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Bayreuth und Würzburg bleiben makellos

14.10.2017 || 09:38 Uhr von:

medi bayreuth und s.Oliver Würzburg haben die Topspiele des vierten Spieltags in der easyCredit BBL gewonnen und bleiben dadurch weiterhin ungeschlagen. Während Bayreuth bei den zuvor ebenfalls ungeschlagenen EWE Baskets Oldenburg mit 89:88 gewann, setzte sich Würzburg überraschend mit 84:76 beim FC Bayern Basketball durch, der bis dato auch eine weiße Weste hatte.

Spitzenspiele gehen an Franken

Dabei sah es in beiden Partien lange Zeit nach einem anderen Ausgang aus. Dank eines starken dritten Viertels ging Oldenburg mit einer Zehn-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt (66:56). Doch Assem Marei brachte Bayreuth quasi im Alleingang wieder heran. Der Center erzielte die ersten 13 Punkte der Oberfranken im vierten Viertel. Kurz darauf ging medi Mitte des Durchgangs erstmals seit langer Zeit wieder in Führung, die daraufhin ständig wechselte. Das letzte Wort hatten dann aber letztlich die Bayreuther, die den Sieg an der Freiwurflinie einfuhren. Die besten Scorer waren neben Marei (21 Pkt, 9/9 FG) Oldenburgs Ricky Paulding und Maxime de Zeeuw (je 19 Pkt).

Noch viel aussichtsloser lag s.Oliver Würzburg zwischenzeitlich zurück. Bei den bislang so dominanten Münchnern lagen die Unterfranken gleich zu Beginn klar hinten. Die Bayern führten nach fünf Minuten mit 17:2 und bauten den Vorsprung im zweiten Viertel auf bis zu 22 Punkte aus (42:20). Würzburg, das aufgrund einer Knieverletzung ohne den bislang so starken Kresimir Loncar auskommen musste, bekam in der Offensive keine Struktur ins Spiel und hatte defensiv unter dem Korb vor allem gegen Devin Booker (16 Pkt, 6 Reb) große Probleme. Erst nach einer Auszeit von Head Coach Dirk Bauermann legten die Unterfranken eine wesentlich höhere Intensität an den Tag. Vor allem Maurice Stuckey (21 Pkt) übernahm Verantwortung.

In der zweiten Halbzeit agierten die Bayern leichtsinnig und verspielten bis zum Ende des dritten Viertels die Führung fast vollständig (60:58). Die Spieler des FCBB haderten mit Schiedsrichterentscheidungen und waren in der Offensive zu inkonsequent. Anstatt die Vorteile unter dem Korb zu nutzen, gaben sich die Münchner mit Sprungwürfen zufrieden, die nur selten ihr Ziel fanden. Zudem drehte auf Seiten Würzburgs Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing auf. Auch wenn dessen Wurfquoten bis zum Ende schwach blieben (19 Pkt, 3/14 FG, 0/9 3P) war er einer der Schlüsselspieler und erzielte auch per And-One die erste Würzburger Führung zum 60:61. Benzing kam immer wieder an die Freiwurflinie (13/13 FT). Würzburg baute die Führung zwischenzeitlich sogar auf zehn Punkte aus (66:76) und ließ sich diese nicht mehr nehmen.

Viele Überraschungen und knappe Spiele

Neben Würzburg und Bayreuth sind nun nur noch die Telekom Baskets Bonn ungeschlagen, die aber eine Partie weniger absolviert haben. Am gestrigen Freitag taten sich die Bundesstädter gegen Aufsteiger Oettinger Rockets lange schwer, um sich letztlich doch durchzusetzen (79:73). Noch knapper ging es in Tübingen zu, wo der Mitteldeutsche BC erst in der Verlängerung gewann (99:100). Währenddessen geht die Talfahrt von ratiopharm ulm weiter. Der Hauptrundensieger der Vorsaison hat nach der vierten Niederlage in vier Spielen bereits doppelt so viele Partien verloren wie in der regulären Saison 2016/17. Science City Jena schlug Ulm mit 92:87. Den ersten Sieg konnten dafür die GIESSEN 46ers einfahren, die den MHP RIESEN Ludwigsburg in deren Halle die erste Saisonniederlage zufügten (81:83). In der einzigen einseitigen Begegnung des gestrigen Spieltags gewann ALBA Berlin bei der BG Göttingen mit 88:69.

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