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Europe Cup-Quali: Würzburg verliert Hinspiel

20.09.2017 || 21:03 Uhr von:

s.Oliver Würzburg hat im Hinspiel der ersten Qualifikationsrunde zum FIBA Europe Cup eine deutliche Niederlage kassiert. Die Unterfranken unterlagen dem türkischen Vertreter Istanbul BBSK zu Hause mit 62:75. Einzig Osvaldas Olisevicius und Kresimir Loncar (je 16 Punkte) konnten im Angriff überzeugen. Robin Benzing blieb in seinem Debüt für die Würzburger ohne Punkte. Im Rückspiel in einer Woche wartet auf Würzburg somit eine Herkulesaufgabe.

Zu Beginn des Spiels machte das Team von Dirk Bauermann klar, dass sie unbedingt die Gruppenphase des FIBA Europe Cups erreichen wollen. Mitte des ersten Viertels führte der Gastgeber bereits deutlich mit 15:2. Kresimir Loncar verwandelte drei Dreier, und auch Neuzugang Osvaldas Olisevicius war bereits gut integriert. Die beiden waren für die ersten 15 Würzbuger Punkte verantwortlich (Loncar 11, Olisevicius 4). Istanbul war dagegen gefühlt noch gar nicht auf dem Parkett und leistete sich einen Ballverlust nach dem anderen.

Anschließend kam Istanbul BBSK besser in die Partie. Die Gäste aus der Türkei um Vize-Europameister Stefan Bircevic kamen einige Male an die Linie. Auf der anderen Seite waren die Würzburger in der Offensive nicht mehr so zwingend, weshalb die Gäste den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf sieben Punkte verkürzten (18:11).

Bei Würzburg setzte sich der Durchhänger vom Ende des ersten Viertels in der Folge fort. Istanbul legte einen 10:0-Lauf hin. Getragen wurde das Team auch vom ehemaligen Point Guard der FRAPORT SKYLINERS, Michael Thompson. Er brachte Istanbul zunächst in Führung (18:19) und legte anschließend von Downtown nach. Dirk Bauermann nahm eine Auszeit, die danach Früchte zu tragen schien. Olicevicius und Maurice Stuckey trafen zwei Dreier in Folge, ersterer sorgte danach mit einem langen Zweier für den Ausgleich (29:29). Istanbul BBSK ging letztlich mit einer 31:30-Führung in die Halbzeit.

Nach der Pause waren es bei Würzburg erneut Loncar und Olisevicius, die im Angriff die Akzente setzten. Auf anderen Seite ließen die Gastgeber aber zu viele Offensiv-Rebounds zu, weshalb die Begegnung ausgeglichen blieb. Gegen Ende des Viertels konnte sich Istanbul BBSK dank eines 8:0-Laufs erstmals deutlicher absetzen (41:49). Würzburg dagegen tat sich in der Offensive weiterhin sehr schwer. Head Coach Bauermann experimentierte viel mit kleinen Aufstellungen. Teilweise standen die beiden Points Guards Clifford Hammonds und Abdul Gaffy gleichzeitig auf dem Feld, auch eine Lineup ohne echten Center war dabei. Doch auch diese Maßnahmen zeigten wenig Wirkung. Immerhin verkürzte Stuckey mit dem letzten Angriff des Viertels per Dreier (48:52).

Im Schlussviertel kam Würzburg nicht wirklich näher heran. Der Ball lief zwar gut durch die Reihen, doch zu oft scheiterte es am schlechten Shooting von draußen. Dies war ein entscheidender Unterschied, denn die Gäste aus der Türkei trafen in dieser Phase sicherer von Downtown. Vier Minuten vor Schluss erspielten sie sich ihre erste zweistellige Führung (54:64). Eine Aufholjagd gelang den Würzburgern in der Folge nicht mehr. Im Angriff fielen die Distanzwürfe nicht, in der Verteidigung gelangen den Unterfranken zu wenige Stops. Istanbul BBSK setzte sich am Ende deutlich mit 62:75 durch.

Europe Cup-Quali: Würzburg verliert Hinspiel
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