reduziert wird, um diesem Aspekt Rechnung zu tragen.“

Eine Hoffnung auf eine baldige Besserung, dass sich die unterschiedlichen Interessen von FIBA und EuroLeague vereinen lassen, bestehe weniger.

„Das wird zur Zeit alles auf dem Rücken der Spieler und Vereine ausgetragen. In dem bestehenden Vakuum zwischen FIBA, den nationalen Verbänden und der Euroleague scheint das Problem aktuell nicht lösbar“, meint Beyer. „Meine Forderung ist, dass sich alle Beteiligten vor November an einen Tisch setzen und die Situation lösen. Ich erwarte auch von Seiten des DBB und der Liga, dass sie die Interessen der einzigen deutschen Mannschaft, die in der Euroleague spielt, vertreten.“

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