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46ers bezwingen Tübingen in Rekord-Offensiv-Spektakel

21.10.2017 || 00:15 Uhr von:

Die GIESSEN 46er haben ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Das 110:98 gegen die WALTER Tigers Tübingen sorgte bereits in der ersten Halbzeit für Rekorde.

127 Punkte in einer Halbzeit

Nachdem beide Teams am vergangenen Wochenende in drei ihrer vier Spiele 12 oder mehr Dreier getroffen hatten, bewiesen die Universitätsstädter auch zu Beginn des 6. Spieltags ein heißes Händchen von Downtown. Austin Hollins läutete mit dem 10:4 den Dreier-Reigen ein, der in zehn Treffern bei 15 Versuchen im ersten Viertel mündete. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo auf das Parkett, und Gießen führte nach zehn Minuten mit 36:33. Nur einmal hatte es in einem ersten Viertel seit der digitalen Erfassung mehr Punkte gegeben.

Wer nach einer kurzen Verschnaufpause einen Abfall der Quoten vermutete, wurde eines Besseren belehrt. 51 bzw. 62 Prozent der Feldwürfe fanden bis zur Pause ihr Ziel. Nochmals zehn Dreipunktwürfe verwandelten die Teams, bei denen bis zur Halbzeit bereits elf Spieler einen Dreier versenkten. 13-mal wechselte die Führung, die der ehemalige 46er Barry Stewart – natürlich – per Dreier zum 62:65 für Tübingen erzielte.

Die 2.928 Zuschauer rieben sich beim vierten Heimspiel in drei Wochen verwundert die Augen über die rekordbrechende erste Halbzeit. Noch nie hatten es zwei Mannschaften geschafft, 127 Punkte in 20 Minuten zu erzielen. Erst im Frühjahr hatten Bremerhaven und Bonn mit 121 Zählern diesen Rekord aufgestellt. Die zweite Halbzeit sorgte dann allerdings für ein anderes Spiel. Die Gäste aus Schwaben konnten im dritten Viertel keinen Dreier treffen und erzielten nur 14 weitere Punkte. Mit einem 8:0-Lauf zur Mitte des Abschnitts zogen die Gießener erstmals etwas davon.

Gießens Defensive gibt den Ausschlag

„Wir haben nach der Pause ein paar Anpassungen gemacht, die dann auch gegriffen haben. Das war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Beide Mannschaften waren sehr gut vorbereitet und haben die Schwächen des Gegners perfekt ausgenutzt“, so Gießens Headcoach Ingo Freyer nach der Partie.

Nach dem 85:79 kontrollierten die Gastgeber das Schlussviertel, die auch kurze Tübinger Nadelstiche parierten. Mit 110:98 endete die Offensivschlacht zu Gunsten der 46ers. Tigers-Coach Tyron McCoy resümierte: „Gießen hat das dann besser gemacht und das Heft in die Hand genommen. Sie waren häufiger an der Freiwurflinie und haben einfachere Würfe bekommen. Uns ging hingegen der Sprit aus.“

Neben der verbesserten Defense der 46ers, die in der zweiten Halbzeit genauso viele Punkte wie im ersten Viertel zuließen, war die verbesserte Ballkontrolle ein wichtiger Schlüssel für den zweiten Heimsieg. Nur sieben Ballverluste unterliefen den Mittelhessen. Im gesamten zweiten Viertel gab es keinen einzigen Turnover.

16 Dreier bei 30 Versuchen verwandelte Gießen, die zudem auch an der Freiwurflinie ein sicheres Händchen bewiesen. Die Gäste konnten den Rhythmus von jenseits der 6,75 Meter aus der ersten Halbzeit dagegen nicht aufrechterhalten.

Die Partie hatte wegen technischer Probleme an der Shotclock erst zehn Minuten später angefangen, doch das hatte beide Mannschaften alles andere als gestört. Topscorer bei Gießen wurden Max Landis (5/9 Dreier) und Austin Hollins (4/5 3er) mit je 21 Punkten. Bester Scorer der Gäste war Jared Jordan, der zu seinen 18 Punkten noch 7 Assists und 5 Rebounds verbuchen konnte.

„Wir haben die Aggressivität ausgespielt, die ich mir wünsche“

Die Tigers bleiben damit mit sechs Niederlagen am Tabellenende und stehen am kommenden Sonntag gegen Bonn unter noch höherem Druck. Auch für Gießen steht nach sechs Spielen in 21 Tagen nun eine Wettkampfpause von neun Tagen an. Nach einem freien Wochenende startet der jetztige Tabellenzehnte die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei medi bayreuth.

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