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Derby-Krimi in Bayreuth

03.12.2017 || 01:27 Uhr von:
Im Derby zwischen Bayreuth und Würzburg waren besonders die Schützen von draußen gefragt, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten.

Lange Zeit sah es so aus, als könnte s.Oliver Würzburg als Sieger aus dem Franken-Duell hervorgehen, doch in der Schlussphase konnte sich medi bayreuth in einem knappen und spannenden Spiel durchsetzen.

Würzburg kontrolliert lange die Partie

Die Gäste kamen mit viel Energie aus der Kabine und führten im ersten Viertel bereits mit 13 Punkten, ehe die Mannschaft von Bayreuths Head Coach Korner langsam besser ins Spiel fand. Ende des ersten Abschnitts lagen die Unterfranken mit 10 Punkten in Front. Mitte des zeiten Viertels konnte Bayreuth sogar den Ausgleich erzielen. Nach der Auszeit von Würzburgs Trainer Dirk Bauermann zogen die Gäste allerdings bis zur Pause auf 35:39 davon.

Auch im dritten Spielabschnitt hatte Würzburg immer eine passende Antwort für die Heimmannschaft parat. Bayreuths Gabe York taute langsam auf, aber auch Würzburgs Kresimir Loncar traf in dieser Phase dreimal von der Dreierlinie. Im letzten Viertel pirschten sich die „Burschen“ immer näher heran und konnten wieder mit einem schönen Dunking von Nate Linhart das erst zweite Mal im Spiel überhaupt ausgleichen. Anschließend konnten die Oberfranken die Führung übernehmen. Diese gab der Gastgeber anschließend nicht mehr aus der Hand und bleib in den Schlusssekunden eiskalt von der Linie.

Keyfacts

Dreier: Die Probleme von Bayreuth von der Dreierlinie waren am heutigen Samstag nicht zu sehen. Zwar warfen die Würzburger nicht schlecht von draußen (40%), aber sie konnten gegen die Hausherren letztendlich nicht mithalten (52,6%).

Turnover: Bayreuth verlor in der zweiten Hälfte nur noch zweimal den Ball, während die Würzburger Offense den Ball siebenmal wegwarf.

Teamspiel: Würzburg suchte sein Heil insbesondere in der Schlussphase im Eins-gegen-Eins durch Robin Benzing, der zwar mit 21 Punkten Topscorer der Partie war, aber oft dann gegen zwei Gegenspieler stand und bei der einen oder anderen Situation mit nicht gegebenen Foulpfiffen haderte. Währenddessen agierten die Bayreuther eher als Team, was sich auch an der Anzahl der Assists erkennen lässt (19:10).

Spieler des Spiels: Nate Linhart. 13 Punkte, 7 Assists und 9 Rebounds sprechen für sich. Der Allrounder, der auch wieder die meiste Spielzeit aller Akteure hatte, zeigte einmal mehr seinen Wert für das Team.

Nice to know

Bayreuth hat sich als Weihnachtsspecial wieder etwas einfallen lassen und coole Trikots designed:

Stimmen zum Spiel

Das Spiel ist eine kleine Geschichte, wie wir sie oft in der Saison haben. Wir hatten einen langsamen Start, aber waren stark am Ende. Das ist ein kleines Problem, aber wir haben gewonnen, also ist alles in Ordnung. (Nate Linhart)

In der ersten Halbzeit hat Würzburg stark verteidigt, ich hatte wenige Plays und bin eigentlich nur das Feld hoch und runter gelaufen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein paar Plays geändert, die Verteidigung hat ein paar Mal nicht richtig kommuniziert und ich konnte ein paar Würfe nehmen. Die Fans sind immer fantastisch hier. Wir haben ihre Energie aufgesaugt. Es ist immer sehr laut hier und das beeinflusst auch das gegnerische Team. (Gabe York)

Derby-Krimi in Bayreuth
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