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Bamberg gelingt wichtiger Sieg gegen Oldenburg

21.04.2018 || 01:08 Uhr von:
Daniel Hackett
Brose Bamberg gelingt ein wichtiger Sieg gegen die EWE Baskets Oldenburg. Platz vier scheint für den Meister wieder greifbar. Beide Teams leisten sich allerdings einen harten Kampf um den Sieg.

Am ersten Teil des Doppelspieltages kam es zum Duell der beiden Vorjahresfinalisten oder um es auf die aktuelle Saison zu münzen: Es spielten zwei Teams am 30. Spieltag gegeneinander die zum einen ihren Ansprüchen hinterherlaufen und zum anderen den Sieg bitter benötigten, um noch ein Wörtchen mitzureden beim Playoffs-Heimrecht.

Bei den Gästen aus Oldenburg durfte der Neuzugang Durant Scott zum zweiten Mal das Trikots der Donnervögel überstreifen. Scott spielte für den verletzten Maxime De Zeeuw, der fast die ganze Woche aufgrund muskulärer Probleme nicht trainieren konnte. Sein Einsatz ist ebenfalls am Sonntag gegen den MBC fraglich. Durant Scott, der sehr aggressiv und physisch verteidigte, machte sich beim Bamberger Anhang keine Freunde an diesem Abend. Jedoch agierten beide Teams sehr physisch und schenkten sich nichts in den ersten beiden Vierteln. So bald auch nur ein Team einen Lauf andeutete, musste es nicht lange auf die Antwort warten. Folgerichtig ging es mit 43:39 zum Pausentee.

Erst Tiefschlaf, dann treffsicher – das dritte Viertel von Brose Bamberg

Der angesprochene Pausentee hatte zu Beginn des dritten Viertels bei den Hausherren eher eine einschläfernde Wirkung. So waren es die Huntestädter, die angeführt durch Rickey Paulding, das Heft in die Hand nahmen und das Spiel drehten. Besonders hilfreich war aus Oldenburger Sicht die 71%ige Dreierquote in diesem Viertel. Nach guten fünf Spielminuten schien die Wirkung des Pausentees bei den Bamberger nachzulassen. Dabei war es vor allem Daniel Hackett, der mit seinen 13 Punkten in diesem Viertel eben das selbige dominierte, und den amtierenden Deutschen Meister wieder in Front brachte (70:60).

In den ersten Spielminuten ging es nahtlos weiter für die Gastgeber. Gefühlt jeder Wurf fand sein anvisiertes Ziel. Jedoch half die Oldenburger Defensive – wie so häufig in dieser Saison – freundlich mit. Ehe sich Durant Scott ein Herz fasste und die Oldenburger wieder auf fünf Punkte herankämpfte. Doch die mit Spannung erwartete Crunchtime verpuffte eben so schnell wieder, wie die Oldenburger Hoffnung auf einen Auswärtserfolg. Dieses Mal war es Augustine Rubit, der den Oldenburger schmerzhaft aufzeigte was Ihnen an diesem Abend fehlte: Ein schneller und beweglicher BigMan.

Auch wenn das Endergebnis von 95:82 das enge und umkämpfte Spiel nicht widerspiegelt, war es doch ein hochverdienter und ebenso wichtiger Sieg für Brose Bamberg.

Ebenfalls erwähnenswert war ein sehr angefressener Gästecoach Mladen Drijencic, der die Schiedsrichter als eine der Hauptgründe heranführte, warum es an diesem Abend nicht mit dem Sieg geklappt hat. Weiter habe das Gespann zu viel Respekt vor den Bamberger Euroleague-Spielern gehabt. Dem gut gelaunten Heimtrainer Luca Banchi machte einzig die Tiefschlafphase zu Beginn des dritten Viertels etwas Sorgen. Jedoch sehe er die Mannschaft auf einen sehr guten Weg und er zeigte sich dementsprechend zuversichtlich, dass diese in dieser Saison nahezu obligatorische schlechte Phase zu den Playoffs abgestellt sei.

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